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Kopfschlagen nur beim Reiten

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  • Kopfschlagen nur beim Reiten

    Hallo Leute,

    ich hab ein Problem.....meine Stute ist 7jährig, wurde letzten Sommer eingeritten, lief auch ganz brav und ordentlich und jetzt nach dem Winter hat sie plötzlich begonnen beim Reiten wild mit dem Kopf zu schlagen und zwar so, dass wir fast hingefallen sind....
    Sattler war schon da, der Sattel passt... ich habe auch ein Nasennetz ausprobiert, das half auch nicht.....
    Ich weiß mir keinen Rat mehr...

    Gruß Judithsprice
    Last edited by Judithsprice; 21.03.2016, 13:48.

  • #2
    Wie wirtd sie denn gehalten, Box oder Offenstall?
    Bedingt durch die natürliche Körperhaltung (Kopf gesenkt) auf der Wiese oder im Offernstall können Pfede leichte Rückenprobleme leichter kompensieren. Boxenhaltung heisst vermehrt den Kopf oben und weniger Entlastung für den Rücken. Lass mal einen TA mit Physioerfahrung den Rücken kontrollieren.
    Viel Glück
    ____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=ibU7duHuDrg

    Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren,
    und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
    (Gandhi)

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    • #3
      Boxenhaltung aber mit täglichem Weidegang von ca. 9 Stunden auch im Winter
      Danke trotzdem für Deinen Tip

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      • #4
        Unabhängig davon das der Sattel kontrolliert wurde, hast du schon mal nach den Zähnen gucken lassen?

        Wie lange reitest du deine stute denn immer? Kann es evtl. sein, dass es der Stute zu viel ist (ist ja noch nicht lange unterm Sattel und vielleicht packt sie das kräftemäßig gar nicht?!)

        Und jetzt eine eher ungemütliche frage, klemmst du oder hast du eine harte hand?! Ist jetzt nicht böse gemeint, aber wir haben ein Stall am Pferd was genauso die harte Hand der Reiterin direkt meldet.

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        • #5
          Das kann auch an den Zähnen liegen. Ein Zahnspezialist gibt Auskunft. Wenn er dann noch TA ist, kann er sich den Rücken genauer ansehen. Und ein Physiotherapeut kann das Problem auch genauer lokalisieren.
          Ein halbes Jahr wegstellen (Weide, Kopf unten) kann auch Wunder wirken und dann noch mal genau nach Reitvorschrift anreiten.

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          • #6
            Halswirbel würde ich auch mal überprüfen lassen.

            Entweder von nem TA oder jemandem der wirklich Ahnung von der Physiotherapie hat!
            Da gibt es leider auch Nieten

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            • #7
              Reibt sie sich die Nase an den Beinen und rüffelt mit der Nase herum? Wenn ja, könnten das ein pollenbedingtes Headshaking sein. Hierzu habe ich im Medizinforum einiges geschrieben.
              Wenn nicht, sollte man die Zähne abklären lassen. Es gibt aber noch mehr wesentliche Ursachen für Headshaking. Die Urasache zu finden ist wichtig, um richtig behandeln zu können. Schwierig wird es, wenn mehrere kleinere Ursachen von denen jede einzelne nicht ausreichen würde, gemeinsam einwirken. "Das Ganze ist mehr als nur die Summe seiner Teile!"
              "Man macht aus einem Esel kein Rennpferd,
              aber man macht auch aus einem Rennpferd keinen Esel!"
              (Heinz Jentzsch)

              http://pferde-ingwer.de.tl/

              Fiskarnir eru rólegir, nægjusamir og inn í sig
              og eru með eðlisávísun sem þeir geta reitt sig á.

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              • #8
                Was ich immer wieder verwundert feststelle.
                Kaum und immer seltener wird der Reiter für etwas verantwortlich gemacht.
                Immer ist es das Pferd oder äußere Umstände, Sattel, Zähne, Wirbel.......
                Ich habe mal gelernt: Immer zuerst die Ursache bei mir suchen......und dann kam zuerst mal lange nichts und dann wieder ich. Ein einfühlsamer Reiter kennt den Unterschied zwischen Schmerzen beim Pferd oder Fehler bei sich.

