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"Wunschkonzert"

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  • "Wunschkonzert"

    Hallo Ihr Lieben,

    für den letzten Prüfungsteil meiner Weiterbildung muss ich eine Projektarbeit schreiben:
    Thema: Entscheidungsprozess Existenzgründung mit Pensionspferdehaltung

    Die Arbeit soll darauf abgestellt werden, dass viele Pensionspferdebetriebe nicht mehr den Ansprüchen der Einsteller entsprechen. Ein Umdenken der Pferdebesitzer stellt Pferdewirtschaftsbetriebe vor neue Herausforderungen aber auch Chancen.

    also schießt mal los, was ihr konkret an eurem Stall verbessern/wünschen/anregen würdet - wenn ihr könntet. Bzw. wofür ihr einen Stallwechsel in Erwägung ziehen würdet.

    Freu mich auf zahlreiche Antworten.
    Last edited by micky#003; 12.10.2012, 07:58.
    Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

  • #2
    Hey micky,

    also in meinem jetzigen Stall würde ich fast alles verbessern/verändern wollen, wenn ich könnte.

    Ich zähl mal ein paar Sachen auf:

    -Matratzenhaltung abschaffen, dafür täglich misten
    -Fütterung der Natur des Pferdes anpassen, also vor allem Verbesserung des Rauhfutterangebots (nicht nur 2 mal täglich nen Haufen Heu in die Box schmeißen)
    -mehr Auslauffläche/Weidegang, wenn möglich auch nachts, insgesamt Verbesserung der Auslaufsituation (befestigter Winterauslauf mit ausreichend Heuangebot, Bau von Unterstellmöglichkeiten)
    -Verbesserung der Weidehygiene (Weide abäppeln)
    - individuelle Betreuung statt Massenabfertigung, tägl. Kontrolle des Pferdes auf Verletzungen

    Für mich ist in einem Stall das wichitgste, dass die Pferde Licht, Luft, Auslauf mit Pferdekumpels,Heu und Wasser so zur Verfügung haben, dass sie weitestgehend stressfrei leben können und sich z.B. nicht auf der Weide um zu wenig Heu prügeln müssen.
    Annehmlichkeiten für den Reiter sind zwar schön, aber bei einem Stall würde ich das Hauptaugenmerk daruf legen, wie es dem Pferd da geht.
    Wcihtig ist auch, dass man mit dem Stallbesitzer reden kann und auch eine individuelle Betreuung möglich ist, z.B. wenn das Pferd alt/krank ist oder spezielles Futter braucht etc.
    Ich muss mich darauf verlassen können, dass es meinem Pferd an nichts fehlt, auch wenn ich mal selbst nicht da sein kann.

    Ein Stallwechsel kommt für mich auf jeden Fall dann in Frage, wenn ein anderer Stall in angemessener Nähe zum Wohnort, bessere Haltungsbedingungen für mein Pferd hergibt.

    Insgesamt finde ich, dass der Servicegedanke bzw. das Verständnis, dass man als Pferdepensionsbetreiber Dienstleister ist und sich um das Wohlergehen der eingestellten PÜferde zu kümmern hat, bei den meisten Stallbesis hier noch nicht angekommen ist.
    Es kommt oftmals mehr der Eindruck auf, dass es sich eher um eine "Pferdeaufbewahrung" anstatt um eine "Pension" handelt.

    Pferdepensionsbetreiber sollten mehr über Pferde wissen, speziell Ernährung, Verhalten etc. und auch danach handeln.
    Oft wird alles nach dem Motto gemacht : Das haben wir doch schon immer so gemacht...

    Sorry für den Roman, bin nur gerade selbst auf Stallsuche und habe da in 15 Ställen, die ich besichtigt habe, so einiges erlebt (und das war teilweise der absolute Hammer, im negativen Sinne).
    Kann nur sagen, einen Stall zu finden, der sowohl gute Betreuung und Haltungsbedingungen bietet und noch eine Reithalle etc., für einen bezahlbaren Preis, in angemessener Entfernung, das ist hier nahezu unmöglich.

    Comment


    • #3
      @Gremlinpony
      vielen vielen Dank. Und entschuldige dich bloß nicht, für viel Information.
      Ich bin gerade am Sammeln und Gliedern. Und bin froh um möglichst viel Input von verschiedenen Leuten. Soll ja nicht eine "wie Micky die Welt sieht"- Arbeit werden sondern das wiederspiegeln, was bei der Gründung eines Pferdepensionsbetriebs zu berücksichtigen ist, damit das Ganze auf wirtschaftlich tragbarem Fundament steht. Und das setzt voraus, dass man die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe kennt.
      Wieweit das dann konkret umsetzbar ist, ist dann wieder eine andere Geschichte.

