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Umweltministerium NRW nimmt Stellung zu Video Trainingssituation aus dem Landgestüt

Nachdem die Deutsche Reiterliche Vereinigung die Videosequenzen, die beim Training von zwei Landbeschälern aufgenommen wurden, als tierschutzrelevant eingestuft hatte, meldet sich nun auch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zu Wort.

Das Landgestüt NRW in Warendorf.

Warendorf - Wie Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser zitiert wird, gehe es "derzeit um die Aufklärung und Bewertung einer Trainingssituation am 13. April im Landgestüt. Alle sind gut beraten, die Ergebnisse der tierschutzrechtlichen Überprüfung des vor Ort zuständigen Veterinäramtes sowie der internen Kommission abzuwarten. Das nordrhein-westfälische Landgestüt Warendorf hat eine Vorbildfunktion in allen Fragen um die Themen Zucht, tiergerechte Haltung und Ausbildung von Pferden. Dies ist das Selbstverständnis der Landesregierung und des Landgestüts."

Tatsächlich hatte das Landgestüt in einer Stellungnahme bereits geschrieben, dass "nach Einschätzung des Landgestüts zu keiner Zeit eine tierschutzrechtliche Relevanz bestand. Diese Einschätzung wird nach einem fachlichen Austausch und Prüfung der kurzen Videosequenzen grundsätzlich auch von den Fachleuten des Landwirtschaftsministeriums geteilt." Dies steht im Widerspruch zur Aussage des Umweltministeriums.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Landgestüts hat kurz nach dem Vorfall Anzeige erstattet. Entsprechend wird auf die Einordnung des Veterinäramtes gewartet. Darüber wurde das Ministerium vom Kreis Warendorf informiert.

Zusätzlich habe das Ministerium eine interne Kommission eingesetzt, um den Fall zu prüfen. Zur Kommission gehören der Leiter des für das Landgestüt zuständigen Fachreferates, die Leiterin des Tierschutzreferates, die Landestierschutzbeauftragte sowie der Leiter des Justitiariats.

Hier geht es zum Wortlaut der Stellungnahme.