Sport

Weltcup Göteborg: Vier von fünf Deutschen bleiben Null

Daniel Deußer
Daniel Deußer und Cornet D'Amour sind in Form. Foto: S. Lafrentz

Das war ein Auftakt nach Maß für die deutschen Springreiter. Naja, zumindest fast. Denn vier von fünf blieben Null, einer hatte jedoch gleich zwei Abwürfe.

Göteborg/SWE – Und zwar ausgerechnet Christian Ahlmann, der in den letzten Wochen und Monaten einen Sieg nach dem anderen feiern konnte. Heute hatte er jedoch einfach das falsche Pferd gesattelt. "Ich habe mich gestern entschieden Colorit zu reiten. Leider ist er ein wenig flach nach vorne gesprungen. Das ist natürlich schon ein bißchen enttäuschend", sagte der Marler nach seiner Runde. Morgen wird er auf ein anderes Pferd setzen. Immerhin hat er auch noch Taloubet Z dabei. Besser lief es da für den Newcomer Niklas Krieg mit seiner Carella. Die Holsteiner Clearway-Tochter sprang blitzsauber und beendete das Zeitspringen auf Platz neun.

Ebenso sauber war Cornado NRW mit Marcus Ehning unterwegs, dabei lag dem Hengst der Parcours eigentlich gar nicht, sagte zumindest sein Reiter. "Sein Galoppsprung ist zu groß für den Parcours." Dennoch war das Duo so gut, dass es Platz acht in einem sehr gut besetzten Starterfeld von 36 Reitern belegte. Seine Hoffnung für morgen? "Zwei fehlerfreie Runden". Grund zum Strahlen hatte der Borkener heute aber sowieso, seine ehemalige Erfolgsstute Noltes Küchengirl ist Mutter geworden, ein Stutfohlen von Plot Blue. Da schlagen Springreiterherzen höher.

Und bester Deutscher? War in dem Zeitspringen Daniel Deußer mit seinem Cornet D'Amour auf Platz drei. "Der Ritt ist mir heute genauso gelungen, wie ich ihn mir vorgenommen habe", freute sich der Sieger des Weltcup-Finales 2014 in Lyon. Der Cornet Obolensky-Sohn habe ihm ein sehr gutes Gefühl gegeben, fuhr Deußer fort. Seine Ausgangsposition, um den Erfolg von vor zwei Jahren zu wiederholen, ist ideal. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er heute noch nicht alles gegeben hat, um ja keinen Fehler zu riskieren. Deußer musste sich nur den beiden Franzosen Penelope Leprevost und Simon Delestre geschlagen geben. Denn Leprevost hatte bei ihrem Vagabond de la Pomme heute wirklich den Speed-Modus eingelegt. Sie nahm dem bis dahin führenden Delestre mehr als zwei Sekunden ab. Ihre Zeit: 63,78 Sekunden, seine Zeit: 66,04 Sekunden. Im vergangenen Jahr wurde Penelope Leprevost übrigens Zweite im Weltcup-Finale. Ihr Pferd beschreibt sie mittlerweile als leichtrittig, früher habe sie Probleme mit der Kontrolle gehabt, heute sei das durch viel dressurmäßige Arbeit deutlich besser, so die Französin.

Auf Platz 15 beendete Marco Kutscher mit Chaccorina das Auftaktspringen des diesjährigen Weltcup-Finales. Die zehnjährige Stute von Chacco Blue punktete heute durch ihre Rittigkeit. "Sie ist überhaupt nicht guckig, obwohl sie noch nicht so viel Erfahrung hat – vor allem nicht gegen die Uhr", lobte Marco Kutscher die Stute. -saw-

Die Ergebnisse in der Übersicht

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