      Meine persönlichen Wünsche im Moment:
      ausreichend Deckenaufhängmöglichkeiten bzw. Deckenhalter
      für benutzte Abschwitzdecken
      zumindest stundenweise beheizte Sattelkammer damit man den Pferden keine klammen Schabracken auf den Rücken legen muss (oder jedesmal ne frische Schabracke dabei hat *seufz*)
      mehr Weidegang. Von Mai bis Oktober geht´s einigermaßen. Aber das restliche Jahr kommen die Pferde nur sehr begrenzt auf die Weide.

      und sollte der SB jemals auf die Idee kommen, nen Kaffeeautomaten aufzustellen, würde ich den auch gerne nutzen ;-)
      Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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      • #4
        Hach Micky, da hast du aber "Luxusprobleme"
        Nee aber das mit den Deckenhalterungen und der Trocknung ist schon wichtig.
        Ich muss auch immer das klamme Zeug mit nach Hause nehmen, sonst trocknet gar nix.
        Kafeeautomat, coole Idee, da würde mein Herzallerliebster dann die ganze Zeit dran hängen höhö.
        Aber so würde er vielleicht auch öfter mal wieder mit in den Stall kommen.
        Mein Vorschlag: Ein Männerkindergarten muhaha

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        • #5
          achja ganz wichtig: welche Haltungsform möchtet ihr?

          Boxenhaltung
          Gruppenauslaufhaltung mit den Varianten Laufstall, Offenstall, oder ganz neu Paddock Paradise?
          was ist euch wichtig ???

          und nicht zuletzt
          was würdet ihr dafür bezahlen (wollen bzw. können) ????
          Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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          • #6
            und die Investition eines Kaffeeautomaten ist vergleichsweise günstig ;-)

            und da es ja im Prinzip im Marketing immer gerne auch um "Alleinstellungsmerkmal" geht, werd ich sowas dann vielleicht auch in einem Nebensatz erwähnen

            Männerkindergarten ist notiert ;-)
            Last edited by micky#003; 12.10.2012, 09:46.
            Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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            • #7
              Zur Haltungsform:


              mir wär am liebsten eine Haltungsform, wo die Pferde so viel wie möglich in der Gruppe draußen sein können.
              Reine Boxenhaltung oder Boxenhaltung nur mit (Einzel-)Paddock geht gar nicht.
              Offenstall+Weidezugang würd ich toll finden.
              Wenn es vernünftig gemacht ist.
              Also kein enger Matscheauslauf und ne abgenagte Wiese, wo alle Pferde einfach reingetan werden und das nenn ich dann mal Offenstall.
              Paddock Paradise...Ist das das, wo das alles so aufgebaut ist, dass die Pferde möglichst viel laufen müssen?
              Find ich auch gut, nur da gibts doch diese Fütterung mit Automaten, wo jedes Pferd so nen Halsband mit Chip trägt?
              Diese Automatenfütterung würd ich irgendwie nicht so toll finden, kann aber nicht genau sagen wieso...Ist so vom Gefühl her...

              Zur Bezahlung:
              Das ist eine sehr gute Frage.
              Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, bin ich gerne bereit, im Rahmen meiner Möglichkeiten auch etwas mehr für den Stall zu bezahlen.
              Aufgrund des glücklichen Umstands, dass meine Eltern mich finanziell beim Pferd unterstützen (ist ihr Enkelkind), könnte ich für einen Stall bis zu 400 Euro ausgeben und würde das auch tun, wenn mir da alle Kriterien weitestgehend zusagen (Offenstall mit Weide, alternativ nachts Box/Paddockbox, tagsüber Weide, auf jeden Fall ganzjähriger Auslauf nicht nur ein paar Stündchen sondern den ganzen Tag so lange wie möglich, im Herbst/Winter befestigter Auslauf, tägl. misten, genügend Heu oder ad lib., ansonsten auch angepasste Fütterung, kleine Portionen mehrmals tägl., saubere Weide/Ausläufe, Reithalle oder zumindest Allwetterreitplatz der auch gepflegt wird, Möglichkeit einen Reitlehrer mitzubringen, Sattelkammer beheizt).
              Wenn dann noch ne Kaffemaschine da ist, und ein paar nette Leute,wär ich wunschlos glücklich.
              Eine familiäre Atmosphäre wär schön, stehe in einem Stall mit ca. 50 Einstellern, das gefällt mir nicht so.
              Und schön wär noch, wenn nicht so viel "Durchlauf" wär und die Pferdeherde relativ konsatnt bliebe und Neulinge behutsam integriert werden.

