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Leseprobe aus der Oktober-Ausgabe

Ausbildungs-Hürden meistern: Glaub an dein Pferd!

Rückschritte in der Ausbildung sind in gewisser Weise normal. Denn Pferd und Reiter sprechen nun mal nicht immer dieselbe Sprache. Aber der Reiter ist der, der die Lösung finden muss – und die beginnt nicht selten mit dem Glauben ans Pferd.

Zufrieden sein mit seinem Pferd. Danach strebt jeder Reiter. Aber es gibt auch Rückschritte in der Zusammenarbeit.

Wünschen wir uns nicht alle manchmal, dass unsere Pferde sprechen könnten? Dass sie uns einfach sagen, warum sie bei jedem Antraben hektisch davonjagen oder den treibenden Schenkel als solchen nicht verstehen und einen Gang zurückschalten? Warum manche Lektionen für sie zum Kampf werden? Oder was ihnen im Gelände solche Angst macht? Wir würden es verstehen und versuchen, eine Lösung zu finden.

„Aber sie sprechen doch mit uns“, sagen Pferdeverhaltensexperten. Subtiler als mit Worten, durch Gesten, Körperhaltung, Reaktionen. Wir müssen nur genau hinschauen. Nun gut. Wir geben uns Mühe. Versuchen die Regungen zu interpretieren, Probleme zu analysieren. Doch genau da liegt die Herausforderung: Denn die Symptome sind nicht nur in der Medizin, sondern häufig auch beim Reiten, nicht die eigentliche Ursache für Schwierigkeiten.

Und da stehen viele Reiter vor einem großen Rätsel: Liegt es an einer missverständlichen Verständigung oder liegt es womöglich an unsichtbaren Gründen, wie Schmerzen, Stress oder körperlichen Einschränkungen? Nicht selten zweifeln sie schnell an sich selbst: Bin ich zu schlecht für mein Pferd? „Falsch“, sagt Mentaltrainerin Regina Horn-Karla. Probleme muss man anpacken, an sich und sein Pferd glauben und den Mut haben, eine Lösung zu finden. Wir haben erfahrene Reiter, Ausbilder und Experten nach ihren Tipps gefragt. Oft ist es nur eine Frage der Perspektive.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der Reiter Revue, die Sie hier versandkostenfrei bestellen können.

Warum etwas nicht klappt oder Pferd und Reiter auf ihrem gemeinsamen Weg Rückschritte in Kauf nehmen müssen, kann viele Ursachen haben. Da wäre der mentale Aspekt beim Reiter, der sich einredet, etwas nicht zu können oder Ängste entwickelt. Oder auch der gesundheitliche Aspekt beim Pferd. Weil Pferde nicht jammern können, werden Schmerzreaktionen schnell als Ungehorsam eingeordnet. Und natürlich spielt auch der Pferde-Typ eine Rolle: hitzig, überdreht, phlegmatisch – der Charakter des Pferdes ist ausschlaggebend für die Art und Weise des Trainings.

In unserem Fokusthema haben wir all diese Aspekte auf 14 Seiten ganz genau unter die Lupe genommen und zeigen Ihnen mögliche Stellschrauben, die Sie drehen können, um Ausbildungs-Hürden sicher zu meistern. Außerdem berichten Profis wie Dressurreiterin Isabell Werth, Vielseitigkeits-Profi Andreas Dibowski und Springreiter Holger Wulschner von den Pferden, die sie auf eine besonders harte Probe gestellt haben und wie sie letztendlich doch noch den Weg zueinander gefunden haben. Ein Satz, der dabei eine besonders wichtige Rolle spielt: Verliere nie den Glauben an dein Pferd!