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Schermbeck erwägt Pferdesteuer

Pferdesteuer

Die Gemeinde Schermbeck in Nordrhein-Westfalen hat Geldnot. Eine Pferdesteuer könnte Abhilfe schaffen, lautet die Idee der örtlichen SPD-Fraktion.

Schermbeck – 100 Euro pro Pferd könnten für Pferdehalter in der Gemeinde Schermbeck künftig im Jahr anfallen. Das hat sich die SPD-Fraktion einfallen lassen, um die kommunalen Finanzen aufzubessern. Es ist eine von mehreren Maßnahmen, die nun im Gemeinderat diskutiert werden. Die Anhebung der Vergnügungssteuer und die Schließung der Bücherei gehören auch dazu. „Dass solche Ideen auf den Tisch kommen, daran ist die katastrophale finanzielle Ausstattung der Gemeinde durch Land und Bund schuld“, sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD, Michael Fastring. Rund 900 Pferde gibt es in der Gemeinde, schätzt der Politiker. Das wären Einnahmen von rund 90.000 Euro im Jahr, „wenn der Vorschlag so, wie er ist, angenommen würde. Ob und wie hoch die Pferdesteuer angesetzt wird, steht nun aber erst einmal zur Diskussion“, erklärt Fastring. Er wirft auch ein, dass man darüber nachdenken könnte, Gnadenbrotpferde von der Steuer zu befreien oder ob Besitzer von vielen Pferden einen geringeren Betrag zahlen müssen. Der Politiker betont: „Wir sind nicht gegen Pferde. Wir haben viele Ideen geprüft, unter anderem auch eine Katzensteuer, aber sie ist nicht möglich.“ -lie-   

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Schlagworte

Schermbeck, Gemeinde, Pferdesteuer, SPD, Fraktion, Fastring, Politiker, Bücherei, Vergnügungssteuer, Pferde

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