              Der Schnitt bei den Stallmieten liegt hier bei 200-250 Euro.
              Nur bei dem, was ich auf meiner Stall-Rundreise dafür gesehen habe und täglich miterlebe in meinem Stall, steht das m.E. völlig außer Verhältnis und ist viel zu teuer.
              Dann lieber nen Hunderter mehr bezahlen, aber auch ruhig schlafen können.

              Wenn ich meine eltern nicht hätte, dann müsste ich natürlich Abstriche machen und das nehmen, was ich so für 250 Euro bekomme.
              Last edited by Gremlinpony; 12.10.2012, 10:53.

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              • #8
                Ehrlich gesagt bin ich in meinem Stall wunschlos glücklich...

                Wir haben große Boxen, Kaltstall, Paddock im Winter, Sommer 24/7 Weide möglich, Pferde sind jetzt auch noch ganz draußen, wenn das Gras knapp wird, gibt es Heu auf die Wiese, Zäune sind super und werden regelmäßig kontrolliert, ebenso die Stromgeräte (Batterien) und die Wasserwagen. Heu und Stroh ist von allerbester Qualität (wird selbst gemacht), gefüttert wird in ausreichender Menge.

                Wir haben eine kleine Halle und zwei Reitplätze (beleuchtet), im Sommer einen Springplatz auf Gras.

                In der Sattelkammer ist genügend Platz und auf dem Hof ist auch noch Platz für den Pferdeanhänger.

                Für den Winter bekommen wir jetzt für "unsere" Herde (4 Pferde) einen Laufstall unter Dach. Eine neue Heuraufe ist bereits da und zusammengebaut, ebenso die Texas-Trading-Gitter und ein isoliertes Wasserfass. Was will man mehr?

                Ok, wenn man ganz kleinlich sein will, dann könnte man sicher noch was verbessern. Aber ich bin zufrieden.
                Ponys sind Charaktersache!

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                • #9
                  @Gremlinpony
                  guckst du http://www.offenstallkonzepte.com/paddock-paradise

                  @Yvonne

                  im großen und ganzen mecker ich ja auch nicht ;-) bloß wenn ich selbst nen Stall aufmachen wollte, würde ich schon das ein oder andere anders überlegen
                  Nenn mich Warmduscherin - aber warmes Wasser am Putzplatz würde ich installiern die ganz schlauen machen im Winter halt ihre Trensen in der Küche des Stübchens sauber - auch nicht nach jedermanns Geschmack)
                  Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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                  • #10
                    Es gibt fast immer was zu verbessern. Die Kaffeemaschine gehört sicher nicht dazu. Ich würde ein grundsätzlich bestes Pferdeverständnis (= was braucht ein Pferd wirklich für ein möglichst artgerechtes Leben) erwarten. Das Pferd steht im Vordergrund. Viel Wissen, kontinuierliche Fortbildung des "Managements". Auch mal Hilfe annehmen. Tägliche Kontrolle der Pferde (wenn der Besitzer nicht da ist wegen was auch immer). Mir gefallen die Kriterien von LAG und Padock Paradise schon sehr gut

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                    • #11
                      oh Gott Trotby, das mit dem Heißgetränkeautomaten war mit einem Augenzwinkern zu sehen! Aber letztes Jahr mit meinem RB-Hafi mit super-Winterpelz hätte ich solange der die Abschwitzdecke drauf hatte so nen Automaten vermutlich genutzt.

                      also halten wir mal als Zwischenergebnis fest, dass im Prinzip Einigkeit darüber herrscht, dass wir erst auf das Optimum der Haltung schauen und dann zusätzlich ggf. auch noch kleine Extras bzw. Bequemlichkeiten für den Reiter zu schätzen wüssten. Zu letzterem würde ich persönlich auch eine adäquate Umkleidemöglichkeit zu schätzen wissen wenn ich nach der Arbeit zum Stall fahre. Im winzigen WC muss ich schlangenähnliche Bewegungen machen um mich dort umzuziehen. Alternativ das Stübchen: im Winter wenn ich das Licht anmachen möchte säße ich dort zum Umziehen quasi auf dem Präsentierteller.
                      Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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                      • #12
                        Gibt es jemanden, der lieber eine Box haben möchte?
                        Der Mensch ist zu gut erzogen um mit vollem Mund zu reden. Er hat aber keine Hemmungen, es mit leerem Kopf zu tun. (O. Wilde)

