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Guido Klatte siegt in München

Klatte war der jüngste Starter im Stechen - und holte am Ende den souveränen Sieg. Große Freude über den Erfolg war da garantiert. Das Nachsehen hatte Max Kühner.

Guido Klatte und Asagan zeigen sich in dieser Hallensaison bestens (hier in Oldenburg Anfang November).

München/GER - Einen der größten Erfolge seiner noch jungen Karriere feierte Guido Klatte jun. bei den Munich Indoors. Der 23-Jährige aus dem oldenburgischen Lastrup gewann mit dem Hannoveraner Wallach Asagam M den Großen Preis des CSI4*und verwies den Lokalmatador Max Kühner mit Cornet Kalua auf Rang zwei. Dritte wurde Kathrin Müller aus dem westfälischen Wickede mit Felitia DH.

Max Kühner reitet zwar seit 2015 für Österreich, ist aber ein echter Münchner, dort geboren und dort auch beruflich und familiär verankert. Als letzter Starter des 13-köpfigen Stechens im Großen Preis hätte es der 44-jährige Lokalmatador mit seinem bayerischen Wallach Cornet Kalua in der Hand gehabt, Guido Klatte den Sieg abspenstig zu machen. 34,34 Sekunden hatte der Deutsche Vize-Meister von 2018 mit seinem Hannoveraner Asagam M (v. Argentinus) benötigt. Vor Begeisterung über seine blitzschnelle fehlerfreie Runde hatte er sich die Kappe vom Kopf gerissen und war jubelnd in Richtung Ausgang galoppiert. Max Kühner wusste also, dass er sehr, sehr schnell sein musste und machte entsprechend viel Tempo. Auch bei Cornet Kalua blieben alle Stangen liegen, aber die Zeit sollte letztlich nicht reichen: 35,29 Sekunden – Platz zwei. Sieger Guido Klatte freute sich über ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, Max Kühner gewann 20.000 Euro. Das drittbeste Ergebnis erzielte Katrin Müller aus Wickede. Die 33-Jährige steuerte ihre belgische Fuchsstute Felitia DH in fehlerfreien 35,68 Sekunden ins Ziel. Als beste ausländische Reiterin behauptete sich die unter portugiesischer Flagge reitende Brasilianerin Luciana Diniz. Die 49-Jährige hatte ihren französischen Schimmelwallach Vertigo du Desert nur zwei hundertstel Sekunden langsamer als Kathrin Müller ins Ziel gebracht (0/35,70).

Im Großen Preis gab David Will (Marburg) auf, aber er konnte dennoch sehr zufrieden mit den Münchner Turniertagen sein. Insgesamt dreimal wurde die deutsche Nationalhymne für den 31-Jährigen gespielt, der damit erfolgreichster Reiter der Munich Indoors war. Ein Zweiphasen-Springen gewann er mit seiner 13-jährigen französischen Stute Spring Dark, ein „dickes“ Springen mit Stechen mit dem Hannoveraner Primus vom Neumühlener Hof und ein Youngster-Springen für siebenjährige Pferde mit dem Holsteiner Confetti H.

Das komplette Ergebnis des Großen Preis von München gibt es hier.

Samstagabend hatten Guido Klatte und Maxi Lill noch Spaß beim Voltigieren im Showteil.