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Entwicklungen im Landgestüt Warendorf: Was wusste das Ministerium?

Drei ehemalige Mitarbeiter der Führungsebene des NRW-Landgestüts sind im März entlassen worden. Aktuell kehrt aber noch keine Ruhe ein. Die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking wandte sich mit Fragen an das zuständige Ministerium. Sie wollte wissen, inwieweit das Ministerium über die Vorgänge informiert war. Wir haben die Antworten.

Düsseldorf (sag) – Wenige Wochen nach der Entlassung von drei Mitarbeitern (RRI berichtete) gibt es neue Erkenntnisse hinsichtlich der Korruptionsvorwürfe im Landgestüt Warendorf. Denn nun beantwortete Johannes Remmel, NRW-Minister für Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking hinsichtlich offener Fragen zu den Vorkommnissen. Sie wollte wissen, was das Ministerium wusste. Die Antwort ist klar: Seit März 2014 wusste das zuständige Ministerium über beabsichtigte Dienstreisen nach Katar Bescheid. Außerdem sei das Ministerium bei verschiedenen Terminen und Veranstaltungen über die Kontakte zur Reitsporteinrichtung Al Shaqab in Katar sowie die erbrachten Leistungen und die dabei erzielten Einnahmen unterrichtet worden.
Johannes Remmel erklärte, dass das Landgestüt dazu aufgefordert worden sei, zur Verbesserung der Einnahmesituation neue Geschäftsfelder zu prüfen und zu entwickeln. „Die Kontaktaufnahme zum Pferdesportzentrum in Katar erfolgte jedoch nicht auf Initiative des Ministeriums“, stellt Remmel klar. -sag-

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