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Hinter den Kulissen. Der zweite Tag in Göteborg – BLOG

Schläfst du noch oder bist du schon im Scandinavium? An diesem Wochenende in Göteborg ist das eine berechtigte Frage, denn reitsportbegeisterte Schweden scheuen sich nicht, früh aufzustehen. Da ist die Halle auch zur ersten Prüfung um 9 Uhr schon gut gefüllt. Was sonst noch außergewöhnlich ist.

Göteborg/SWE – In Deutschland gibt es Kaffeemilch in kleinen Portionspackungen aus Plastik. In Schweden nicht, zumindest nicht bei der Gothenburg Horse Show. Da gibt es Milch im Tetra-Pack im Mini-Format. Und die haben ein ähnlich hohes Klecker-Risiko wie die Verpackung von Capri-Sonne. Oder gehören Sie zu der seltenen Sorte Mensch, die den Strohhalm ohne Kleckern einstecken kann? Ich jedenfalls nicht. Das habe ich heute früh wieder einmal gemerkt. Außerdem habe ich gelernt, dass ein weißes Shirt manchmal auch Vorteile haben kann: Milch macht darauf keine Flecken. Glück gehabt.

Was sonst noch außergewöhnlich ist? Der Altersdurchschnitt der Zuschauer ist bei der Gothenburg Horse Show aus deutscher Sicht extrem niedrig. Ein Großteil der Besucher ist noch keine 30. Da wundert man sich auch nicht, dass es ein Kreischkonzert gibt, sobald einer der jungen belgischen Philippaerts-Brüder einreitet, die unter anderem für den schwedischen Modehersteller H&M werben. Da muss man unweigerlich an ein Pop-Konzert denken – irgendwie anders, aber schön!

Apropos Pop-Konzert: die Schweden lieben ihre erfolgreichen Landsmänner. Frenetisch klatschend empfangen sie ihre Reiter. Ob die Pferde dadurch ein wenig griffiger werden, ist ihnen egal. Dem schwedischen Dressurreiter Patrik Kittel übrigens auch. Er liebt das Publikum: "Die Leute wollen uns sehen, das ist das Beste. Ich freue mich, wenn sie vor der Prüfung Stimmung machen. Im Test schauen sie ja ruhig und gebannt zu." Stimmt, und wenn dann alles glatt läuft, wird gefeiert. "Aber nicht nur die schwedischen Reiter werden angefeuert", ergänzt Henrik von Eckermann, "auch die Reiter anderer Nationen werden unterstützt. Hier genießt jeder die Atmosphäre und freut sich über jeden guten Ritt." Wohl war.

Außerdem ungewöhnlich? Der Blumenschmuck im Parcours. Im Weltcup-Springen gab es Blumen soweit das Auge reicht. Mal schauen, wie es gleich aussieht und ob das Blumenmeer noch zu toppen ist. Der Parcoursbauer will den Schwierigkeitsgrad des Parcours auf jeden Fall noch einmal steigern. Er hat den Reitern gestern schon angekündigt, dass der Parcours heute wesentlich schwerer wird. Die deutschen Starter haben aber eine sehr gute Ausgangslage mit drei Reitern in den Top-Ten. Es wird defitnitv spannend und definitiv wird gute Stimmung herrschen. Ach, das habe ich schon gesagt. Ehe ich mich weiter wiederhole, breche ich lieber auf, um den Parcours abzugehen. Ja, das dürfen hier auch Journalisten. Ich freu mich drauf. -saw-

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