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Das Heulage Experiment

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  • Malone
    started a topic Das Heulage Experiment

    Das Heulage Experiment

    Da der Winter ja nun bald wieder anklopft muss ich mir was ueberlegen. Ich hab meine Pferde ja bei mir fast hinterm Haus in Eigenregie auf der Weide. Es wird angenommen, das Vaetterchen Frost dieses Jahr Schottland wieder ordentlich heimsuchen wird und wir wieder viel Schnee kriegen werden. (Es schneit hier schon, die Berge sind weiss.)

    Meine Pferde wohnen draussen und mit draussen meine ich draussen. Die haben keinen Stall und auch keinen Unterstand. Die beiden bekommen im Winter Zwei Decken. Eine Stalldecke und drueber eine Bucas Irish Turn Out mit Halsteil. Das hat die letzten zwei harten Schnee Winter geklappt.

    Nun dieser Sommer war nass, einfach nur nass und ich kann es mir nicht leisten durch Schottland zu fahren um Heu zu suchen. Ich kann Stroh billig kriegen fuer 10 Pfund den Rungballen und Heulage auch. Ich hab mir also ueberlegt, das ich den beiden Pferden beiden Pferden jewals ein Heunetz in den Baum, Ich wuerde dann Heu mit Stroh und Heulage mischen um am Tag nur einen Ballen Heu fuettern zu muessen an Stelle 1 1/2 pro Pferd. Alelrdings ist Heulage nicht ungefaehrlich und kann Pferde die es noch nie hatten (Wie meine) umbringen.

    Noch sind meine beiden viel zu Fett (Ja, ich bin stolz drauf, das mein Pferd zu fett ist.)

    Was meint ihr zu der Idee?

  • Remus
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Zur Heulage: Bei uns im Stall wird die geöffnet und dann gleich verfüttert, wenn die länger liegt als ein oder zwei Tage dann gärt die nach und riecht komisch. Wenn du also einen großen Rundballen für nur zwei Pferde hast, finde ich das problematisch, da du dann womöglich einen großen teil davon wegschmeißen kannst.

    Zum Unterstand: auch wenn die Pferde "gut ausschauen" hat das nix damit zu tun, dass sich jedes Pferd wenn man ihm die Wahl lässt bei gewissen Wetterbedingungen Schutz sucht unter Bäumen oder hinter Büschen, dazu muss man nur Pferde in freier Wildbahn beobachten. Wenn die Weide groß genug ist und das bietet, brauchen sie keinen Unterstand, wenn nicht, dann können sich die Pferde ja nicht aussuchen wo sie stehen und dann finde ich eine Haltung ohne Unterstand nicht nur bedenklich, in den meisten europäischen Ländern ist ein "Witterungsschutz" sogar im Tierschutzgesetz vorgeschrieben. Und womöglich müssten die Pferde dann noch weniger Rauhfutter zu sich nehmen, um gut auszusehen, wenn sie nicht jedem Wetter ausgesetzt sind.

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  • Malone
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Wir hatten mal son Zelt und die Pferde haben es gehasst.
    Die beiden haben doch Decke mit Halsteil drauf wenn es regnet.

    Yep, die legen sich im Winter hin. Die Leben seit drei Jahren draussen und sahen immer gut aus.

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  • nelly#001
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Mensch da bin ich ja froh dass ich nicht allein so denke......

    Ein kleiner Unterstand wär doch nicht schlecht, wenn so richtig schüttet, da sind sie wenigstens etwas geschützt.
    Hab mal in inet einen gesehen, der war gar net so teuer, sieht ein bisschen aus wie ein Zelt mit grüner Plane.

    Könnt Ihr nicht einen kostengünstigen kleinen Unterstand bauen? dann würde auch das Futter trocken bleiben. Und Sie hätten eine trockene Schlafstätte.

    Ich frag mich da gerade, so ganz ohne Unterstand im Winter, legen sich deine Pferde da überhaupt mal ab?

