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Meine Stute kratzt sich Blutig

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  • Meine Stute kratzt sich Blutig

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit meiner Stute.
    Sie ist jetzt 23 Jahre alt und steht seit Oktober 2016 in einem Renterstall.
    Da geht Sie das ganze Jahr auf die Wiese und in den Sommermonaten Tag und Nacht raus.

    Die letzten zwei bzw. drei Jahre hat sie von selber Ihr Winterfell nicht mehr Komplett alleine verloren. Klar wenn Sie älter werden klappt das nicht mehr so gut. Also habe Sie im Sommer dann immer geschoren. Dieses Jahr habe ich es mal nicht direkt gemacht weil erst hat sie eigentlich gut von selber abgeworfen. Je nach Wetter wurde sie halt etwas mehr oder weniger Puschelig.

    Seit geraumer Zeit Juckt sie sich sehr. Sie kratzt sich am Kopf und halt das Fell weg, teilweise bis es Blutig ist. Sie hat aber hier und da über den ganzen Körper verteile Stellen wo das Fell weg ist und komisch aussieht. Letzte Woche hatte ich sie dann geschoren und gesehen wie sie drunter aussieht. Habe dann einen TA kommen lassen. Sie hat Hautproben entnommen und einen Pilzprobe anlegen lassen. Aber bei beidem ist nichts rausgekommen. Die stellen sind jetzt halt sehr Trocken. Habe sie gestern mit Propolis Geld eingerieben.

    Die Stallbesitzerin meinte das kommt davon weil Sie ihr altes Fell loswerden will. Sie hätte noch eine Stute die das auch immer so macht. Da hat die Besitzerin auch schon alles durch und geht einfach nicht ganz weg. Ich hatte diese Probleme noch nie. Klar sie wird halt älter und sonst hab ich sie wie gesagt immer schon früh geschoren. Werde das jetzt nochmal ein paar Tage mit dem Gel probieren damit die Haut sich erholt, aber wenn das auch nicht besser wird müsste man mal weiter suchen.

    Habt Ihr dieses Problem schon gehabt?
    Wenn ja was war es?
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  • #2
    Eine 27-jährige Cobstute bei uns im Stall hat auch so etwas. Sie bekam es aber erst, als die Besitzerin Pergolid wegen "nachgewiesenem" Cushing (ACTH-Test) gefüttert hat. Dadurch wurde sie auch immer schlapper und das Immunsystem schien abzusacken. Der, laut Tierarzt, aber ohne Analyse, "Pilz" wurde mit Immaverol behandelt, ohne Erfolg. Vermutlich, weil es auch gar keiner war ... Als die Besitzerin in Urlaub ging, hat die erwachsene Tochter die Behandlung geändert: Sie bekommt nun Mönchspfeffer (Dosierung kenne ich nicht) und Ingwer (4 Gramm pro 100 Kili Körpergewicht, in eingeweichten Heucobs mit Leinsamenschleim und Banane). Dadurch sind dann auch die merkwürdigen Stellen von selbst weggegangen. Die Stute ist seitdem wie ausgewechselt!
    "Man macht aus einem Esel kein Rennpferd,
    aber man macht auch aus einem Rennpferd keinen Esel!"
    (Heinz Jentzsch)

    http://pferde-ingwer.de.tl/

    Fiskarnir eru rólegir, nægjusamir og inn í sig
    og eru með eðlisávísun sem þeir geta reitt sig á.

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    • #3
      Hallo Stefan,

      endlich mal eine Antwort :-)

      Die Stallbesitzerin meinte es könnte sein, das Sie Cushing hat. Aber ehrlich gesagt halte ich nichts davon Sie mit diesen Medikamenten vollzupumpen, deswegen habe ich auch diesen Test noch nicht machen lassen. Früher gab es diesen ganzen mist auch nicht.

      Diese Pilzbehandlung hat ja nichts gebracht und es hat sich im Labor auch betätigt, das es kein Pilz ist. Nach der ersten Behandlung fand ich sogar erst das es besser wurde, und nach der zweiten hat Sie sich wieder voll gekratzt und beim Auftragen war es ihr schon unangenehm. Erst danach hab ich das Ergebniss bekommen, das es kein Pilz ist.

      Im Moment mache ich auf die Stellen Propolis Gel von Leovet.
      Ich finde langsam wird es besser auch der Kopf sieht wieder normal aus, da mache ich aber eine Salbe vom TA drauf. Dazu habe ich gestern Testweise auf die Stellen am Rücken mal Bio Hautöl auch von Leovet draufgemacht. Die Haut ist total Trocken.

      Mit dem Mönchspfeffer und Ingwer könnte ich mal testen.
      Könntest Du vielleicht die Dosierung von dem Mönchspfeffer in Erfahrung bringen?

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      • #4
        Ich bin auch deiner Ansicht, daß das mit dem Cushing zur Zeit übertrieben wird. Ein gutes Geschäft für Tierärzte und Industrie. Einigen scheint ja Pergolid wirklich zu helfen, aber merkwürdigerweise leben die Pferde dadurch wohl statistisch betrachtet nicht länger ... Das sollte einem SEHR zu denken geben.....!
        http://www.thehorse.com/articles/354...e-to-pergolide

        Die Besitzerin und deren Tochter sind gerade in Urlaub, und es ist nur eine junge Pflegerin da, die es zwar vermutlich so macht, wie ihr gesagt wurde, bei der ich aber nicht weiß, ob sie nach Gramm oder "Löffel" füttert. Ich frage auf jeden Fall mal. Zur Not wiege ich es mal ab, falls sie nach Volumen füttert.
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        (Heinz Jentzsch)

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        • #5
          Herbstgrasmilben? Gibt es auch im Sommer. Wenn das Pferd beim Wälzen so eine Stelle erwischt hat, war es das. Juckt zwar erbärmlich, ist aber so weit harmlos und verschwindet auch wieder.

