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Leipzig: Sensationssieg für Niklas Krieg im Weltcup

Niklas Krieg und Carella ganz vorne bei der Siegerehrung zum Großen Preis von Leipzig, gleichzeitig Weltcup-Quali. Foto: S. Lafrentz
Niklas Krieg und Carella ganz vorne bei der Siegerehrung zum Großen Preis von Leipzig, gleichzeitig Weltcup-Quali. Foto: S. Lafrentz

Es war schon eine gewaltige Nummer, die Niklas Krieg da geliefert hat. Es war sein erstes Weltcup-Turnier. Mit Nerven wie Drahtseilen sprang er zum Sieg und lies die etablierte Weltklasse im Großer Preis von Leipzig, neunte Station des Longines FEI World Cup der Springreiter, blass aussehen.

Leipzig – Der Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, hatte gegenüber dem live übertragenden Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) vor dem Großer Preis von Leipzig den Wunsch geäußert, dass doch ein junger Wilder gewinnen möge, idealerweise ein Deutscher. So sollte es kommen: Mit 14 Paaren war das Stechen in dieser neunten Qualifikation zum Longines FEI World Cup der Springreiter besetzt, darunter solch etablierte Reiter wie Vize-Europameister Gregory Wathelet (BEL), Pius Schwizer (SUI), Sergio Alvarez Moya (ESP) und Kevin Staut (FRA). Doch die mussten alle Fehler hinnehmen. Als dritter Starter im Stechen hatte der erst 22-jährige Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit Carella eine zügige Nullfehlerrunde in 38,04 Sekunden hingelegt – und die sollte halten. Runde um Runde beobachtete Niklas Krieg als Führender der Qualifikation zum Longines FEI World Cup in der „kiss & cry-Lounge“ ungläubig das Favoritensterben und seinen sich ankündigenden Sieg. Lediglich den Championatsreitern Denis Lynch (IRL) mit All Star  und Harry Smolders (NED) mit Don VHP Z glückten noch fehlerfreie Runden in dem mit 160.000 Euro dotierten Springen, aber sie erreichten nicht einmal annähernd die Zeit, die Niklas Krieg vorgelegt hatte. Lynch brauchte drei Sekunden länger (41.03 s), Smolders sogar über acht (46,85 s).
Seinen Sensationssieg konnte Niklas Krieg auch bei der anschließenden Pressekonferenz noch nicht so richtig fassen: „Ich dachte nach meinem Stechen, ich werde vielleicht Vierter oder Fünfter, aber die meisten hatten ja dann Fehler“, so der Talentierte, der mit einem Paukenschlag in sein erstes Jahr bei den Senioren startet. Seine Sportpartnerin Carella, eine zwölfjährige Clearway-Tochter, kennt er schon lang. Seit zweijährig steht sie im Stall springsportbegeisterten Familie Krieg: „Sie ist eine kleine Diva, aber wir sind inzwischen ein gutes Team und sie kämpft immer für mich.“ -sys-

Die Ergebnisse vom Weltcup-Turnier Leipzig finden Sie hier auf rimondo.

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Schlagworte

Krieg, Leipzig, Niklas, Longines, Springreiter, Weltcup, Cup, FEI, Sieg, erstes

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