                Ich sehe hier auch eher ein reiterliches Problem.......

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                • #9
                  @sabsi
                  Ach ne, aber wenn ein selbstausgebildetes Pferd buckelt, dann darfs auch mal ein Buckelstop sein.

                  Die TÄ können bestimmt bestätigen, das es zum Frühjahr hin vermehrt Rückenprobleme gibt und diese sich über den Sommer bessern, wenn die Pferde zumindestens ganztags auf der Koppel stehen. Grasen ist eine natürliche Dehnübung und entspannt die verhärtete Muskulatur, bis hin zur Kaumuskulatur. Reiterfehler fallen deshalb im Sommer bei artgerechter Haltung weniger auf. Sich mehr auf den Sitz konzentrieren und die Zügel feiner führen wird aber immer helfen.
                  Viel Glück
                  ____________________________________
                  http://www.youtube.com/watch?v=ibU7duHuDrg

                  Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren,
                  und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
                  (Gandhi)

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                  • #10
                    @Holly Du mal wieder :-) Dir entgeht aber auch wirklich nichts *grins*

                    Nein mal ehrlich hier ist es ja noch nicht so schlimm (aber kann ja noch kommen) und immer wird die Schuld beim Pferd gesucht. Das schließt auch den Fall Buckelstopp mit ein. Ich weiß nur von mir: Nie würde ich sowas einsetzen oder gar darüber nachdenken. Ich hatte auch mal ein verrittenes Kopfschlagendes Pony, hat mir beinahe mal die Nase gebrochen, ich habe nur ein Martingal (normal verschnallt)draufgemacht und ihn mit viel Geduld und feiner Hand wieder zu einem sehr rittigen Pferd gebracht.

                    Vielen Reitern fehlt es am Ehrgeiz an sich selbst zu arbeiten.......aber die TÄ freut's :-)

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                    • #11
                      Sternengucker gibt es viele, da muss man erstmal den Rücken rundreiten um das Nackenband zu strecken. Statt also vorne etwas zu verschnallen konzentriert man sich auf die HH. Auch hier würde ich gegen die vermutlich zu harte Hand den Einsatz eines Halsrings empfehlen.
                      Viel Glück
                      ____________________________________
                      http://www.youtube.com/watch?v=ibU7duHuDrg

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                      • #12
                        Da wurde nichts verschnallt! Und das Tier war total versaut.....
                        Das Martingal diente mir nur dazu das Nasenbein nicht gebrochen zu bekommen.
                        Ich reite meine Pferde nur von hinten an die Hand :-) Anders geht es auch nicht gelle!!!

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                        • #13
                          @sabsi
                          Ich hab dich garnicht gemeint.
                          Die Anatomie eines Pferdes lässt es nicht zu, das es bei korrekter Rückenhaltung mit dem Kopf schlägt. Jedesmal wenn es das macht ist der Rücken durchgedrückt und die HH läuft hinterher. Will ich das Problem also abstellen, fange ich hinten an und schnalle nicht vorne was rein.
                          Fange ich nur an das Problem vorne abzustellen, ohne den Rücken und die HH mit einzubeziehen, bekomme ich über kurz oder lang ein krankes Pferd.
                          Viel Glück
                          ____________________________________
                          http://www.youtube.com/watch?v=ibU7duHuDrg

                          Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren,
                          und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
                          (Gandhi)

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                          • #14
                            Hallo
                            danke für die vielen Antworten.....natürlich bin ich selbst auch schon auf die Idee gekommen, dass es an mir liegt..... Dazu kann ich jetzt sagen, dass ich die Stute im Wechsel immer longiere, reite und Bodenarbeit mache....sie bekommt ein abwechslungsreiches Programm. Ich habe auch schon mit meiner Reitlehrerin geschaut, dass meine Hand nicht hart ist.....Mal sehen gestern haben wir die Zähne gemacht, da waren schon ziemlich Haken dran.....jetzt muss ich mal sehen ob das Kopfschlagen besser wird....oder ich weitere Ursachen erforschen muss

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