Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Im Interview: Die neue Leiterin des Landgestüts Warendorf

Seit Februar ist Kristina Ankerhold Leiterin des NRW Landgestüts. Warum Pferdewohl und -gesundheit bei ihr oberste Priorität haben und wie ihre Marschroute aussieht, erklärt sie im Interview über anstehende Veränderungen im Traditionsbetrieb.

Kristina Ankerhold ist die neue Leiterin des NRW Landgestüts. Über ihre Ziele, Pläne und Visionen sprach sie im Interview.

Was hat sie an der Position der Landstallmeisterin gereizt?

Kristina Ankerhold: „Ich glaube, dass ich im NRW Landgestüt eine sehr kreative Aufgabe habe. Um sie zu erfüllen, kann ich meinen Beruf als Juristin mit langjähriger Erfahrung in Personalführung und meine Ausbildung als Pferdewirtin im Landgestüt Celle mit meiner privaten Leidenschaft zum Pferd gut kombinieren. Auch meine beruflichen Erfahrungen in den NRW-Finanzbehörden kommen mir zugute, denn auch das NRW-Landgestüt, das dem NRW-Landwirtschaftsministerium untersteht, ist eine Behörde. Meine Kenntnisse und persönlichen Erfahrungen im Reit- und Turniersport helfen mir, die richtigen Entscheidungen mit Blick auf die Hengste und die Zielsetzung des Landgestüts zu treffen.“

Worauf liegt in diesen Wochen der Fokus Ihrer Arbeit?

Ein Fokus liegt auf Neubaumaßnahmen. Wir planen, die alte Reithalle und das angrenzende Magazin, das durch einen Brand im Juli 2016 beschädigt wurde, abzureißen und an gleicher Stelle eine neue Reithalle zu bauen. Eine neue Führanlage wird gebaut werden, dann besitzt das Gestüt insgesamt drei. Der Paradeplatz erhält einen neuen Boden mit aktuellem Qualitätsstandard für Spitzenpferde. Er wird dann zukünftig nicht nur als Paradeplatz, sondern je zur Hälfte für das tägliche Spring- und Fahrtraining genutzt. Der alte Springplatz weicht neuen Paddocks. Auch einige der freien Rasenflächen werden zu neuen Paddocks umgestaltet. Wir werden dann statt bislang sieben zukünftig 20 Paddocks haben. Ich möchte, dass alle Hengste jeden Tag dort die Möglichkeit zur mehrstündigen freien Bewegung erhalten, so wie es auch die Leitlinien zur Pferdehaltung vorsehen. Das gilt auch für alle Lehrpferde, die in der Deutschen Reitschule im Einsatz sind.“

Wann ist mit dem Umsetzen der Baumaßnahmen zu rechnen?

„Wir haben ein Wunschdenken. Aber noch sind die Planungen und die Gespräche mit den Architekten nicht abgeschlossen. Und alle Verfahren müssen ordnungsgemäß abgewickelt werden. In unserem Bestreben ist uns das Ministerium eine große Hilfe und unterstützt alle unsere Vorhaben. Allen voran Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, der jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht.“

In Zeiten, in denen andere Land­gestüte von der Schließung betroffen sind, ist das doch nicht selbstverständlich?

„Nein, aber das Bekenntnis zu dem geplanten, sehr hohen Investitionsvolumen ist ein ganz klares Statement der jetzigen NRW-Regierung zum NRW-Landgestüt, darüber dürfen wir uns sehr freuen. Es gibt keinerlei Diskussionen über die Notwendigkeit der Erhaltung des NRW-Landgestüts. Im Gegenteil, sie ist sogar erstmals in einem Koalitionsvertrag der Landesregierung verbrieft worden. Dort wird der Erhalt des Landgestüts bis 2026 garantiert – und auch danach wird das Landgestüt natürlich nicht abgerissen. Im Jahr 2026 feiert das NRW-Landgestüt sein 200-jähriges Bestehen.“

Wie beurteilen Sie den aktuellen Hengstbestand des NRW-Land­gestüts?

