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Pferd "verkriecht" sich hinterm Zügel...

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  • Pferd "verkriecht" sich hinterm Zügel...

    Hallo Obwohl schon mehrere dieses Problem hier geschildert haben, haben mir die Antworten dazu nicht weitergeholfen Ich habe folgendes Problem: Sobald ich die Zügel annehme, "reagiert" mein Pferd, und läuft in einer schönen Anlehnung, etwa in den ersten 30 Sekunden, dann läuft sie hinter dem Zügel. Manchmal auch schon sobald ich den Zügel nur ansatzweise annehme. Ich reite mir einem LG-Zaum (Glücksrad), also gebisslos. Ich beginne immer mit lockerem vorwärts - abwärts reiten, sie streckt sich schön nach unten und der Rücken wölbt sich. Wenn sie hinter dem Zügel geht, fühlt es sich zwar nicht an, wie wenn der Rücken nicht mehr gewölbt ist, aber dennoch anders als sonst, anders als es sich anfühlen sollte. Es fühlt sich an, als ob sie sich den Hilfen entzieht. Ich bin nie Turniere, Prüfungen oder irgendetwas geritten, habe auch nie Dressur Unterricht oder sonstiges genommen, bin die ersten zwei Jahre Englisch geritten, dann etwa 5 Jahre Parelli (Horsemanship) und die letzten ca. 5 Jahre nur noch Freizeitsmäßig, viel Bodenarbeit, viel im Gelände, aber eben selten auf dem Reitplatz. Soweit ich es selbst beurteilen kann, habe ich eine ruhige und sanfte Hand. Da ich das Reiten auf dem Platz sehr vernachlässigt habe, reite ich momentan etwa 2 Mal die Woche auf dem Platz, nie länger als eine Stunde. Aber jetzt ist eben dieses Problem aufgetaucht... Ich wäre wirklich dankbar für ein paar Tipps, besonders aufs reiterliche bezogen, denn ich denke so ein Problem ist zu 100% die Schuld des Reiters.

    Liebe Grüße!

  • #2
    Hallo,
    ich hatte dasselbe Problem mit meiner Quarter Stute und die ganzen Tips die ich so bekommen habe, haben mir nicht wirklich weitergeholfen. Ich bin auch kein Profi, ganz im Gegenteil, reite lieber aus als auf dem Platz rumzugurken. Aber ab und an muss mein Mädchen auch ein bisschen arbeiten. Ich weiss nicht ob es bei Dir hilft, aber ich habe es bei meinem Mädchen mit viel Ruhe und Geduld hinbekommen. Habe erstmal keinen Wert auf ordentliche Stellung und Biegung gelegt, sondern ihr viel Zeit gelassen den Zügeln zu vertrauen. Hat sie sich eingerollt hab ich sofort losgelassen und sie vorwärts getrieben. Dann habe ich ganz langsam die Zügel wieder angenommen, ohne Paraden, einfach nur eine leichte Verbindung hergestellt und weiter vorwärts getrieben. Irgendwann hat sie dann den Kopf runtergenommen, aber ohne sich einzurollen und der Rücken kam hoch, ganz von selbst ohne grossen Zwang. Wenn ich zwischendurch doch mal das Gefühl hatte das sie sich einrollt hab ich sofort den Druck verringert. Man muss es gut beobachten und sich selbst immer wieder ermahnen nicht zuviel Druck auszuüben. Ich glaube es war bei ihr wichtig einfach nicht zuviel zu verlangen. Bin dann die erste Zeit nur ganze Bahn und grosse Zirkel geritten. Das hat gut geholfen, jetzt rollt sie sich nicht mehr ein.

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    • #3
      Hi Laila,wenn du sagst, du hattest nie Dressur-Unterricht, hat sich dann jemand mal deine Trense angesehen? Ich habe selbst mal überlegt, mit Glücksrad zu reiten, habe mich jedoch dagegen entschieden, aus Angst, meiner RB damit zu schaden - da kann sich ja doch eine ganz schöne Hebelwirkung einstellen. Ich will nicht sagen, dass es so ist, aber wenn es sie vielleicht schmerzt oder zu sehr drückt, wenn du die Zügel annimmst, kann es vielleicht sein, dass sie sich deshalb verkriecht. Wenn du ohnehin gebisslos reitest und viel über den Sitz steuern kannst, probier's doch zum Beispiel mal mit einem Kappzaum, in das du Zügel schnallst oder mit einem Knotenhalfter mit seitlichen Ringen? Wenn sie sich da nicht verkriecht, könnte es vielleicht daran liegen?Sonst fällt mir nur noch ein, dass es evtl. auch einfach eine Sperre gegen die ungewohnte Belastung sein kann und du sie am lockeren Zügel mehr fordern könntest, damit sie merkt, dass die Arbeit nicht im Zusammenhang mit dem Druck durch die Zügel steht.Ich hoffe, ich konnte dir vielleicht auch ein bisschen weiter helfen - berichte doch mal, wie es so läuft bei euch!Liebe Grüße

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      • #4
        Erstmal danke für die tollen Tipps! Wir haben das Problem einigermaßen in den Griff bekommen, sie läuft meistens in einer schönen Anlehnung. Verkriechen tut sie sich gar nicht mehr, wenn nimmt sie den Kopf aus der Anlehnung, was mir aber um einiges lieber ist. Vorwärts-Abwärts lasse ich sie immer noch genauso oft, wenn nicht öfter, gehen, und empfehle es wirklich jedem. Meinem Pferd fällt es immer noch schwer lang in einer Anlehnung zu bleiben, und wenn ich sie dazu zwinge, treten andere Probleme auf.

        Liebe Grüße

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