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Leseprobe aus unserer Januar-Ausgabe

Schritt für Schritt zur Piaffe mit Arbeit an der Hand

Im Fokusthema unserer Januar-Ausgabe zeigt unser Experte Luís Graça, wie Sie sich in fünf Schritten die Piaffe erarbeiten können - vom Boden aus. Das ist nicht nur was für Grand Prix-Reiter. Denn schon die Basisübungen bringen Sie und Ihr Pferd richtig nach vorn!

Dieser siebenjährige Wallach hat alle vier Phasen verstanden. Wenn diese sicher sind, kann man auch mehr Ausdruck fordern.

Für viele Reiter scheint sie ein unerreichbares Ziel: die Piaffe. Sie ist eine Lektion der Königsklasse, eine Schlüssellektion im Grand Prix. Aber ist es wirklich so schwer, einem Pferd das Piaffieren beizubringen oder sie als Reiter zu erlernen? „Eigentlich nicht“, findet Luís Graça mit großer Zuversicht, dass jedes Pferd piaffieren lernen kann. Für den 32-Jährigen aus Portugal ist die Erarbeitung der Piaffe einfach normal: „Die Handarbeit ist in meiner Heimat ein grundlegender und vollwertiger Bestandteil der Pferdeausbildung. Egal bei welchem Trainer ich war, die Handarbeit gehört dort fast täglich zur Arbeit dazu. Dabei führen wir die Pferde Schritt für Schritt an diese Arbeit heran und es entsteht ein spielerischer Umgang mit Bewegung. Das Ergebnis ist eine leicht auszulösende, tänzerische Piaffe – das hat überhaupt nichts mit Kraft zu tun, sondern mit guter Kommunikation zwischen Mensch und Pferd“, betont Graça.

Piaffe tut Reitpferden gut

Wenn aber das reiterliche Ziel nicht der Grand Prix ist und auch das Pferd nicht unbedingt das Gangwerk oder Talent hat, um es in diese Klasse zu schaffen, warum sollte man sich dann mit dieser Arbeit befassen? „Die Piaffe ist eine sehr, sehr wertvolle Lektion hinsichtlich ihrer gymnastizierenden Wirkung“, betont Graça. „Sie lockert und kräftigt den Rücken und die Hinterhand. Viele Pferde – gerade die mit kurzem Rücken, wie ihn die iberischen Pferde oft haben – fangen über diese Arbeit überhaupt erst an, im Rücken zu schwingen. Und welcher Reiter will das nicht? Ein Pferd mit kräftiger Hinterhand und starker Rückenmuskulatur, die locker schwingt?“

Nicht nur die Piaffe selbst tut hier Gutes, auch schon die vorbereitenden Übungen, die im Fokusthema unserer Januar-Ausgabe Schritt für Schritt erklärt werden. Neben Kraft und Losgelassenheit, fördert die Arbeit an der Hand auch die Reaktionsschnelligkeit des Pferdes. Sie schult aber auch beim Reiter ungemein das Rhythmusgefühl, das Timing der Einwirkung und die Fähigkeit, Bewegung beim Pferd genau zu beobachten. „Viele Pferde werden durch diese Arbeit leichter in der Hand, bewegen sich mehr im Bergauf, tragen sich besser auf dem Hinterbein und kommen besser in Balance“, ergänzt Graça.

Den ganzen Artikel mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen der fünf einzelnen Phasen, Lösungen bei häufigen Problemen sowie vielen Experten-Tipps lesen Sie auf 14 Seiten im Fokusthema unserer Januar-Ausgabe, die Sie hier versandkostenfrei bestellen können.