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Kopper richtig füttern/versorgen

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  • Kopper richtig füttern/versorgen

    Ich habe mir nun vor knapp einem jahr einen 2 jährigen wallach gekauft. Paar tage nach dem kauf viel denn auf das er koppt (noch vor dem umstellen und sonstigen veränderungen demnach koppt er anscheinend schon länger)

    Ich hatte bis dato einen kopper komplett ausgeschlossen. Nun ist es aber so das er mein herzenspferd ist und ich ihn auch nicht zurück geben wollte.

    er steht nun 24/7 auf der weide mit pferden zwischen 1 und 3 jahren aber auch auf der koppel koppt er.

    Hatte auch nicht damit gerechnet das es besser wird nur geht es für ihn bald ans einreiten oder zumindest an die vorbereitungen
    nun mache ich mir gedanken wie ich ihn am besten füttern soll.

    er bekommt wenn es so weit ist den ganzen tag den er in der box verbringt Heu aus heunetzen gefüttert (er ist sehr leichtfuttrig und so kann man das heu ein wenig strecken/mit stroh mischen) und auf der koppel ist grass.

    nun bin ich am überlegen was er an kraftfutter bekommen darf? Ist quetschafer okay? was ist magenschonend?(natürlich wird er damit nicht vollgestopft sobald er angeritten wird, möchte mich nur schonmal für die zukunft erkundigen)

    gibt es irgendwas was man unterstützend zum neutralisieren der magensäure füttern kann?

    was kann er an "leckerlis" fressen? sind äpfel zu sauer und greifen den magen noch zusätzlich an? was ist mit möhren, birnen und ab und an mal bananen?
    ist mash 1x in der woche okay oder ist das auch problematisch?


    was sollte ich bei der fütterung auf jeden fall weglassen?

    Habt ihr ansonsten noch andere sachen die man beachten sollte?

    er koppt nur auf anderen pferden demnach kommt es in der box nicht vor. macht es sinn ihm eine gepolsterte möglichkeit in "pferdehöhe" zur verfügung zu stellen? (vielleicht mit lammfell drauf)


    silage/heulage ist nicht geeignet oder?


    Habe gelesen das die magensäure durch bicarbonat neutralisiert ist und habe mal gegoogelt dort findet man natriumbicarbonat zum verfüttern. macht es sinn das zusätzlich zu füttern oder ist das wieder was anderes? kann man damit was kaputt machen ?
    Last edited by melli123; 30.01.2018, 14:46.

  • #2
    Vermutlich kannst du höchstens Schadenbegrenzung betreiben. Ein 1j., der schon koppt, hat eine grausame Fohlenzeit hinter sich, sonst würde er ja ein normales, gesundes Fohlen sein.( Pferde fangen nur mit Verhaltensauffälligkeiten an, wenn sie für sie falsche Situationen nicht verarbeiten können, wie z B Boxenhaltung, Heumangel. Manche können es kompensieren, aber nicht alle sind wesensstark oder die Situation passt einfach nicht). In seinem Alter, jetzt mit 2J. sollte er einfach in einer gemischtaltrigen Herde von Pferden erzogen werden und keinesfalls mit Kraftfutter gefüttert werden. Vielleicht lässt das Koppen in so einer artgerechten Umgebung (auch entsprechend viel Platz) etwas nach, es ist aber in einer äußerst wichtigen Entwicklungszeit entstanden und fest verankert. Unwiderruflich.Lesetipp: Kopper, Weber & Co ISBN-13: 978-3932812033 - Solltest du lesen, wird dir nicht erspart bleiben.

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    • #3
      Ich weiß das er bis jetzt sein ganzes leben auf einer koppel mit unterstand verbracht hat mit gleichaltrigen fohlen und deren müttern. zum absetzen wurden die stuten da weg geholt und die fohlen hatten sich und zwei Ältere wallache die dich um die kleinen gekümmert hat. also in meinen augen nichts was stressig oder unschön gewesen sein könnte. und heu war immer ausreichend zur verfügung.
      und er ist nun 3 jahre alt bzw inofiziell 2 jahre und 8 monate

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      • #4
        Für uns mag das nicht stressig erscheinen, für das Fohlen war es aber anscheinend doch so und auch zu früh. Damit man die Stute schneller wieder nutzen kann, wird mit 5-6 Monaten abgesetzt, das verkraften viele Fohlen eben nicht. Und nun mit 2 J./3 J. in der Box ist auch kontraproduktiv für so ein sensibles Jungpferd. Von der Herde getrennt und zur Bewegungslosigkeit verdammt ist definitiv Stress. Sie sind ja mit 4 noch halbe Babys im Kopf und stark abhängig vom Schutz der Herde. Was der Mensch, der sein Pferd nutzen will, nicht so gern wahrhaben will.

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        • #5
          IMG_2265.jpg

          Ich hoffe, man kanns lesen!
          Last edited by Häuptling; 11.02.2018, 18:29.

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          • #6
            Ich habe ebenfalls eine Kopperin und habe mich damit abgefunden, dass man es nie ganz loswird. Da meine aber die Luft schluckt und damit zu Gaskoliken neigt und bereits zweifach kolikoperiert wurde, habe ich nun alles mit Verbissschutzpaste eingerieben, um das Koopen zu unterdrücken. Gleichzeitg fing ich an, den Magen zuerst mit einer Omeprazol-Kur und dann mit einem Ergänzungsfuttermittel in den Griff zu kriegen. Allerdings kam das Magenproblem diesen Winter wieder und ich suche noch nach nachhaltigeren Lösungen zum Gastrogard.
            Meine bekommt dauerhaft Heu aus Raufen, Karotten, 2 Äpfel, Heucobs oder Mash, um das Ergänzungsfutter zu füttern. Kraftfahrer bekommt sie aktuell keines.
            Futtermittel für Muskelaufbau (v.a. mit Aminosäuren) gibt es auch als Pülverchrn.

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            • #7
              Heute las ich etwas über positive Effekte eines Zusatzes von Pektin und Lecithin zum Futter, um Magenwände zu schützen bzw. zu schonen: https://thehorse.com/148009/pectin-l...astric-health/
              "Man macht aus einem Esel kein Rennpferd,
              aber man macht auch aus einem Rennpferd keinen Esel!"
              (Heinz Jentzsch)

              http://pferde-ingwer.de.tl/

              Fiskarnir eru rólegir, nægjusamir og inn í sig
              og eru með eðlisávísun sem þeir geta reitt sig á.

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