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Politiker und Pferdeleute im Gespräch

Zum fünften Mal trafen sich nun Vertreter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mit Politikern in Berlin zu einem Parlamentarischen Abend. Unter anderem ging es um die Pferdesteuer.

Berlin – An dem Parlamentarischen Abend nutzten die Vertreter beider Verbände die Gelegenheit, um sich mit den Bundestagsabgeordneten über anstehende Themen rund um Pferdehaltung, -zucht und -sport auszutauschen. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt war der Einladung erstmals gefolgt. Er sprach sich deutlich gegen die Einführung der Pferdesteuer aus: „Schwierig wird es dann, wenn ein Instrument des Staates, das dazu verwendet werden soll, das Staatssäckel zu füllen, zur Vergällung einer Branche führt“, sagte Schmidt und bekräftigte: „Deutschland ist ein Pferdeland.“ Breido Graf zu Rantzau, FN-Präsident, dankte an dem Abend den Politikern, die sich in jüngster Zeit hinter die FN und gegen die Pferdesteuer gestellt haben. So hatten sich bereits im Vorfeld des Parlamentarischen Abends die Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker, Dieter Stier, Rita Stockhofe, Gudrun Zollner und Sibylle Pfeiffer in einem flammenden Appell gegen die Pferdesteuer mit der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU und CSU Deutschlands, der FN und den Landespferdesport- und Zuchtverbänden an die Entscheidungsträger in den Kommunen gewandt.

Denn „Landwirtschaft und Pferdehaltung und Pferdezucht gehören zusammen“, betonte der Bauernpräsident Joachim Rukwied und nahm dabei auf die die rund 30.000 landwirtschaftlichen Betriebe Bezug, die heute vom Pferd leben. „Und das nicht nur im Nebenerwerb. Insbesondere in Ballungsgebieten ist das Pferd oft die Haupteinnahmequelle“ sagte er. Zunehmend machen ihnen aber Vorschriften und Auflagen das Leben schwer, wie Graf zu Rantzau erläuterte. „Das geht so weit, dass in einem Einzelfall sogar ein täglicher freier Auslauf von sechs Stunden für jedes Pferd gefordert wird. Wenn das allgemein Schule macht, dann können viele pferdehaltende Betriebe und Reitschulen einpacken“, sagte der FN-Präsident und forderte, dass man den Vereinen und Betrieben genügend Spielraum in Fragen der Pferdehaltung einräumen müsse. Rantzau betonte: „Es geht den Pferden heute generell so viel besser als in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten. Medizinische Versorgung und Haltungsbedingungen und auch sportliche Rahmenbedingungen entwickeln sich stetig zum Besseren. Das ist weiterhin unser größtes Bestreben.“ -FNpress/saw- 

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