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Ältere Pferde

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  • #16
    Hi,

    unser Traber ist 30 Jahre alt und wohnt das ganze Jahr im Offenstall. Er bekommt 1x täglich Maiscobs und Hafer. Dazu Eggersmann Mineralbricks und natürlich massenhaft Heu...
    Mit dieser Fütterung fährt er prima - selbst Tierärzte haben ihn (ohne Zahnkontrolle natürlich) schon 10 Jahre jünger geschätzt... :-)

    LG

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    • #17
      Danke, Labasocke! Das mit der Weizenkleie ist ein guter Tip. Werde mal schauen, wo ich welche bekomme.

      Nee, Stefan, im ersten Bild sieht der Rücken noch viel besser aus ;-) da merkt man beim zweiten Bild schon, dass der über Sommer nicht viel getan hat und nur Spazierengeritten wurde.. Fugirmäßig finde ich nimmt es sich nicht viel, und im Frühjahr hat er halt noch Winterfell...

      Wenn seine Beine es mitmachen, werde ich versuchen, ihn über Winter einmal pro Woche ein bißchen durchzukneten beim Reiten, in der Halle. Damit er ein bißchen beweglicher bleibt.

      Heucobs möchte ich noch nicht füttern, das hebe ich mir auf, wenn die Zähne ausgehen oder die Kauflächen glatt werden. Wie sagt meine Pferdezahnarzt-Freundin: der stirbt nicht an den Zähnen, der stirbt an den Beinen... Tja. Leider wird das wohl so sein, man muss der Realität ins Auge sehen...
      Ponys sind Charaktersache!

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      • #18
        meine 3 rentner (alle +/- 30) bekommen das ganz normale salvana mineralfutter, nix spezielles für senioren, auch net an kraftfutter.
        die grosse bekommt im winter schon länger sojaschrot zugefüttert, weil sie sonst zu sehr abbaut (schimmel, hat leider auch melanome, die mehr werden, lang wirds wohl net mehr gehn mit ihr :-( ). seit letztem jahr eine mischung mit vollkorn-maismehl halb/halb. weil gut kann kauen se nicht mehr. die pampe frisst sie gern, und fisseliges heu/silo geht noch ganz gut.

        ponyfan.blogspot.com

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        Dumm sein und Federn haben, das ist das wahre Glück!

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        • #19
          Hab meiner Dame damals Rüschnis und Quetschhafer gegeben. Dazu ein normales Mineralfutter. Damit sah sie bis zu ihrer Krebserkrankung propper und gesund aus. Siehe Sig, da ist sie 23...

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          • #20
            Hi Yvonne,

            da ja die Athrose das "Hauptproblem" ist, würde ich an Deiner Stelle auch darauf den Schwerpunkt in der Fütterung richten.

            Wie beim Menschen, stehen Zucker und Weizen auch beim Pferd in Verdacht, die Athrose sowie andere entzündliche Erkrankungen zu fördern.

            Deshalb füttere ich meinen seit Jahren möglichst weizenarm (da schaue ich auf die Inhaltsangaben beim Müsli inkl. Kleie sowie melassefrei wg. Zucker). Rübenschnitzel würde ich also wg. dem hohen Zuckergehalt auch nicht wählen, bei Hohleistungspferden füttert man die ja, um eben mehr Energie bereitzustellen, was beim wenig gerittenen Pferd sicher nicht nötig ist.

            Ich glaub, dass der bei Heu satt gut hin kommt, wenn "Gras satt" ja auch reichte. Zufüttern würde ich etwas Müsli, damit er nicht zuguckt, wenn die anderen was kriegen. Schon beim Reiterpass haben wir gelernt: Die Hauptnahrung des Pferdes ist Gras! Größere Mengen Anderes 1x am Tag bringen eh nur die Darmflora raus, was dann wieder schlecht für die Verwertung des Futters ist.

