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Wie dick muss die Pferdedecke wirklich sein?

Fünf Fakten zum Eindecken

Zu dickes Eindecken kann gefährlich sein. Tierärzte des schottischen Dick Vet Equine Hospitals der Universität Edinburgh warnen davor, Pferde zu oft oder zu lange einzudecken. Die Experten geben fünf spannende Hinweise, wann eine Decke notwendig ist.

Bei Eis und Schnee kann eine Pferdedecke Sinn machen. Aber auch nicht bei jedem Pferd.

1. Abspecken ohne Mantel

  • Pferde oder Ponys, die übergewichtig und ungeschoren sind und sich im Freien aufhalten, brauchen keine Decke. Gerade der Winter ist von Vorteil, dem Pferd die Möglichkeit zu geben, auf sicherem Weg konstant Gewicht abzubauen und das Risiko der Hufrehe im Frühling zu reduzieren.

2. Energiespar-Modus

  • Pferde haben einen viel niedrigeren thermoneutralen Bereich als Menschen. Das bedeutet, dass sie in diesem Bereich keine Energie aufwenden müssen, um sich warmzuhalten. Bei Pferden reicht dieser Bereich von fünf bis 25 Grad. Bei Menschen von 25 bis 35 Grad. Das bedeutet: Wenn uns kalt ist, ist unseren Pferden noch lange nicht kalt.

3. Blinddarm sorgt für Wärme

  • Pferde haben einen Blinddarm, der die Funktion eines inneren Verbrennungsmotors übernimmt. Der menschliche Blinddarm erzeugt keinerlei Wärme.

4. Hitzschlag möglich

  • Pferde, die aufgrund von übermäßigem Eindecken überhitzen, können einen Hitzschlag, Kolik und Stress bekommen – dies ist besonders schwierig zu vermeiden, wenn die Temperatur während des Tages deutlich schwankt.

5. Eindecken ist Gruppenzwang

  • Es gibt eine Untersuchung, die herausfand, dass Gruppenzwang der stärkste Einflussfaktor ist, warum Pferdebesitzer ihre Tiere eindecken.