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"Wunschkonzert"

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  • #16
    Hm, ich stelle gerade fest, dass ich einige Nicht-Selbstverständlichkeiten für selbstverständlich halte:

    - Hervorragende Futter- und Einstreuqualität und davon auch genug
    - Gepflegte Anlage (bezieht sich auf die Böden, aber auch einfach auf das große Ganze)
    - Gelassener Umgang miteinander und den Pferden. Ich brauche keinen Hof, wo gebrüllt und und gezickt wird.
    - Arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten (abends bis min. 22 Uhr - bin eher nachtaktiv)
    Eile mit Weile.

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    • #17
      Eins der wenigen Dinge, die ich momentan verbessern würde, wäre die Sattelkammer, die ist nämlich zu klein, Schränke sind tabu, einfach kein Platz für. Das Deckenproblem haben wir auch. Feuchte Decken trocknen leider extrem schlecht ab. Absammeln ist leider aufgrund des Regens auch momentan schlecht. Der Mist weicht so schnell auf, da kommt die Pferdewirtin nicht hinterher. Sonst wird einmal im Monat der komplette Aktivstall gemistet und abgesammelt, eingestreut wird täglich mehr als ausreichen, so das die Liegeflächen immer so sauber sind, dass man ohne Probleme auch mit hellen Schuhen da durch gehen kann. Ansonsten fehlt ein überdachter Longierplatz und ein Spiegel in der Halle. Alles weitere haben wir schon in Perfektion.
      HIT-Aktiv-Stall, große Boxen, täglicher Auslauf für die Boxenpferde und sogar für den Hengst. Heu in rauen Mengen, Stroh in guter Qualität. Eine luftige Reithalle mit perfektem Boden, ein Außen/Springplatz mit grünem Sand. Gute Betreuung. Günstige Preise.

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      • #18
        Ach ja, Kosten: Aktivstall 225 € und Box 270 €. Bei mir wären 300 € absolute Schmerzensgrenze, aber einfach weil ich ansonsten kein Geld für Rücklagen mehr hätte.

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        • #19
          ohne jetzt alles genau gelesen zu haben...

          wichtig: Pferdeverstand... NEIN, das ist nicht selbstverständlich (wie war das mit dem Sachkundenachweis?). Pferde werden nicht eingegliedert, sondern in die Herde reinstellt, wird schon gutgehen, wenn nicht, dann ist das halt "Natur" (OTon vom SB), die Zäune sind gruselig, da liegt ein Pferd stundenlang mit Kolik auf der Koppel und keiner merkts bzw. verstirbt tagsüber in der Box und keiner schaut hin. Es wird nicht angeweidet bzw. den einzelnen Besis Bescheid gesagt zum selbst anweiden usw. Da wird einfach ohne Bescheid zu geben entwurmt usw usf.
          Daher Punkt Nr. 1: der Einsteller ist ein Kunde, der für die Leistung zahlt. Ich will nicht, dass mir die Füße geküsst werden, aber ich möchte dem SB auf Augenhöhe begegnen und nicht Bittsteller sein. Leider war das in KEINEM der 5 Pensionsställe so, in denen ich war. Geändert hat sich das auch nur in 1 davon.
          Haltungsformen: dem Pferd individuell angepasst. Meinen Rentner könnte ich nicht mehr in eine echte Offenstallgruppe stellen, der ist heilfroh, wenn der abends seine Ruhe hat und in Ruhe sein Futter genießen kann.
          Generell natürlich möglichst viel ordentlichen Auslauf mit Futter, Wasser und Unterstellmöglichkeit. Allerdings auch immer die Möglichkeit das Pferd bei Krankheit in eine Box zu stellen, vorzugsweise immernoch in pferdiger Gesellschaft.
          Trainingsmöglichkeiten sind auch wichtig, denn dafür haben wir die Pferde ja nunmal. Sprich: Reitplatz bzw. Halle sollten auch stets bereitsbar sein, nicht 2 m tiefer Sand bzw. Staub wie in der Sahara.
          Diebstahlsichere Lagermöglichkeiten von der Ausrüstung sowie beheizbare Sattelkammer (auch das Leder freut sich, wenn es nicht friert) sowie Toiletten und Umkleideraum wäre toll. Ich kenne sogar einen Stall, der hat eine Dusche an der Reithalle *schwärm*

          Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, das ist es hier aber nun leider gar nicht: ich möchte absolute freie Wahl haben bezüglich Hufschmied, Tierarzt, Trainer, Therapeuten usw.