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                        • #13
                          Ja, ich. Ich möchte für meinen Oldie und seinen Beisteller zwei große Paddockboxen (haben sie). Weil der Opa nicht herdentauglich ist, im OS nur Stress hätte und sein Beisteller ihn ständig jagen würde, wär da nicht der Zaun dazwischen, ganz abgesehen von der ständigen Zerrerei an der Decke des Alten im Winter. Ich hätte die beiden selbst, wenn ich sie zuhause halten könnte, auf jeden Fall in Paddockboxen, solange der Opa noch da ist. Die Paddocks könnten ruhig noch etwas größer sein. Ich möchte außerdem für diese beiden ein paar kleinere Extrastücken Wiese, die sie alleine beweiden können. Um die ich mich dann im Gegenzug selbst kümmere - einzäunen, abäppeln, nachhauen, düngen usw. (Haben wir). Für den Winter hätte ich diese Möglichkeit gerne auch als Winterpaddocks. (Haben wir nicht).

                          Die Stuten hätte ich gerne in einem kleinen OS mit großem Auslauf (hatten wir mal) oder dann eben auch in Paddockboxen. In einen großen OS, wo große Mengen Heu, sprich die ganze Rolle auf einmal, in die Raufen kommen, kann ich meine Heustauballergikerin nicht stellen, die hustet sich dort kaputt. Die hat sich ihre Allergie bei einer solchen Fütterung geholt. Aus diesem Grund kann sie auch nicht mit auf den Winterpaddock der Herden. Ich würde mir für solche Pferde a) die Möglichkeit der Späneeinstreu und b) einen Winterpaddock mit Heunetzen wünschen! (Haben wir beides nicht).
                          Für den Sommer ganztägigen Weidegang auf großer Fläche in der Herde für die beiden, nachts jedoch Rückkehr in den Stall (haben wir).
                          Außerdem neben Platz und Halle endlich einen oder zwei zusätzliche Longierzirkel oder eine Longierhalle, denn bei uns ist das Gedränge im Winter unerträglich, und wenn man Pferde hat, die nicht reitbar sind, weiß man überhaupt nicht, was man machen soll. Reitgelände ist auch wichtig!

                          Fachkenntnis des SB und guter Wille sowie Gesprächsbereitschaft ist oberwichtig!!! Und gutes Futter, das nicht im Freien lagert und damit notgedrungen Schimmel hat - das wär für mich das absolute Hauptkriterium - siehe die Allergikerin. Außerdem hätte ich die Boxen gerne täglich gemistet und nicht nur dreimal die Woche. Und mindestens dreimal am Tag ausreichend Heu statt nur zweimal irgendwelche beliebigen Mengen, je nach Laune des Stallhelfers. Und die letzte Heufütterung am Tag nicht schon um 17 Uhr, und die erste morgens nicht erst um 11 nach dem Stallmachen! Damit die Pferde dann nicht die Nacht über ihre gesamte Stroheinstreu fressen und morgens völlig in der Suppe stehen müssen.

                          Für mich selber - ne Toilette und ne Umziehmöglichkeit wäre schön, ne beheizte Sattelkammer noch besser, einen Platz für einen Schrank, den wir notfalls selber mitbringen, bräuchte ich auch. Deckenhalter haben wir, aber in der ungeheizten Kammer wird da eh nichts trocken. Ne Reiterstube oder sonstiges brauch ich nicht, ich geh zu meinen Pferden und nicht in die Kneipe.

                          Und ich würde - siehe Punkt Gedränge - was dafür geben, wenn ich wieder wie früher VOR 7 Uhr zu meinen Pferden dürfte und damit ne Chance hätte, sie vor der Arbeit zu machen bei meinen langen Wegen. Ich werde das dieses Jahr trotzdem ab 7 Uhr durchziehen im Winter. Das heißt dann aber auch, dass ich täglich nicht von 20 Uhr vor der Arbeit kommen werde
                          Last edited by Maggie; 12.10.2012, 15:20.

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                          • #14
                            Also was ich gerne am Stall haben würde, was bei uns echt fehlt, ist Gleichberechtigung,
                            egal ob das Pferd nun von Weltmeyer ist oder das Pferd aus der Bauernstute von neben an, Bitte behandelt die Tiere gleich, auch eine alte Shettystute ist ein Pferd und wen Sie nun mal auch eine Weidendecke braucht oder spezial futter, dann schüttelt nicht dem Kopf, sondern gibt auch der Alten Dame das was Sie braucht.
                            Leider ist es an vielen Ställen so, hast du nicht das Geld um dir einen Passier Sattel zu kaufen, brauchst du dich erst gar nicht mit den Leuten aus der linken Stallgasse zu unterhalten, Hast du dann doch mal was Geld gespart und kaufst dir eine Decke von Back on Track , heißt es gleich... man wie häßlich sieht das Pferd den mit der Decke aus,
                            nur weil dann der Niet aus den Leuten spricht,
                            Genau wie es nicht sein muss, nur weil man das eine Pferd nicht leiden kann, es dann ständig beschimpft oder bedroht, wen es eim auf der Weide über dem weg läuft.


