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WM Herning 2022

Hej Herning!

Weltmeisterschaften. Das Ziel eines jeden Top-Sportlers, und wir sind mittendrin. Ein paar erste Eindrücke und ein herzliches "Hej" für Sie in unserem ersten Blog aus Herning!

Willkommen in Herning!

Herning/DEN – „Hej Herning, es ist schön, hier zu sein!" Das muss zunächst einmal raus. Bis zum 14. August ist in Herning der Dreh- und Angelpunkt der Pferdewelt, mitten in Dänemark. Das Gelände ist gigantisch und bietet für Mensch und Pferd alles, was das Herz begehrt. Shoppingmöglichkeiten ohne Ende und für die Athleten gibt es zum Beispiel ein eigenes Fitnessstudio, für die Pferde einen separaten Wellness-Bereich mit Aquatrainer, Vibrationsplatte und Co.. Außerdem seien die Boxen „richtig schön groß“, bestätigte Reitmeisterin Ingrid Klimke und Platz zum Grasen gibt es auch. Ihr „Franz“ liebt übrigens die Spaziergänge über das Gelände – einfach mal gucken und die Seele baumeln lassen am Rande der Top-Leistungen im Viereck.

Der Teamgeist stimmt

Auf der einen Seite sind die Weltmeisterschaften ein großes Wiedersehen für langgediente Bundestrainer, Sportler, Pfleger, Unterstützer, Fans, Fotografen und Journalisten. Auf der anderen Seite ist es für viele das erste Mal auf so einem Event. Schauen wir auf unsere Dressurreiter: Frederic Wandres, Benjamin Werndl und Ingrid Klimke feiern alle drei ihr Debüt im Dressur-Team bei einem Championat (zugegebenermaßen lediglich bei den Senioren). Isabell Werth, die Weltmeisterin von 2018, ist in diesem Jahr die Frau für die Routine, aber mit einem Pferd, das noch nicht allzu viel internationale Erfahrung hat. Doch auch diese beiden haben die ganze Saison auf diese Tage hingearbeitet. Vielleicht gelingt Isabell Werth ja eine Punktlandung? In ein paar Stunden wissen wir mehr. Der Teamspirit in der deutschen Dressurmannschaft scheint jedenfalls sehr gut zu sein. Nach den Ritten wird gratuliert, geherzt, sich einfach mitgefreut. So soll das sein.

Ingrid Klimke gratuliert Benjamin Werndl zu seinem Ritt.

Vor der Weltmeisterschaft war das deutsche Dressurteam rund um Equipe-Chef Klaus Röser zum Trainingslager auf dem Helenenhof. Es scheinen Tage gewesen zu sein, die sich gelohnt haben. „Es war ein sehr gutes Trainingslager mit der nötigen Ruhe und wir hatten viel Spaß“, schaut Monica Theodorescu zurück. Die Zielsetzung des deutschen Teams ist klar: Eine Medaille! Dafür werden heute Frederic Wandres und Isabell Werth mit Duke of Britain und Quantaz alles geben. Doch die Entscheidung ist spannend. Denn die Teams aus Dänemark, den Niederlanden und auch die Briten sind gut drauf.

Wussten Sie schon, dass Sie bei uns auch Webinare buchen können? Unsere Experten liefern ihnen Tipps für die Praxis. Versprochen.

Zuschauer, Regenmantel, pure Athletik

Während am Samstag im Equipark in Herning noch viele freie Plätze auf die Zuschauer warteten, strömten am Sonntag schon deutlich mehr Reitsportfans in die Arenen – trotz Regen. Zum Glück! Denn der Sport, der hier gezeigt wird, hat es verdient. Und zwar nicht nur im Viereck. In der Jyske Banks Boxen, der großen Event-Halle in Herning, zeigen die Voltigierer athletische Höchstleistungen auf dem Pferd. Was Sie an Athletik, Kraft und Eleganz in den Longierzirkel zaubern, ist beeindruckend. Für die deutsche Bundestrainerin Ulla Ramge ist es ein ganz besonderes Championat: Sie hört nach 20 Jahren auf. Die deutschen Starter wollen ihr noch einmal einen Medaillenregen bescheren. Die Chancen stehen nicht schlecht. Wir halten Sie auf dem Laufenden!