          Alles in Allem bin ich da wohl so spleenig, dass ich meine Pferde nicht mehr in einen Pensionsstall stellen würde. Dafür nehm ich allerdings sehr viele Abstriche in Kauf. Aber auch mindestens genausoviele neue positive Dinge

          @Gremlinpony
          stell dir vor, gaaaaanz am Anfang gabs da sogar eine Waschmaschine für die Stallsachen/Schabracken usw. DAS war auch eine feine Sache.
          und was ist mit Beyendorf? ist da schon was fertig? würde es mir ja sehr gern mal neugierigerweise anschauen... und Hohendodeleben?
          Lieber auf dem Pferd, als hinterm Herd!

          Das Leben ist kein Ponyhof, das findet auch mein Pony doof!

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          • #20
            Originally posted by Lis79 View Post
            Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, das ist es hier aber nun leider gar nicht: ich möchte absolute freie Wahl haben bezüglich Hufschmied, Tierarzt, Trainer, Therapeuten usw.
            Ist es wohl tatsächlich nicht... Hab schon von Ställen gehört, da darf nur Tierarzt A und Schmied B auf den Hof. Sorry, aber sowas wäre absolut inakzeptabel!! Geht gar nicht!

            Was ich als Distanzreiter, der viel unterwegs ist, wichtig finde, ist, dass man auch spät Nachts noch mit Pferd nach Hause kommen kann und frühmorgens wegfahren kann, ohne dass sich da jemand gestört fühlt.

            Ansonsten finde ich auch: Haltung je nach Bedürfnis des Pferdes. Beheizbare Tränken sind ein Plus, und wenn SB Medikamente geben kann.
            Ponys sind Charaktersache!

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            • #21
              @Lis: Hast PM

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              • #22
                Absolutes Muss ist für mich : gutes Futter , Ausreichend Koppeln- und Paddocks.
                Ich habe auch 2 Pensionsställe hinter mir´.
                In Stall Nummer 1 wurde den Pferden täglich Maissilo gefüttert. Habe noch nie so viele Koliken erlebt :-(
                Hier gehörte es auch dazu nur Markenprodukte für Pferd und Reiter zu haben.
                Trainingsmöglichkeiten in 2 Hallen waren vorhanden , der Rest inkl. Umgang mit den Pensionskunden war unter aller Kanone.
                Freie Schmied und Tierarztwahl: nee geht garnicht . Benötigte einen Spezialbeschlag , habe mit Selber einen kompetenten Schmied geholt , oh wei den Stress hab ich meinem Pferd zu Liebe durchgestanden.

                Stall 2 war da deutlich besser . guter Umgang mit allen Kunden und Pferden. Trainingmöglichkeiten gut,
                Führanlagen und Koppelservice für 250 EUR im Monat . Futterqualität war gut.
                Manko : Nur 2x am Tag Füttern .
                Aber die Besis waren super und haben auch Extrawünsche erfüllt ( Deckenservice, Zusatzfutter , Medikamentengabe
                Damals für 250 EUR im Monat.
                Jedes Pferd wird gleich behandelt , egal ob Hafi oder Sportler. Es hatten vom S-Dressurreiter- Springer , Freizeitler etc . alles dort untergestellt und auch alle wurden gleich behandelt.
                Manko: Winterpaddocks waren Matsche pur.
                Ansonsten war das nah an der Perfektion.

                Mir ist wichtig das die Menschen Sachverstand in puncto Pferd haben und es auch respektieren wenn man lieber den TA / Schmied etc. 1x zu viel als zu wenig holt.
                Höflicher Umgangston und ein anständiges Miteinander untereinander.

                Hier in süddeutschen Raum gibt es leider noch wenig Aktivställe, das wäre Wunsch von mir.
                "Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich"

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                • #23
                  Wenn ich das so lese, ist es doch teilweise erschreckend, wie man in Zeiten der freien Marktwirtschaft als Kunde in Pensionsställen behandelt wird...
                  Das mit eingeschränkter TA/Hufschmied- Wahl habe ich so in dem Ausmaß noch nicht erlebt.
                  Ja, mein Hufschmied wird von unserer Stallbesi auch nicht gern gesehen (warum auch immer...???) und sie hat da ne Zeit lang auch mal ein paar Kommentare abgelassen, aber nicht wirklich so, dass sie es verboten hat, dass der auf den Hof kommt.
                  Was geht den Stallbesi das denn eigentlich auch an??? Der Witz an der Sache ist ja, dass man ausgelacht wird, wenn man den Arzt/Hufschmied lieber einmal zu oft holt.
                  Aber die Leute, deren Pferde teilweise schon echt vernachlässigt aussehen, die gehören zu den "coolen".