                            Was an unserem Stall leider fehlt,

                            Ist die Absprache und geregelte Zeiten,
                            mich stört es manchmal,
                            Das wen die Pferde über die Woche bis 19 Uhr draußen bleiben, Samstag es plötzlich so ist,
                            das, Die anderen Einstaller, Die Pferde bei strahlendem Sonnenschein dann schon um 16 Uhr rein bringen, nur weil sie gerade am Stall vorbei kommen und keine Lust haben in 3 stunden nochmal rüber zu laufen.

                            Ja und natürlich fehlt an unserem Stall auch der Platz für Weidendecke und .CO,

                            Ich fände es auch schön wen der Stallbesitzer sich etwas mehr um den Reitplatz kümmern würde und darauf achtet, das der Boden besser ist.

                            Mehr Frischluft, hätte ich auch gerne in den Stallungen, und für draußen auf dem Hof mehr anbinde Möglichkeit.

                            Was bei uns auch fehlt, ist auf der Sommerweide ein großes schattiges Plätzchen für die Pferde.

                            Klar fehlt bei uns am Stall sehr sehr viel, aber das was uns fehlt hat fast jeder Pensionsstall,

                            Ach ja was ich auch total klasse fände,
                            Mit den Stallkolegen mehrere Sachen im Jahr planen,
                            quasi wie wen man in einem Verein wäre, Ausflüge, Gruppenausritte, sommerfest, grillen
                            Spaßturnier, so was halt, damit man miteinander lebt und nicht nebeneinander her..

                            So das sind schon ein paar sachen die ich neben der Pflege des pferdes auch wichtig finde.

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                            • #15
                              Originally posted by micky#003 View Post
                              achja ganz wichtig: welche Haltungsform möchtet ihr?

                              Boxenhaltung
                              Gruppenauslaufhaltung mit den Varianten Laufstall, Offenstall, oder ganz neu Paddock Paradise?
                              was ist euch wichtig ???

                              und nicht zuletzt
                              was würdet ihr dafür bezahlen (wollen bzw. können) ????
                              Die Haltungsform ist so abhängig vom individuellen Pferd und der Gruppenzusammenstellung, dass ich mir mehrere Alternativen/ Möglichkeiten wünschen würde um relativ komplikationslos wechseln zu können, wenn sich die Wunschvariante als nicht für das Pferd geeignet herausstellt.

                              Meint konkret:
                              Boxeneinzelhaltung ohne Paddock/Weide - braucht niemand, schon gar kein Pferd
                              Paddockbox mit zusätzlichem Auslauf/Weide kann geeignet sein, bei einem schlecht sozialisiertem Pferd. Offenstall in großen und kleinen Gruppen - fast zwingend als Aktivlaufstall (aber für mich lieber mit frei zugänglichen Heuraufen als mit Fressständern fürs Heu - ich neige aber auch zu schwerfuttrigen Pferden) oder in klein als Paddock-Paradise. Eben eine Gruppenauslaufmöglichkeit, bei der die Pferde nicht im Matsch verkommen.
                              Das ganze mit entsprechender Infrastruktur für den Reiter (Halle und/oder beleuchteter Ganzjahresreitplatz, Toilette, ordentliche Sattelkammer) und - ganz wichtig - mit KOMPETENTEN STALLBETREIBERN! An letzterem hapert es so oft...

                              Es ist nicht damit getan Landwirt zu sein und mal ein Pferd von nahem gesehen zu haben. Pferde sind keine Kühe und ein Pferd wie eine Kuh (oder auch ein Kind) zu behandelt, schadet dem Pferd.

                              Rein von der "Webperformance": Sowas hier käme meinem Ideal schon recht nahe. http://www.hahnenhof-pulheim.de/reitanlage.html - großer Stall der viel Infrastruktur bietet und trotzdem viel Raum für individuelle Wünsche offen lässt. (Wobei für mich persönlich die Eigenleistung "misten" nicht leistbar wäre - einen Tod muss man überall sterben.)

                              Bezahlen können/wollen: Die 300-340€ die genannter Stall kostet, finde ich angemessen.
                              Eile mit Weile.

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