„Wir können uns über die hohen Bedeckungszahlen des Jahres 2017 freuen. Die Deckkonditionen und die Rabattaktionen für die aktuelle Decksaison bleiben bestehen. Wir haben extrem gute, junge Hengste, von denen wir für einige das Bundeschampionat anvisieren. Daneben gibt es einige sehr gute ältere Hengste. Ich mache aber keinen Hehl daraus, dass es zum Beispiel eine Lücke bei den fünf- bis neunjährigen Dressurhengsten gibt. Es gilt einfach, weiterhin jährlich neue, qualitätvolle Hengste anzukaufen. Dies ist natürlich nicht nur auf die Westfälische Körung als Auswahlplatz beschränkt. Andere Verbände und auch das Ausland sind interessante Anbieter. So haben wir beispielsweise erstmals vom dänischen Gestüt Blue Hors Hengste gekauft, Zoom und Fantini. In dieser Hinsicht müssen wir uns öffnen. Aber konkret ist noch nichts geplant. Wir suchen Hengste jedenfalls nicht aufgrund einzelner Sporterfolge aus, sondern auf Basis ihrer Vererbung. Meiner Meinung nach ist aber eine grundsätzliche Erneuerung des Hengstbestandes dringend notwendig. Es muss eine Modernisierung entsprechend den Bedürfnissen der Züchter stattfinden.“

Wie kann dies konkret aussehen?

„Wir müssen uns jeden einzelnen Hengst genau ansehen. Das gesamte Team muss mit aller Ehrlichkeit die Qualität der Hengste beurteilen. Wir wollen den Qualitätsstandard im Landgestüt erhöhen.“

Es sind doch auch in der ­Vergangenheit bereits Hengste ­verkauft ­worden, die durch ­geringe züchterische Nachfrage ­auffielen?

Kristina Ankerhold: „Ja, aber wir werden die Überprüfung der Qualität zukünftig zielgerichteter und mit größerer Konsequenz betreiben. Ich will jeden Hengst in regelmäßigen Abständen in den Fokus nehmen. Erste Nachkommen geben Hinweise auf seine Vererbungsleistung. Der Hengst selbst zeigt seine Qualität in seiner altersgemäßen Entwicklung. Und im Rahmen der Entwicklungsfähigkeit des Hengstes und seiner Vererbungsleistung werden wir dann Entscheidungen treffen. Überzeugt beides nicht, muss eine Konsequenz gezogen werden. Dabei ist natürlich zwischen den Dressur- und den Springhengsten zu unterscheiden. Über die Vererbung der Springhengste lässt sich häufig erst etwas sagen, wenn die ersten Nachkommen im Sport sind. Dann werden die Hengste auch mitunter plötzlich wieder stark genutzt. Und auch bei den Dressurhengsten kann es solche geben, die eine längere Entwicklungsphase benötigen. Aber wir werden das eben zukünftig engmaschig im Team kon­trollieren.“

Welche Vermarktungswege ­werden Sie für die ausscheidenden Hengste nutzen?

„Eine Möglichkeit ist die Vermarktung über das Westfälische Pferdestammbuch, mit dem wir weiterhin eng zusammenarbeiten möchten. In Münster-Handorf wurden in der Vergangenheit bereits Landbeschäler über Auktionen erfolgreich als Reitpferde versteigert. Darüber hinaus gibt es andere Möglichkeiten, über die individuell marktwirtschaftlich entschieden wird.“

Wie ist bei der Entwicklung der Hengste das Thema Gesundheit ­einzuordnen?

„Auch der Gesundheitszustand eines Hengstes trägt zur Entscheidung bei. Hält er im Rahmen seiner Entwicklung seinen guten Gesundheitszustand nicht und zeigt relevante gesundheitliche Problematiken zum Beispiel aus den Themenkreisen Sehne, Fessel oder Hufe, geht er aus dem Bestand. Ich bin überzeugt: Wir müssen wieder mehr Härte in der Zucht haben. In meinem pferdesportlichen Alltag sehe ich um mich herum so viele Reiter, die mit den gesundheitlichen Problemen ihrer Pferde zu kämpfen haben. Ich möchte gerne erreichen, dass der Züchter zukünftig keine Angst mehr vor der TÜV-Problematik hat und dass der Reiter möglichst viele Jahre etwas von seinem Sportpartner hat.