                  Ja mehr Pferdeverstand seitens der Stallbesis und die Bereitschaft auch mal über den Tellerrand zu schauen, das wäre sehr wünschenswert.

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                  • #24
                    unser SB bekommt gar nicht mit, wer wann welchen Schmied für sein Pferd holt. Da hätte er ja was zu tun, wenn er sich da drum kümmern würde - bei 60 Pferden.
                    Es gibt eigentlich nur eine einzige Einschränkung bei der Tierarzt-Wahl: bei der Eingliederung eines neuen Pferdes in die Herde braucht´s das ok seines TA dass das Pferd gesund ist. Da aber genau dieser TA eh der ortsansässige ist - gestern bei Funs Kolik war der wieder innerhalb von weniger als 15 Min. seit meinem Anruf da- hab ich da überhaupt kein Problem damit. Diese Praxis (Vater + Tochter) sind meine HausTÄ, bei speziellen Sachen haben die aber auch kein Problem damit, wenn ich jemand anderes kommen lasse.

                    Das mit dem Pferdeverstand wird ja auch oft angeführt. Mein Stall wird von nem Pferdewirtschaftsmeister Zucht und Haltung geführt. Manchmal hat man als Einsteller vielleicht etwas andere Ansichten ... aber in Punkten, die man absolut diskutieren kann. Mangelnde Sachkenntnis würde ich dem SB jetzt definitiv nicht unterstellen. Und selbst dort wo Adeline steht hab ich das Gefühl, sie bei Pferdemenschen mit Leib und Seele untergebracht zu haben. Die Senior-Chefin war neulich fast etwas pikiert, wie ich bei Adeline ne frische Wunde entdeckt und die zusammen mit ner Bekannten (Pferdewirtin) selbst versorgt hab. Danach hab ich viele Beispiele zu hören bekommen, wie findig sie schon bei Verletzungen bzw. OP-Nachsorgen aller Art waren und Konstruktionen aus Fliegengitter ausm Baumarkt bei einer Brustwunde einer Stute mit Hosenträgern vom Opa am Pferd fixiert haben... und die Stute dann erfolgreich gesund worden ist usw. :-)

                    aber dass Tierarzt, Schmied aber auch Reitlehrer/Trainer frei gewählt werden können und man ggf. seinen eigenen Trainer an den Stall bringen darf, diese Freiheit möchte ich auch nicht missen.
                    Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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                    • #25
                      unser SB bekommt gar nicht mit, wer wann welchen Schmied für sein Pferd holt. Da hätte er ja was zu tun, wenn er sich da drum kümmern würde - bei 60 Pferden.
                      Es gibt eigentlich nur eine einzige Einschränkung bei der Tierarzt-Wahl: bei der Eingliederung eines neuen Pferdes in die Herde braucht´s das ok seines TA dass das Pferd gesund ist. Da aber genau dieser TA eh der ortsansässige ist - gestern bei Funs Kolik war der wieder innerhalb von weniger als 15 Min. seit meinem Anruf da- hab ich da überhaupt kein Problem damit. Diese Praxis (Vater + Tochter) sind meine HausTÄ, bei speziellen Sachen haben die aber auch kein Problem damit, wenn ich jemand anderes kommen lasse.

                      Das mit dem Pferdeverstand wird ja auch oft angeführt. Mein Stall wird von nem Pferdewirtschaftsmeister Zucht und Haltung geführt. Manchmal hat man als Einsteller vielleicht etwas andere Ansichten ... aber in Punkten, die man absolut diskutieren kann. Mangelnde Sachkenntnis würde ich dem SB jetzt definitiv nicht unterstellen. Und selbst dort wo Adeline steht hab ich das Gefühl, sie bei Pferdemenschen mit Leib und Seele untergebracht zu haben. Die Senior-Chefin war neulich fast etwas pikiert, wie ich bei Adeline ne frische Wunde entdeckt und die zusammen mit ner Bekannten (Pferdewirtin) selbst versorgt hab. Danach hab ich viele Beispiele zu hören bekommen, wie findig sie schon bei Verletzungen bzw. OP-Nachsorgen aller Art waren und Konstruktionen aus Fliegengitter ausm Baumarkt bei einer Brustwund einer Stunde mit Hosenträgern vom Opa am Pferd fixiert haben... und die Stute dann erfolgreich gesund worden ist usw. :-)

                      aber dass Tierarzt, Schmied aber auch Reitlehrer/Trainer frei gewählt werden können und man ggf. seinen eigenen Trainer an den Stall bringen darf, diese Freiheit möchte ich auch nicht missen.

