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Bundeschampionate 2018

Sechsjährige Dressurpferde: Fürst William setzt Marke fürs Finale

Drei Sieger gab es zum Auftakt der Bundeschampionate im Dressurviereck. Dennoch wird nach der Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde vor allem Fürst William bereits als heißer Favorit auf den Titel gewettet.

Souverän ins Finale: Fürst William, hier bei den Bundeschampionaten 2017, mit Beatrice Buchwald.

Warendorf – Holt sich Fürst William noch einmal die begehrte Schärpe? Zumindest hat er bei der Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde mit einer Endnote von 8,9 ein erstes Zeichen gesetzt: Platz eins in der ersten Abteilung des 55-köpfigen Starterfelds. In der Dressurpferdeprüfung der Klasse M bekam der Oldenburger von Fürst Wilhelm-Lord Sinclair I für den Trab die höchste Note der gesamten Prüfung: 9,5. Im Schritt die 8,5, im Galopp die 9,0, für seine Durchlässigkeit die 8,5 und für den Gesamteindruck die 9,0. Wie im vergangenen Jahr, als er als Vize den Platz in Warendorf verließ, saß Beatrice Buchwald in seinem Sattel. Fürst William ist bei den Bundeschampionaten ein sehr guter Bekannter. Dreijährig gewann er haushoch den Titel, damals unter Anna-Sophie Fiebelkorn. 2016 wechselte er unter den Sattel von Severo Jurado Lopez vom Stall Helgstrand in Dänemark, 2017 holte die Besitzerin der HC Stables, Anémone Samyn, Fürst William zurück nach Deutschland und gab ihn in die Hände von Beatrice Buchwald.

Die gestrige Entscheidung ging auf sein Konto. Aber bei den Sechsjährigen gab es noch zwei weitere Sieger. In der zweiten Abteilung nämlich gewann sowohl Quadrophenia von Quasar de Charry-Hochadel aus der Zucht von Klaus Hermann Ehlen und im Besitz von Fabian Scholz. Carina Bachmann stellte die Hannoveraner Stute vor und erhielt ausschließlich hohen Noten: Trab, 8,5; Schritt, 9,0; Galopp, 8,5; Durchlässigkeit, 8,0; Gesamteindruck, 9,0. Das ergab eine Endnote von 8,6.

Genauso Bonita Springs von Boston-Fidertanz, gezogen und im Besitz von Ulla Katzorke-Hellweg. Kira Wulferding stellte die Rheinländer Stute, die vor allem durch ihre Durchlässigkeit überzeugte, vor. Dort erhielt sie die 9,5. Für den Trab gab es die 9,0, im Schritt die 8,0, im Schritt 7,5, Gesamteindruck 9,0.

Die sechsjährigen Dressurpferde müssen keine zweite Qualifikation durchlaufen, die zehn Besten dieser Qualifikation sind bereits für das Finale am Samstag gesetzt. Fünf weitere Finalplätze werden über das kleine Finale am Freitag vergeben.

Ergebnisse