Wir sind als Landgestüt auch ethischen und tierschutzrechtlichen Kriterien in punkto Pferdegesundheit verpflichtet. Eine Marschrichtung, die mir als Sportreiterin wichtig ist. Je spektakulärer und lockerer die Pferde sind, umso gefährdeter sind sie. Daher müssen sie gut auf den Füßen stehen, dürfen nicht zu lang gefesselt sein.

Hier hilft mir meine praktische Erfahrung: Ich habe schon so viele Pferde geritten, dass ich weiß, welche Exterieurmerkmale welche Probleme mit sich bringen können.“

Wirkt sich das auch auf den Ankauf neuer Hengste für das Landgestüt aus?

„Ja, wir werden zukünftig nur noch Hengste ohne röntgenologische Befunde ankaufen. Also solche, die in der bis vor Kurzem gebräuchlichen Röntgenklassifizierung in die Röntgenklasse I eingeordnet worden wären. Wir werden auch unseren eigenen Röntgenstandard gegenüber dem Standard bei Körungen erhöhen und zusätzlich die komplette Wirbelsäule der Hengste röntgen lassen. Wir haben unsere Junghengste auch nachröntgen lassen. Daher kann ich sagen, dass die jetzt drei- und vierjährigen hervorragende ‚TÜV-Ergebnisse‘ haben, und unter ihnen keiner ist, der Gesundheitsprobleme hat.“

Bleibt es beim großen Bestand der Kaltbluthengste?

Kristina Ankerhold: „Das muss die Zeit bringen, wir werden die Entwicklung beobachten. Denn auch hier müssen wir das Thema Gesundheit beachten. In der Kaltblutzucht gibt es die Mauke-Problematik und es gibt Studien, die zeigen, dass dies auch eine Vererbungsproblematik ist. Es handelt sich teils um sehr populäre Zuchtlinien, die wir aus diesem Grund nicht mehr unterstützen können, und solche Hengste nicht mehr ankaufen werden. Die Mauke-Behandlung der Kaltbluthengste im Landgestüt beschäftigt derzeit einen Mitarbeiter. Wir haben bereits einige ältere Hengste aus der Zucht genommen, bei denen der Verdacht auf erbliche Mauke besteht. Wir lassen uns hinsichtlich Gesundheit und Erblichkeit, auch anderer Erkrankungen, von der Tierärztlichen Klinik Domäne Karthaus in Dülmen beraten.“

Wie wirken sich tierschutzrechtliche Überlegungen zukünftig auf die Ausbildung der NRW-Landbeschäler aus?

„Wir haben uns beispielsweise bewusst dazu entschieden, dreijährige Springhengste unter dem Sattel nicht über Hindernissen zu präsentieren. Unsere Reiter haben diese Hengste aber bei den Schauen des Landgestüts in allen Grundgangarten vorgestellt, um zu zeigen, wie rittig und brav sie sind. Im Ausbildungssystem der Pferde wird alles immer früher. Hier müssen wir den Aspekt Tierschutz beachten. Das Landgestüt ist zwar auch an das System gebunden, was beispielsweise den Zeitpunkt der Leistungsprüfungen betrifft. Aber wo es uns möglich ist, gehen wir im zeitlichen Ablauf der Anforderungen an die Hengste einen Schritt zurück. Es kann auch sein, dass wir uns zukünftig bewusst dazu entscheiden, die Dreijährigen nicht mehr auf Schauen im Januar und Februar zu zeigen. Und wir denken tatsächlich auch darüber nach, ob wir unsere Dreijährigen zukünftig weiterhin schon in den Turniersport schicken.“

Kristina Ankerhold bei ihrem Amtsantritt im Februar.

Wie sieht es in punkto sportlicher Ausbildung der Reiter des Land­gestüt aus?

