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„In Dillenburg mangelt es an nichts!“

Pressekonferenz in Dillenburg
Dr. Harald Hohmann, Vorsitzender Pferdesportverband Hessen, Architekt Eckhard Hilker, Sachverständige Dr. Christiane Müller, Bürgermeister Michael Lotz und der Stadtverordnetenvorsteher von Dillenburg, Klaus-Achim Wendel, waren sich auf der Pressekonferenz einig: Im hessischen Landgestüt Dillenburg ist eine tiergerechte Pferdehaltung möglich.

Die Gutachten zweier unabhängiger Sachverständiger zur Situation der Pferde im Landgestüt Dillenburg sind eindeutig: Bereits heute erfüllt die Haltung die notwendigen Anforderungen. Das Tierwohl ist also nicht in Gefahr, wohl eher der Glaube an den Sachverstand im hessischen Umweltministerium.

Dillenburg – Der frühere Kreissaal in Dillenburg war bei der heutigen Pressekonferenz zur Schließung des Landgestüts voll besetzt mit Medienvertreter von Fachpresse, Fernsehen, Rundfunk und Lokalzeitungen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die Gutachterin Dr. Christiane Müller sowie der Architekt Eckhard Hilker kamen zu einem eindeutigen Urteil: Die Pferdehaltung im Landgestüt Dillenburg, selbst in der heutigen Form, widerspricht nicht den Leitlinien zur Pferdehaltung. „Natürlich lässt sich noch etwas verbessern“, sagte Müller. Aber der Bewegungsbedarf der Pferde sei sichergestellt. Sie lobte insbesondere den Sachverstand der Mitarbeiter im Landgestüt, die sich sehr um das Wohl der Vierbeiner kümmern würden und dies auch dokumentierten. Ihr Fazit: „In Dillenburg mangelt es an nichts!“ Architekt Eckhard Hilker legte bereits konkrete Pläne vor, wie weitere Bewegungsflächen, Paddocks und sogar eine Bewegungshalle die Situation noch weiter verbessern würden. Auch nach seinen Berechnungen könnten bereits heute mehr als die 41 Pferde in Dillenburg tiergerecht gehalten werden.
Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz will nun die Gutachten dem Umweltministerium vorlegen. Man habe sich danach auf weitere Gespräche verständigt. Dr. Harald Hohmann, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Hessen und FN-Präsidiumsmitglied, fordert von der hessischen Landesregierung nun ein eindeutiges Bekenntnis zum Landgestüt Dillenburg, nachdem die Gutachten das Tierwohl als gesichert bescheinigten. Ein Vertreter des hessischen Finanzministeriums hatte bereits bei einem vorherigen Treffen gesagt, dass es am Geld nicht scheitern werde. -wm-
 


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Schlagworte

Dillenburg, Landgestüt, hessischen, Gutachten, Sachverstand, mangelt, Umweltministerium, Hilker, Architekt, Pferdehaltung

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