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Leseprobe: Bundestrainerin Monica Theodorescu im Interview

„Jede Übertreibung ist falsch“

Ist der Dressursport am Boden? Die Kritik ist laut. Das System steht am Pranger. Monica Theodorescu ist seit zwölf Jahren Bundestrainerin. Im Interview spricht sie über Fehlentwicklungen, Tiefschläge und Hoffnung.

Monica Theodorescu spricht im Reiter Revue-Interview über den Dressursport, (Fehl-) Entwicklungen im Reitsport und die Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd.

Empfinden Sie Ihren Beruf als schwieriger als vor einem Jahr?

Nein, auf keinen Fall. Wir müssen uns der Zeit stellen. Die Pferdeausbildung verändert sich nicht. Ein Pferd hat wie eh und je einen Kopf, einen Schweif und vier Beine. In der Pferdeausbildung ist es so: Jedes Pferd hat individuelle Stärken, einen eigenen Charakter und braucht einen speziell zugeschnittenen Trainingsplan, um sich entwickeln zu können. Das ist es, was ich am Reitsport so faszinierend finde. Nach wie vor. Mein Beruf macht mir Riesenspaß.

Manche sagen heute: Früher war alles besser. Wie sehen Sie das?

Lacht.

Wie ist Ihre Reaktion zu verstehen?

Nein, früher war nicht alles besser. Ich schaue nicht so viel zurück. Ich komme aus einer bestimmten Entwicklung. Ich habe in meinem Leben viel erlebt, viel gesehen. Viel tolles, aber auch früher war nicht alles toll. Heute kommen die Pferde viel mehr raus, sie haben mehr Abwechslung, sie gehen zum Physiotherapeuten und, und, und. Früher gab es noch Stehtage.

Welche Entwicklungen Monica Theodorescu kritisch sieht, wie die aktuelle Situation des Dressursports einschätzt und was den Dressursport in ihren Augen ausmacht, lesen Sie im ausführlichen Interview in der April-Ausgabe 2024. Das Heft können Sie ab dem 19. März als E-Paper oder gedrucktes Magazin bei uns im Online-Shop bestellen.