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          • #6
            "Mit dem Mönchspfeffer und Ingwer könnte ich mal testen. Könntest Du vielleicht die Dosierung von dem Mönchspfeffer in Erfahrung bringen?" Ich habe heute die Pflegerin gefragt. Sie gibt 3/4 eines kleinen Glases unbestimmter Größe. Meines Erachtens sind das ungefähr 40 bis 50 Milliliter für eine Stute von ungefähr 300 bis 350 Kilo. Mönchspfeffer scheint eine relativ geringe Dichte zu haben, ist also ziemlich leicht. Auf der Packung steht 5 bis 10 Gramm für ein Kleinpferd, 15 bis 30 Gramm für ein Großpferd. Das sind meines Erachtens schon mal falsche Angaben, wenn man das Körpergewicht betrachtet. Keine Ahnung, wie die Anbieter auf solche kommen ...... Ich vermute, es sind mehr als 10 Gramm, die die kleine Stute bekommt. wenn die Tochter der Besitzerin wieder da ist, frage ich nach. Du machst aber sicher nichts falsch, wenn du erst einmal der Angabe auf der Packung folgst!
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            (Heinz Jentzsch)

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            • #7
              Dachte nach deinem Beschrieb bei den Juckstellen auch eher an Grasmilben, Stechfliegen oder Herbstlausfliegen, zumal die Stellen nach deinen Fotos in Regionen sind, wo das Pferd häufig schwitzt (und irgendwo kratzt. Baum?). Ist das Pferd eher dünn / mager? - Habe bei meinem Senior (28J) gute Erfahrung mit der Zufütterung von Bierhefe (B-Vitamine) gemacht. Der Fellwechsel geschieht seither rechtzeitig und auch die Huf- und Langhaarqualität sind voll ok. Solange du noch keine ausgeprägten Cushing-Symptome hast (z.Bsp. gekräuseltes Fell, oder Behang, ausgeprägte Gewichtszunahme....) wäre ich auch mit der Dauergabe von Mönchspfeffer eher vorsichtig. Kurweise mit Pausen, dürfte es nicht so starke Verhaltensänderungen geben. Mönchspfeffer wird auch bei Rossigkeitsproblemen, hengstigem Verhalten von Stuten etc. eingesetzt. Es verändert wohl auch Hormone.

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              • #8
                Huhu!

                Auf jeden Fall finde ich es schon einmal sehr gut, dass du dir solche Gedanken über dein Pferd machst und ihm einen so angenehm wie möglichen Fellwechsel ermöglichen möchtest. Dabei spielt unter anderem die Ernährung schon eine sehr zentrale Rolle.

                Wie du ansonsten auch noch den Fellwechsel des Pferdes unterstützen kannst, liest du am besten in diesem Artikel genauer nach.

                Der beschreibt das Problem und die Lösungen meiner Meinung nach schon sehr gut und da gibt es auch kaum mehr etwas hinzuzufügen.

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                • #9
                  Hanföl gegen Sommerekzem

                  Hallo,
                  ich habe auch ein altes Pfed, der tut sich auch immer sehr schwer sein Fell zu verlieren und ist allgemein immer sehr schlapp wenn der Fellwechsel ansteht. Er kratzt sich dann meistens die Mähne an einigen Stellen komplett ab..
                  Seit letztem Jahr mische ich zwei bis drei mal im Jahr Hanföl zu seinem Müsli dazu, da dies den Stoffwechsel unterstützen und bei Sommerekzem helfen soll. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, er ist nicht mehr so müde und Energielos wend der Fellwechsel ansteht und das Mähne kratzen ist viel weniger geworden.
                  Über den Rest des Jahres füttere ich Schwarzkümmel- oder Leinöl da es etwas günstiger ist als Hanföl.
                  Hier ist noch ein Link, da steht noch einiges mehr über Hanföl für Pferde drin

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                  • #10
                    Hanföl gegen Sommerekzem

                    Hallo,
                    ich habe auch ein altes Pfed, der tut sich auch immer sehr schwer sein Fell zu verlieren und ist allgemein immer sehr schlapp wenn der Fellwechsel ansteht. Er kratzt sich dann meistens die Mähne an einigen Stellen komplett ab..
                    Seit letztem Jahr mische ich zwei bis drei mal im Jahr Hanföl zu seinem Müsli dazu, da dies den Stoffwechsel unterstützen und bei Sommerekzem helfen soll. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, er ist nicht mehr so müde und Energielos wend der Fellwechsel ansteht und das Mähne kratzen ist viel weniger geworden.
                    Über den Rest des Jahres füttere ich Schwarzkümmel- oder Leinöl da es etwas günstiger ist als Hanföl.
                    Hier ist noch ein Link, da steht noch einiges mehr über Hanföl für Pferde drin https://hanfpedia.de/91-2/

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