„Wir werden zusätzliche Unterstützung von einem externen Ausbilder bekommen, es laufen Gespräche, aber noch kann ich keinen Namen nennen. Die Zusammenarbeit mit Eberhard Seemann und Peter Teeuwen vom DOKR bleibt weiterhin bestehen. Dort trainiert beispielsweise unsere Auszubildende Laura Hinkmann, auf deren Erfolge mit Captain Jack und All Music wir stolz sein können. Wir werden auch flexibler in der Berittmachung unserer Hengste aus den eigenen Mitarbeiterreihen. Es geht immer darum, welche für den Hengst und den Betrieb die richtige Entscheidung ist.“

Welche Bedeutung wird der Turniersport generell zukünftig für das Landgestüt haben?

„Ausgesuchte NRW-Hengste werden auch weiterhin am Turniersport teilnehmen, mit Reitern des Landgestüts und auch mit externen Reitern. Beispielsweise sind ja Cornado NRW, Cordynox und A la Carte NRW im Stall Ehning in Borken und werden von Marcus Ehning bzw. Kendra Claricia Brinkop geritten. Die in Warendorf stationierte Sportsoldatin Lara Weber hat Diathago zur Verfügung. Da gibt es keine Änderung. Doch unser Kerngeschäft ist das Deckgeschäft. Und unsere Kernfrage ist: Wie vermarkten wir die Deckhengste für unsere Züchter? In dem Zusammenhang ist entscheidend, wie sich die Landbeschäler so populär machen lassen, dass die Züchter sie wahrnehmen und nutzen. Und natürlich spielen dabei Erfolge im Turniersport und bekannte Reiter eine Rolle. Doch das Landgestüt kann nicht breitflächig Sponsor einzelner Turnierreiter sein, indem es gute Hengste zur Verfügung stellt. Die Hengste gehören ja dem Steuerzahler und das Landgestüt verwaltet das Geld der Steuerzahler. Daher bleibt der Sporteinsatz Mittel zum Zweck, um die Hengste zu präsentieren, doch der Turniersport ist kein Selbstläufer.“

Wie sieht die Mitarbeitersituation im Landgestüt aus? Allein die Paddockhaltung der Hengste wird doch viel Arbeitszeit binden? Und was ist mit der Stelle des ausgeschiedenen Peter Borggreve?

„Ob zusätzliche Planstellen geschaffen werden, ist eine haushaltsrechtliche Frage, über die das Landesministerium entscheidet. Ich kann nur Wünsche anbringen. Die Stelle des ausgeschiedenen Hauptberittmeisters Peter Borggreve wird nicht ausgeschrieben und wieder besetzt werden. Seine Zuständigkeiten werden wir intern umstrukturieren.“

Sie kennen das Niedersächsische Landgestüt gut, worin bestehen die größten Unterschiede zu Warendorf?

„Ja, ich kenne beide Landgestüte, ich habe meine Ausbildung zur Pferdewirtin im Landgestüt Celle absolviert. Ich gehörte zu den ersten weiblichen Mitarbeiterinnen des Gestüts – damals war das noch eine Sensation. Durch meine Ausbildung dort habe ich eine enge Verbundenheit zum Niedersächsischen Landgestüt, so etwas bleibt für immer. Der größte Unterschied ist, dass das Landgestüt in Celle mit der Prüfungsanstalt Adelheidsdorf noch einen zweiten Betrieb führt. Das NRW-Landgestüt Warendorf hat demgegenüber mit nur einem Standort, der alles vereint, einen Vorteil. Ein weiterer Unterschied ist, dass das Niedersächsische Landgestüt Fohlen aufkauft, sie auf dem Gestüt Hunnesrück (Anm. d. Redaktion: ein 500 Hektar-Betrieb, davon rund 80 Hektar Mäh- und Pferdeweide) im Herdenverband aufwachsen lässt und bei der Auswahl der Körhengste somit aus dem eigenen Bestand schöpfen kann.“

Könnte der Ankauf von Hengstfohlen auch ein Modell für das NRW-Landgestüt sein?

