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Nachrichten

Norbert Borgmann ist tot

Die Pferdewelt trauert um einen der erfolgreichsten Reitpferdezüchter Deutschlands. Im Alter von 72 Jahren verstarb Norbert Borgmann an den Folgen eines tragischen Arbeitsunfalls.

Ostbevern – Der bekannte Reitpferdezüchter Norbert Borgmann lebt nicht mehr. Wie die Nachrichtenseite „Die Glocke“ meldet, starb der 72-jährige Landwirt aus Ostbevern an den Verletzungen eines schweren Arbeitsunfalls am vergangenen Samstag.
Aus der Zucht Borgmanns gingen insgesamt rund 275 Sportpferde hervor. Über 30 von ihnen können Erfolge im internationalen Grand Prix-Sport in Dressur und Springen vorweisen, wie zum Beispiel der Florestan I-Weinberg-Sohn Floriano, der 2006 mit dem US-Team Bronze bei den Weltreiterspielen in Aachen gewann. Der Ehrentusch-Ferragamo-Sohn Eichendorff, das Erfolgspferd der österreichischen Dressurreiterin Victoria Max-Theurer, stammt ebenfalls aus Borgmann’scher Zucht. Auch zahlreiche gekörte Hengste erblickten im Stall Borgmann, den Sohn Stephan Borgmann weiterführt, das Licht der Welt. Zu den erfolgreichsten gehören der ebenfalls von Ehrentusch abstammende Estobar NRW, Siegerhengst der Westfälischen Hauptkörung 2006, sowie dessen Sohn Equitaris, der 2014 Bundeschampion der vierjährigen Hengste wurde.

Für seine herausragenden züchterischen Erfolge bekam Norbert Borgmann 2002 vom Westfälischen Pferdestammbuch den „Ramzes-Preis“ verliehen. 2014 erhielt er die Goldene Medaille des westfälischen Pferdezuchtverbandes. -seb-

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