Sport

Diskussion um Grand Prix-Sieg in Moskau

Inessa Merkulova
Die russische Dressurreiterin Inessa Merkulova mit Mister X bei den Europameisterschaften in Aachen. Foto: S. Lafrentz

Mit satten 82,24 Prozent hat die russische Dressurreiterin Inessa Merkulova mit ihrem Pferd Mister X den internationalen Grand Prix in ihrer Heimat gewonnen. Der niederländische Richter Ghislain Fourarge, Teil des Richtergremiums in Moskau, trainierte das Paar allerdings zuvor. Nun steht die Frage im Raum, ob er es in der Prüfung objektiv bewerten konnte.

Moskau/RUS – Laut Reglement des Weltreiterverbandes (FEI) darf ein Richter ein Paar nicht bewerten, wenn er es zuvor mehr als drei Mal pro Jahr trainiert hat. Doch Richter Ghislain Fourarge sei häufiger in Russland, um dort Lehrgänge zu geben. Das berichtet das niederländische Online-Portal horses.nl. Nun seien sogar Fotos aufgetaucht, auf denen zu sehen ist, wie Fourarge die russische Dressurreiterin Inessa Merkulova trainiert. Für ihren Ritt im Grand Prix gab Ghislain Fourarge der Reiterin auf dem Turnier in Moskau 82,6 Prozent. Ein Sprecher des Weltreiterverbandes sagte nun, die FEI sei über die Ereignisse informiert und werde sie mit dem Dressurkomitee in dieser Woche diskutieren. -kia-

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Moskau, Prix, Grand, Fourarge, Sport, Richter, Ghislain, Merkulova, FEI, Inessa

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