Kristina Ankerhold: „Wir haben tatsächlich darüber nachgedacht, doch wenn wir es tun, wird es bei Einzelfällen bleiben, die Hengstfohlenaufzucht wird kein zweites Standbein werden. Dieses Geschäft ist zu ungewiss – niemand weiß, wie sie als junge Hengste sein werden.“

Wie sieht die zukünftige ­Zusammenarbeit mit Celle aus?

„Mit Celle werden wir enger zusammenarbeiten, das ist kein Geheimnis. Wir haben die Hengstvorführungen ja teilweise bereits zusammen veranstaltet und werden die Zusammenarbeit ausbauen. Bereits in der Vergangenheit haben die beiden Landgestüte beispielsweise ihre Auszubildenden ausgetauscht.“

Wie wird der „Zusammenschluss der deutschen Landgestüte“ fortgeführt?

„Wir treffen uns, aber alle sind sehr unterschiedlich: Celle hat die eigene Hengstaufzucht, Marbach eine eigene Zuchtstutenherde. Und eine Zusammenarbeit muss auch geografisch, von der Organisationsstruktur und vom Interesse her möglich sein.“

Werden Veranstaltungen im Land­gestüt ein Standbein bleiben?

„Die Hengstparaden werden selbstverständlich bleiben. Vielleicht wird es Änderungen bei der Anzahl der Paraden und ihrer Form geben. Sie sollen moderner werden, sodass auch jüngeres Publikum kommt. Die Symphonie der Hengste am 10. und 11. August heißt dieses Jahr „A Movie Symphonie“ – es werden vom Orchester bekannte Filmmusiken gespielt. Aber nicht nur für unsere eigenen Veranstaltungen sondern auch für andere Veranstalter ist die Kulisse des denkmalgeschützten Landgestüts attraktiv. Bei Angeboten wie dem Gartenfestival, das traditionell am ersten Aprilwochenende im Landgestüt stattfindet, generieren wir durch die Vermietung Einnahmen. Wir bieten nur die Kulisse, es werden keine Mitarbeiter gebunden und unser Kerngeschäft wird nicht behindert. Das wird zukünftig die Richtung sein: Wenn wir Veranstaltungen planen bzw. hier stattfinden lassen, müssen sie sich unserem Kerngeschäft anpassen bzw. dieses unterstützen.“

Werden Sie wie Ihre Vorgänger die Stuten- und Fohlenschausaison des Westfälischen Pferdestammbuchs als Mitglied der Bewertungskommission begleiten?

„Ja, ich werde versuchen, an so vielen Terminen wie möglich teilzunehmen.“

Wie wichtig ist Ihnen der direkte Austausch mit den Züchtern?

„Der direkte Austausch ist mir sehr wichtig. Ich habe allerdings – anders als das im Landgestüt in Celle ist – keinen Stellvertreter. So müssen wir auch gelegentlich Termine aufteilen: Der erste Hauptsattelmeister Hartmut Hehwerth wird mich unterstützen und zudem meine Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit, Pia Kemper. So werden wir so gut es möglich ist versuchen, alle Veranstaltungen abzudecken. Die Züchter können sich aber auch gerne direkt an das Landgestüt wenden.“

Sie sind im Dressursport sehr ­erfolgreich, mit Platzierungen bis Grand Prix. Werden Sie weiterhin Prüfungen reiten?

„Ja, das möchte ich. Ich halte das auch für sehr wichtig, wenn man aktiv am Geschehen teilnimmt, am Puls der Zeit ist, selbst erlebt, was in der Sportszene passiert und die Dinge nicht nur von außen betrachtet. Aber ich werde meine eigenen Pferde reiten, keine NRW-Landbeschäler.“

Haben Sie schon einen Lieblingshengst?

Kristina Ankerhold (lacht):„Ja, vielleicht habe ich schon einen: By your Side von Benicio-Dancier. Er zählte zum Prämienlot der Westfälischen Hauptkörung 2017.“

Das Interview führte Dr. Jasmin Wiedemann.

Anzeige