Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Leseprobe aus der September-Ausgabe

Ein Tag bei den Bernsteinreitern an der Ostsee

Tino Leipold ist Lehrer, Kommunalpolitiker, Pferdezüchter und – fast schon nebenbei – Reitstallbetreiber. Mit Freunden aus Kindertagen hat er einen Reitverein gegründet, der inzwischen der größte in der Region ist. Wir haben die Bernsteinreiter an der Ostsee besucht – mit etwas Glück können Sie das auch!

Strandausritte mit Trakehnern sind bei den Bernsteinreitern ein fester Programmpunkt.

Am Servicepunkt der Reitanlage in Hirschburg herrscht emsiges Treiben. Auf dem Reitplatz hinter dem kleinen Blockhaus geben zwei Trainerinnen Longenunterricht. „Fühl dich in die Bewegung hinein“, ermutigt Marie-Luise Losch ihre Reitschülerin, die auf der schlanken Fuchsstute versucht leichtzutraben. Vor dem Servicepunkt füllen zwei Mitarbeiterinnen die Heuraufe der Ponys auf. Ein Teil der Herde ist deshalb in Bewegung und positioniert sich schon mal um die Raufe. Einige andere Ponys stehen entspannt am Zaun und lassen sich genüsslich von Kinderhänden streicheln.

Am Servicepunkt selbst steht eine kleine Schlange. Eine Mutter kauft einen Cappuccino, ein Mädchen streckt 50 Cent über den Tresen, um Naschwerk für ein Pony zu kaufen – Äpfel und Möhren in einer kleinen Schale. „Wie kann ich einen Ausritt buchen?“, „Habt ihr am Mittwoch noch einen Platz in der Springstunde frei?“ Die beiden Mitarbeiterinnen im Servicepunkt sind Ansprechpartner in allen Belangen. Das gilt auch für Tino Leipold, der in gewisser Weise der Motor der Bernsteinreiter ist. Der in Ribnitz-Damgarten geborene Mecklenburger legt den Weg von dem kleinen Anmeldungsbüro bis zum Reitplatz mit großen Schritten zurück.

Er kommt an den Ferienwohnungen vorbei, auf deren Terrassen reges Treiben herrscht. Es ist Samstagmorgen, Frühstückszeit auf der Reitanlage der Bernsteinreiter in Hirschburg. Tino Leipold grüßt rechts und links. Die meisten Gäste kennt er mit Namen. Auf Höhe der Streichelgehege klingelt sein Handy. Ein Gast aus der Region möchte die sechsjährige Tochter für das Angebot „Tag im Pferdestall“ anmelden. „Das ist kein Problem. Am Dienstag ist noch Platz. Ich trage sie ein.“ Im Weitergehen zeigt er nach links: „Das sind unsere Wallabys, die sind für die Kinder eine ganz besondere Attraktion.“ Die kleinen Kängurus mit ihren langen, kräftigen Schwänzen sind damit beschäftigt, Gras zu knabbern.

Und weiter geht es im zügigen Tempo. Eine Mitarbeiterin kommt ihm mit einer großen Schubkarre voll Stroh entgegen. „Habt ihr die Schicht tauschen können? Hat alles geklappt?“ Die junge Frau nickt und strahlt. Tino Leipold ist über alles informiert. Das Handy klingelt erneut, bevor er nach rechts in Richtung Reitplatz abbiegt. „Bernsteinreiter, Tino Leipold.“ Ein Vater möchte einen Ausritt für die Tochter buchen. „Schritt und Trab? Am Mittwoch? Den Rittführerschein vom letzten Jahr hat sie noch? Ja, den soll sie bitte mitbringen, damit der Reitlehrer ihn sieht. Dann kann ich sie für den Ausritt eintragen.“ Keine Frage. Tino Leipold ist mit großem Tempo unterwegs. Er ist einer der Gründer des Vereins Bernsteinreiter, der aktuell zwei Reitanlagen in der Region Fischland-Darß betreibt. Eine in Hirschburg und seit Januar 2020 eine zweite in Barth. Dabei hat alles ganz klein angefangen ...

Neugierig, wie's weitergeht? Die ganze Reportage über die Bernsteinreiter lesen Sie in unserer September-Ausgabe, die Sie hier versandkostenfrei bestellen können!

Wir verlosen ein Strandreiterwochenende für zwei bei den Bernsteinreitern! Mitmachen können Sie vom 24. bis 31. August 2020 auf unserem Instagram-Kanal @reiterrevue