                      Bei uns ist aber auch Unterricht und Haltung/Boxenmiete getrennt. D.h. der SB unterrichtet nicht selbst sondern es kommen selbstständige Reitlehrer an den Stall.
                      Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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                      • #26
                        Mensch Micky da hast du sehr viel Glück gehabt bei deinen Ställen.
                        Mein Pferd hat man auch mal einfach blutend mit ner Schnittwunde im Bein in die Box gestellt, weder die Wunde versorgt, noch mich angerufen.
                        Obwohl der Stallangestellte gesehen hat, dass mein Pferd zuvor von anderen Pferden auf dem viel zu kleinen Auslauf durch den Zaun gejagt worden ist und sich dabei am Zaundraht der btw auch nicht pferdegerecht ist, das Hinterbein aufgeschnitten hat.
                        Der Zaun wurde notdürftig geflickt, aber nach meinem Pferd geshen, hat danach kein Mensch.
                        Und wenn man dann was sagt, soll man sich doch bitte nicht so anstellen, die Wunde ist ja schließlich nicht so tief...ach so...na dann...
                        Jaja solche Zustände sind hier in der Gegend leider der normale Standard *seufz*

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                        • #27
                          Ach ja, eine beheizte Sattelkammer finde ich auch noch wichtig, denn gut gepflegtes Sattelzeug hält länger und ist letztendlich billiger, wem das als Luxus erscheint. Manch Winter hat so viel Nässe + Kälte, dass das Sattelzeug praktisch gar nicht trocknen kann ohne Heizmöglichkeit, man müsste es mitnehmen. Hat nicht jeder die Möglichkeit, außerhalb des Wohnzimmers zu trocknen.

                          Ich brauche für meinen (Distanz)Krempel auch sehr viel Stauraum (dafür kann ich aber auch mit vielem aushelfen). Der Bundeswehrspind ist da eher das "Nachttischchen".

                          Wir haben zwar keinen Strom, aber einen Ofen, der die Heizarbeit übernimmt. Daher kann auch Kaffee gemacht werden und ganz praktisch umgezogen. Die Toilette ist die sibirische, aber immer sauber.

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                          • #28
                            der ideale Stall ...

                            Ich befürworte alles im Hinblick auf optimale /Bewegung/Fütterung/Pferdeunterbringung. Und das haben wir auch 100 %ig. Von der luftigen modernen Reithalle mit Riesenspiegeln, tollem Boden, freier Wahl bei Schmied, Trainer, TÄ etc. Gemeinsames Entwurmen und wenn man will organisieter Schmiedtermin. Es gibt genug "Werkzeug", um zu fegen, abzuäppeln oder auszumisten. Gute Winterpaddocks sind selbstverständlich. Die Stallbetreiber haben Sachverstand, sehen alles ;-) und sind meistens präsent für Fragen oder Wünsche. Diese Punkte haben bei der Wahl des Stalles für mich absolut Priorität - dazu noch ein annehmbares Ausreitgelände. Der Wunschkonzert-Stall würde zusätzlich durch befestigte Laufwege glänzen, ausreichende Dauerbeleuchtung in den Wintermonaten auf diesen Laufwegen haben und ordentliche Sattelkammern wären ein MUSS. Mit ordentlich meine ich: Dreck weggefegt, Spülbecken durchgewischt und Müll entsorgt, keine ausgemusterten Sachen in den Ecken, stattdessen alle Gegenstände in Schränken oder Regalen/oder an Haken. Toll fände ich ein aktives schwarzes Brett mit Infos "Sattelcheck am ..." Zahnbehandlung am etc." wichtigen Telefonnummern und Hallenbelegungsplänen. Bedeutet nicht, dass diese Dinge von den Stallbetreibern erledigt werden müssten, aber die Anregung oder die Vorgaben sollten schon von ihnen kommen. Wer mal beim Schleppen seines Reitzubehörs über einen im Durchgang rumstehenden Futtersack gestolpert ist, weiß was ich meine .... Vielleicht sollte RR mal anregen "unsere Sattelkammer soll schöner werden"
                            Spare nicht mit Deinem Lächeln, denn es bereichert die, denen es gilt, ohne Dich arm zu machen.

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