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Thema: Harte Hände

  1. #1
    Caroline
    Gast

    Harte Hände

    Mehrmals wurde ich nun bereits von meinem Reitlehrer und auch der Reitlehrerin darauf hingewiesen, dass meine Hand zu hart,zu steif oder unnachgiebig wäre. Mir ist das ganz schrecklich, denn ich will auf keinen Fall eine harte Hand haben, aber ich weiss auch nicht richtig, wie ich dagegen angehen soll. Wenn ich meine, ich wäre ganz locker, dann hat das kurz darauf zur Konsequenz, dass ich die Zügel viel zu lang habe. Kann man eine weiche Hand irgendwie trainieren oder was kann man sonst tun???

  2. #2
    Monika
    Gast

    AW: Harte Hände

    Caroline, ich denke mal, daß Du die Hände/Fäuste nicht richtig schließt. Dazu kommt bei den meisten Reitern, das sie kein Dach mit dem Daumen formen, sondern den Daumen gerade auf die Faust legen, dadurch wird die Hand steif und es ist unmöglich eine Parade zu geben und vorallem man kann dadurch nicht nachgeben. Das ist aber unbedingt erforderlich (Grundvoraussetzung), um ein Pferd korrekt reiten zu können.

    Viele Grüße
    Monika

  3. #3
    Patti
    Gast

    AW: Harte Hände

    Hallo Caroline -

    das klingt, als ob du eine weiche Hand mit möglichst wenig Gewicht in der Hand gleichsetzt. Dem ist aber nur bedingt so. Man sollte schon etwas "in der Hand" haben beim Reiten. Grundvoraussetzung für eine weiche Hand ist zum einen ein vom Zügel unabhängiger Sitz und zum anderen die richtige Zügelhaltung. Laß dich dahingehend von deinem Reitlehrer nochmal speziell schulen - notfalls mit ein paar Longenstunden für Sitzübungen.

    E-Mail: pluepertz@networkworld.de

  4. #4
    Schlaubiene
    Gast

    AW: Harte Hände

    Auch wichtig für weiche Zügelführung ist eine immer konstante Anlehnung bzw. Druck. Viele Leute verstehen unter "weicher Hand" einen lockeren Zügel, dabei ist es genau umgekehrt. Ist der Zügel zu lose, kommt jede Bewegung durch den längeren Weg ohne Widerstand als Ruck im Maul an. Es gehört Geschick und Gefühl dazu, mit der Hand so nachzugeben oder durchzuhalten, wie es die jeweilige Situation fordert. Ich bin der Meinung, das kann man nicht lernen, entweder man hat es oder nicht (Gespür/Talent). Manche Leute reiten jahraus jahrein und es ändert sich nichts.

  5. #5
    sabine
    Gast

    AW: Harte Hände

    Na, da mußich Schlaubiene aber mal wiedersprechen. Natürlich braucht es Gefühl bei der Reiterei, aber man kann es auch durchaus lernen, und zwar durch einen RL der einem nicht nur erklären kann, was eine weiche Hand eigentlich bedeutet, sondern auch von unten korrigiert, dir sagt, wenn du nachgeben mußt bezw durchhalten und der dir auch sagt, in welchen Momenten du es richtig gemacht hast. Gefühl läßt sich lernen!
    Vielfach etsteht eine harte Hand leider aber gerade dadurch, das die RL eine ruhige Hand verlangen, viele lassen dann einfach ihre Hand stehen, egal was passiert - besonders schlecht im Schritt! Genauso schlecht ist (wie oben schon erwähnt) ein zu langes Zügelmaß.
    Wenn sich der Kommentar deines RL darauf beschränkt, dir zu sagen ,du hättest eine harte Hand, frag ihn, was er damit meint, denn ansonsten hast du garnichts davon!

    LG
    Sabine

  6. #6
    Marion W.
    Gast

    AW: Harte Hände

    Hey, hatte/habe auch das Problem mit den Händen. Habe allerdings festgestellt, dass meinen Hände/Handgelenke einfach auch zu unweglich sind (vor allem links). Ich mache jetzt zwischendurch immer "Trockenübungen". Fingerspiele, Arm anwinkeln und einfach das Handgelenk locker drehen (auch hierbei ist es links schwieriger).

    Beim Reiten geht es wirklich einfacher, wenn man die Hände aufrecht stellt und sie nicht "quer" stellt (allerdings ertappe ich mich immer wieder dabei *g*)

    Gruß Marion W.

  7. #7
    Schlaubiene
    Gast

    AW: Harte Hände

    Sabine, sicher hast Du recht, man kann alles lernen. Aber reiten in Vollendung ist eben mehr als eine mechanische Tätigkeit, ein guter Reiter unterscheidet sich von einem ordentlichen Reiter durch sein Gefühl für das Pferd bzw. das Talent, sich sofort auf jedes Pferd einstellen und es korrekt reiten zu können. Ich sehe das ähnlich wie bei der Musik: Geige spielen kann jeder irgendwie lernen, aber Virtuose wird man nur durch gewisse Fähigkeiten. Vielleicht ist das jetzt nicht unbedingt das Thema, aber irgendwie unterscheiden sich die Cracks doch von der breiten Masse, oder?

  8. #8
    sabine
    Gast

    AW: Harte Hände

    Tja, dann sollte die Mehrheit wohl das Reiten (und auch die Bemühung es zu lernen)aufgeben, was, schlaue Biene? Außer dir?

    *verbeugtsichvordermeisterin*

  9. #9
    Monika
    Gast

    AW: Harte Hände

    Sabine, ist stimme Dir da voll und ganz zu.

    Schlaubiene, die Cracks hatten sicherlich auch mal harte Hände und z. T. sieht man eine Werth, Capellmann auch heute noch mit verdeckten Händen (bin schon öfters hautnahe Augenzeugin gewesen). Einen Vorteil haben die Cracks allerdings, sie können den ganzen lieben langen Tag reiten und bekommen/bekamen von tollen Trainern jeden Tag vernünftige Korrekturen. Ottonormalreiter braucht da etwas länger, da wir für unser Pferd und die entsprechenden Reitstunden den ganzen Tag arbeiten gehen müssen und eigentlich erst abends kaputt und abgespannt reiten können.

    Viele Grüße
    Monika

  10. #10
    Patti
    Gast

    AW: Harte Hände

    Hallo ihr "Streithähne" ;-))

    natürlich braucht man zum Reiten ein gewisses Talent, ein den eigenen Fähigkeiten und Ansprüchen entsprechendes Pferd und den passenden Lehrmeister. Sonst wird's nix mit Olympia ;-). Und die Cracks haben halt das Glück, das alle 3 Punkte mal irgendwann zusammengekommen sind. Aber um auf Carolines Problem mit den harten Händen zurückzukommen: Ich denke, man kann dieses Gespür dafür schon lernen, wenn man einfach mal gefühlt hat, wie sich sowas anfühlt. Und da ist dann wieder Carolines Reitlehrer gefragt - da haben wir hier aus der Ferne es schwer...

    E-Mail: pluepertz@networkworld.de

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