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Weltcup Dressur: Von Dominanz und Wiedersehen - mit Video

Weltcup-Dressur Neumünster
Weihegold gewinnt Grand Prix mit persönlicher Bestleistung. Foto: S. Lafrentz

Bei der letzten Station des FEI World Cup der Dressurreiter in den Holstenhallen von Neumünster dominierte Weihegold mit Isabell Werth im Sattel die Konkurrenz. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit Oranje-Star Parzival und dem einstigen Weltmeister Hoennerups Driver.

Neumünster – Bei den VR Classics in Neumünster stand heute morgen der Grand Prix als Qualifikation für die weltcuppunktebringende Kür auf dem Programm. Erster Starter war die Dänin Anna Kasprzak mit dem Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde aus dem Jahr 2009, Hoennerups Driver. Die ersten Runden im Viereck beeindruckten durch kraft- und schwungvolle Dynamik. Die Prüfung selbst endete jedoch schon früh in den Trabtraversalen. Der inzwischen zwölfjährige Wallach konnte sich nicht mit der Holstenhalle anfreunden, Kasprzak gab auf.

Ein paar Starter später betrat Parzival das Viereck. Mit Adelinde Cornelissen gehörte der Wallach über Jahre dem niederländischen Championatsteam an und gewann 2011 unter anderem das Weltcup-Finale in Leipzig. Parzivals Auftritt begann mit Störungen, immernoch grell begann er seine Vorstellung im Neumünsteraner Grand Prix. Für 19 Lenze noch recht dynamisch, vor allem in der Trabtour, wenn auch durchweg etwas eng im Hals. Wer die Karriere des imposanten Jazz-Sohnes verfolgt hat, kennt ihn von früheren Auftritten strahlender, kraftvoller. In Neumünster wirkte er besonders in der Galopptour für seine Verhältnisse etwas brav, am Ende bedeutete das Platz drei für die beiden.

Als letzte Starterin griff Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB in das Geschehen ein. Fehlerfrei, lediglich die Linkspirouette nicht ideal, kam das Paar auf rund 75 Prozent und am Ende Rang zwei.

Mit fast fünf Prozent Vorsprung ging der Sieg an Weihegold, die erneut von Isabell Werth vorgestellt wurde. Das Paar knackte sogar die 80-Prozent-Marke, Bestergebnis im Grand Prix für die elfjährige Don Schufro-Tochter. Dabei gab es fast durchweg und gleichmäßig verteilt hohe Noten, regelmäßig im Achterbereich, für die Piaff-Passage-Tour auch des Öfteren darüber, für die letzte Piaffe zückte Susanne Baarup, Richterin bei E, sogar die Zehn. Nur kleine Wackler gab es, so galoppierte die Stute nach der zweiten Pi-Pa-Tour zum Beispiel zu früh an. Es gibt also sogar noch Luft nach oben. -sys-

Alle Ergebnisse aus Neumünster finden Sie hier.

Quelle: Youtube

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Schlagworte

Neumünster, gab, Weltmeister, Wiedersehen, Prix, Grand, Classics, Werth, Driver, Isabell

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