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  • Daisy
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Originally posted by Maggie
    Ich hätte da eher die Bedenken, dass das Futter dann tagsüber gefriert. Und ehrlich gesagt, auch wenn das hier nicht der Punkt ist und Du das auch nicht hören willst - ich halte eine Pferdehaltung in schottischen Wintern ohne Unterstand nicht für wirklich gut.
    Frei nach dem Motto: den Guten machts nichts, den Schlechten schads` nichts?
    Ohne Unterstand im Winter draußen geht gar nicht!

    :shock:

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  • ponyfan
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    genau deshalb soll mans doch eben nicht zeitlich getrennt füttern, damit die unterschiedlichen darmbaktien immer alle regelmässig "gefüttert" werden, und nicht reihum absterben.

    "räumliche trenung" in 2 unterschiedlichen netzen o. ä. bei gleichzeitiger fütterung wird eh nichts bringen, weil bei guter silage die pferde eh meist zuerst da dran gehn.

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  • halligalli
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    ponyfan: das hat, meine ich , doc bielenberg mal in einem alten thread geschrieben.
    als grund nannte sie die unterschiedlichen darmbakterieren, wenn ich mich recht erinnere

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  • Malone
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Originally posted by Maggie
    Ich hätte da eher die Bedenken, dass das Futter dann tagsüber gefriert. Und ehrlich gesagt, auch wenn das hier nicht der Punkt ist und Du das auch nicht hören willst - ich halte eine Pferdehaltung in schottischen Wintern ohne Unterstand nicht für wirklich gut.
    Die Leben schon seit drei Jahren so und sehen gut aus.

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  • Maggie
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Ich hätte da eher die Bedenken, dass das Futter dann tagsüber gefriert. Und ehrlich gesagt, auch wenn das hier nicht der Punkt ist und Du das auch nicht hören willst - ich halte eine Pferdehaltung in schottischen Wintern ohne Unterstand nicht für wirklich gut.

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  • ponyfan
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Originally posted by halligalli
    man sollte heu nicht mit heulage vermischt füttern
    warum nicht? mal davon ab, dass die pferde je nach maschenweite die heulage evtl. schlecht aus dem netz herausbekommen. aber das ist ja wider was anderes.

    meine bekommen z. zt. obendrein noch zusätzlich haferstoh ins netz, ich kann da nix nachteiliges festellen an der art der fütterung.

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  • halligalli
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    man sollte heu nicht mit heulage vermischt füttern
    also 2 netze, 1 netz mit heu und 1 mit heulage.
    und wirklich richtig nassregnen lassen sollte man heulage auch nciht, weil die dann nachgärt und das zu koliken führen kann.

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  • ponyfan
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    schliesse mich andracula & bibo vollumfänglich an.
    ich füttere seit zig jahren heulage an alle möglichen rassen. und von denen war es auch keins von klein auf angewohnt. muss man halt langsam anfgen mit dem zufüttern, dann passiert da bei vernünftiger qualität auch nix.

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  • Malone
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    In Kanda wird nicht wirklich Heulage gefuettert, da Heu vorhanden ist.

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  • bibo#001
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Es geht nicht ums bedienen, sondern darum, das der Ballen nicht lange offen liegen darf.Wegen Gärung und Schimmel.

    Was hattest Du noch für eine Ausbildung in Kanada gemacht? Wurde Dir da nichts über Fütterung beigebracht?

    Du kannst Heulage genau so verfüttern wie Andracula schrieb. Gewöhne Deine Beiden dran, mische und achte auf die Qualität. Heu und Heulage unterscheiden sich nur in der Fermentierung und im Trockengrad. Wobei gute Heulage nicht viel feuchter als gutes Heu ist.

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  • andracula
    replied
    Re: Das Heulage Experiment

    Den Ballen soll man nicht so lange dem Sauerstoff aussetzen, darum gehts eigentlich nur. Der wird sonst schlecht :-(

    LG

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