Sport

Weltcup Göteborg: Stimmen zum Grand Prix

Lütkemeier
Fabienne Lütkemeier mit D'Agostino. Foto: S. Lafrentz

Die einen sind hochzufrieden nach dem Grand Prix, die anderen ärgern sich ein wenig. Aber Grund zum Verzagen gibt es nicht, denn das Weltcup-Finale in der Dressur ist spannend. Zwischen dem ersten und dem fünften Platz lagen heute lediglich gut vier Prozent.

Göteborg/SWE – Patrik Kittel kommt in der Pressekonferenz ins Schwärmen als er von seinem Pferd Watermill Scandic spricht: "Er ist wirklich ein Professor und sehr, sehr clever. Momentan ist er in einer sehr guten Verfassung und hat richtig Power." Wahrlich, der 17-jährige Watermill Scandic ist ein echtes Kraftpaket, das Passage und Piaffen wie auf Autopilot zeigt, kraftvoll abfußend. Von Platz drei aus kann der Schwede am Sonntag in der Kür noch einmal angreifen.

Der heutige Grand Prix-Sieger Hans Peter Minderhoud, der von den Richtern auf den Plätzen eins bis sieben rangiert worden ist, spricht von Glock's Flirt ebenfalls in den höchsten Tönen: "Ich weiß, dass dieses Weltcup-Finale meine Chance ist", sagt der Niederländer. Wohlwissend, dass die Konkurrenz in diesem Jahr durch das Wegbleiben von Dressurgrößen wie Charlotte Dujardin, Isabell Werth und Beatriz Ferrer-Salad geschwächt ist. "Mein Pferd war super konzentriert und die ganze Zeit bei mir", erklärt der Niederländer nach seinem Sieg.

Tinne Vilhelmson Silfvén übte hingegen Kritik an ihrer Vorstellung: "Der Auftakt war alles andere als glücklich", sagt die Schwedin. Ihr Don Auriello stand bei der Grußaufstellung nicht still und galoppierte an. Alles nicht nach Plan, aber dann fingen sich die beiden und zeigten eine gute Runde mit einer gelungenen Schlusslinie samt Piaffe und Passage. Ihr Gesamtergebnis heute 76,500 Prozent und damit Platz zwei.

Fabienne Lütkemeier war nach ihrem Ritt auf D'Agostino glücklich: "Er hat sich heute super angefühlt, lediglich die Linkspirouette war nicht so glücklich." Es hätte nach dem Geschmack von Bundestrainerin Monica Theodorescu auch ruhig ein Prozentchen mehr sein können für  Lütkemeiers Vorstellung. Ihr Ergebnis: 73,471.

Und Jessica von Bredow-Werndl? Die hofft, dass ihr die leichten Fehler heute, wie der etwas spannige Einstieg in die Einerwechsel und das Anzackeln aus dem Schritt nicht bei den Richtern im Gedächtnis bleiben, denn eigentlich ist Unee BB in Topform. Ihre Note für Platz vier: 75,257 Prozent. Die ersten Teilnehmer lagen im Grand Prix alle sehr eng zusammen. Es kann also noch einmal spannend werden, wenn am Sonntag in der Kür das Finale entschieden wird. Das sind doch beste Voraussetzungen, oder? -saw-

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