Weltreiterspiele 2014

Reining: Amerikanischer Dreifachsieg im Einzel – Grischa Ludwig toller Vierter!

Grischa Ludwig
Grischa Ludwigs erster Dank galt Ruf Tuf Juice. Foto: S. Lafrentz

Der Deutsche und sein Hengst Ruf Tuf Juice setzten vor den vollen Zuschauerrängen in der Schauhalle auf volles Risiko. Es zahlte sich leider nicht ganz aus. Der Sieg ging wie erwartet an den US-Amerikaner Shawn Flarida, der durch fragwürdige Abreitemethoden auffiel.

Caen/FRA – Schon in der Mannschaftswertung hatte sich der "five million dollar rider", wie er aufgrund seiner fünf Siege bei den begehrten NRHA Open Futurity championships und sage und schreibe elf Titeln bei der All-American Quarter Horse Congress futurity genannt wird, mit einem satten Score von 229,5 unangefochten an die Spitze gesetzt. Eine noch stärkere Leistung gelang ihm im Einzelfinale mit seinem siebenjährigen Quarter Horse Spooks Gotta Whiz. Ein Score von 233,5 bedeuteten den Weltmeistertitel. Nicht weltmeisterlich war allerdings sein Abreiten, bei dem er seinem Pferd immer wieder radikal den Kopf auf die Schulter zog.

ABREITEN


Rang zwei ging an seinen Teamkollegen Andrea Fappani und Custom Cash Advance (229,0), Bronze gab es für Mandy McCutcheon auf Yellow Jersey.

Grischa Ludwig kam nach seinem Ritt aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus. Er fiel seinem Ruf Tuf Juice schon in der Bahn das erste Mal um den Hals und wiederholte es bis in die Abreitehalle einige Male. "Er ist über seine Grenzen gegangen", strahlte der Reiter. "Er ist für mich gerannt. Er ist für Deutschland gerannt." Der sechsjährige Lil Ruf Peppy-Sohn war in der Mannschaftswertung vor ein paar Tagen noch nicht ganz auf seinen Reiter konzentriert. Deshalb hat Grischa Ludwig ihn in der Vorbereitung stärker in der Versammlung geritten, um ihn besser an den Hilfen zu haben, wie er erklärte. "Ich habe in der Bahn dann außerdem kleine Tricks angewendet, bin zum Beispiel den kleinen Zirkel im langsamen Galopp nicht ganz rund zu reiten. Da hat er gleich besser auf mich geachtet." Grischa Ludwig blieb aber zurückhaltend, was seine Medailen-Erwartungen anging. "Letztes Jahr wäre ein Score von 226,0 für Silber gut genug gewesen. Aber es kommen noch Pferde mit sehr viel Qualität", sagte er. Es wurde Rang vier.

Volker Schmitt machte auch ein zufriedenes Gesicht. "Er war gut, aber etwas zu müde", sagte er über seinen Hengst Smokin Mifillena. "Er ist nicht das Pferd, das so wach ist und einem die Aufgaben schon vorwegnimmt. Er ist mehr Showpferd." Mit einem Score von 217 landeten die beiden am Ende auf Rang 17. -schn-

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Schlagworte

Ludwig, Grischa, Score, Ruf, Hengst, Rang, Tuf, Juice, Futurity, Mannschaftswertung

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