            LG Sabrina

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            • #21
              Soweit so gut, das gilt mit Sicherheit für ein junges, gesundes Pferd, ältere Pferde haben jedoch einen erhöhten Energiebedarf. Als meine Alte noch geritten wurde, hat sie 7 Liter Hafer pro Tag bekommen, damit sie nicht abbaut. Blutwerte waren immer gut. Als sie dann abbaute, krankheitsbedingt, wie sich später rausstellte, bekam sie dazu noch einen Eimer Rüschnis dazu. Beim Reiterpass wird mit Sicherheit viel nützliches gelehrt, jedoch vor allem Grundlagen, weitergehendes Wissen liest man sich später an oder lernt es von erfahrenen Pferdemenschen oder Fachleuten.

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              • #22
                Hm, Arthrose und Zucker, den Zusammenhang hab ich noch nie gehört.

                Es gäbe ja auch melassefreie Rübenschnitzel, allerdings sind mir die ehrlich gesagt zu teuer (24 € der Sack...). Ich hab allerdings bei RüSchni-Fütterung noch keinen Zusammenhang mit der Arthrose (besser oder schlechter) bemerkt. Und im Winter haben wir die letzten Jahre immer RüSchnis gefüttert, einfach damit die Pferde ein bißchen mehr im Trog haben und was "nasses, saftiges" bekommen. Denn Möhren sind defintiv zu teuer geworden. Es gibt bei uns auch noch Futterrüben, da kriegt er auch hin und wieder eine.

                Heute sind sie umgezogen in den frisch fertiggestellten Offenstall. Und der Dicke hat seinen Platz schon gefunden: an der Heuraufe... Mal sehen, wie sich das figurmäßig so entwickelt...
                Ponys sind Charaktersache!

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                • #23
                  Originally posted by Yvonne View Post
                  Hm, Arthrose und Zucker, den Zusammenhang hab ich noch nie gehört.
                  Es gibt vermutlich mehrere Wirkungsmechanismen hierfür, aber einer ist der über das Insulin, das durch den Zucker ausgeschüttet wird. Insulin fördert Entzündungen.
                  "Man macht aus einem Esel kein Rennpferd,
                  aber man macht auch aus einem Rennpferd keinen Esel!"
                  (Heinz Jentzsch)

                  http://pferde-ingwer.de.tl/

                  Fiskarnir eru rólegir, nægjusamir og inn í sig
                  og eru með eðlisávísun sem þeir geta reitt sig á.

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                  • #24
                    Kurzfristig ist da keine messbare Wirkung zu erwarten (Zucker - Athrose).

                    Diese Wirkung sowie insbesondere Weizen - Athrose ist aber in langjährigen Beobachtungen in Zusammenhang gebracht worden. Darüber hinaus finde ich die Ca/P Verhältnis-Verschiebung durch Rüschnis kritisch. Deshalb würde ich das ohne "Not" alles nicht langfristig regelmäßig füttern.

                    Wie gesagt - bei 1x Fütterung am Tag, würde ich eh nur (möglichst) wenig zufüttern, da man ja eigentlich alles Zufutter mind 2x am Tag geben soll wg der Darmflora und der daraus resultierenden Wirkung auf die Verwertung und Abwehrkräfte etc. Wenn die Zähne und die Heuqualität gut sind, postest Du wahrscheinlich eh bald, "Hilfe, mein Hü wird zu dick!" (Heu satt ist gehaltvoller als Gras satt.)

                    Ich wünsche Deinem Hü einen schönen Start im Offenstall!

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                    • #25
                      weizen soll man an pferde doch eh nicht verfüttern wg. der kleberstoffe.
                      ich kenne auch niemanden ,der weizen füttert. ist sowas in müsli drin, oder was?

                      ponyfan.blogspot.com

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                      • #26
                        Genau - je nach Hersteller jede Menge, Weizen und Weizenkleie. Seit Jahren vergleiche ich da die Anteile - und verzichte sowieso auf Melasse.

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