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Leseprobe aus der Juli-Ausgabe 2020

Gibt es auch bei Pferden eine Glutenunverträglichkeit?

Getreidefreie Müslis sind immer mehr im Kommen. In der Juli-Ausgabe lesen Sie, warum sie eine gute Alternative, aber dennoch nicht für jedes Pferd geeignet sind. Und wir klären die Frage, ob auch Pferde unter einer Glutenunverträglichkeit leiden können.

Verschiedene Hafersorten haben einen unterschiedlich hohen Glutengehalt.

Tatsächlich geht eine getreidefreie Ernährung bei Menschen oftmals mit einer Unverträglichkeit des Klebeeiweißes Gluten einher. Dies ist nicht in allen, aber in relativ vielen Getreidesorten enthalten und kann zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut, genannt Zöliakie, führen. Futterberaterin Julia Krug erklärt, ob es dies auch bei Pferden gibt: „Verkleisterungen im Magen-Darm-Trakt kommen schon vor, aber reine Glutenunverträglichkeiten werden sehr selten diagnostiziert." Im Zweifelsfall solle man lieber keine großen Mengen an Weizenkleie füttern. Zur Orientierung: Weizenkleie dient häufig als Mash-Grundlage. Aber auch in anderen Getreidesorten ist Klebereiweiß enthalten, betont Constanze Röhm. „Zum Beispiel gibt es sowohl Hafersorten mit sehr niedrigem als auch mit sehr hohem Glutenanteil“, sagt sie und gibt zu bedenken: „Allerdings sind Glutenunverträglichkeiten bei Pferden kaum erforscht.“

Titel 0720
Den gesamten Artikel zur getreidefreien Fütterung mit vielen nützlichen Tipps lesen Sie in der Juli-Ausgabe, die Sie hier versandkostenfrei bestellen können.