+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14
  1. #1
    Erfahrener Benutzer Erfahrener User Avatar von Füchschen
    Registriert seit
    31.01.2006
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    664

    Zerrung oberflächliche Beugesehne

    Einer unserer Einstaller hat Probleme mit der oberflächlichen Beugesehne. Wahrscheinlich etwas überbelastet. Per Ultraschall wurde eine leichte Zerrung festgestellt. Es besteht eine kleine Schwellung an der Hinterseite des linken Vorderbeines. Diese ist druckempfindlich...und das schon seit fast 3 Monaten. Das Pferd steht wieder tag und nacht auf der Weide (eben und trocken), da es in der Box nicht ruhig steht.
    Sehnengeschichten sind mir nix Neues, aber ich hatte noch nie so eine lokale Druckempfindlichkeit. Das Bein ist ansonsten völlig klar, nur die Schwellung von ca. 10 cm Länge im Bereich der hinteren Sehne. Ganz am Anfang ging das Pferd leicht lahm(stand auch erst nur in der Box, jetzt lahmt es nicht mehr.
    Wer kennt das, dass eine daumenbreite Stelle auf Druck von Daumen und Zeigefinger seitlich, so empfindlich reagiert? Und warum wird es trotz Behandlung ( Tensolvet, Kühlen ) nicht besser.....?
    Gruß Sabine
    Man kann dem Leben nicht mehr Tage, aber dem Tage mehr Leben geben......

  2. #2
    Holly203
    Gast
    Ist es wirklich nur eine Zerrung oder waren Abfaserungen zu sehen?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Erfahrener User Avatar von Füchschen
    Registriert seit
    31.01.2006
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    664
    Zerrung heißt eigentlich auch dass kleine Fasern gerissen sind, oder?
    Ich mach heute nachmittag mal ein Foto von dem Bein.
    Sabine
    Man kann dem Leben nicht mehr Tage, aber dem Tage mehr Leben geben......

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Treuer User
    Registriert seit
    05.01.2006
    Beiträge
    1.977
    Eine Möglichkeit warum es nicht besser wird wäre die Hufstellung. Wenn die nicht in Ordnung ist (barhuf oder Eisen?) dann kann es nicht besser werden.

    Eine andere Möglichkeit ist, dass er an einer anderen Stelle (also an einem der drei anderen Beine oder im Rücken) ein größeres Problem hat, was ihn dazu bringt das Sehnenbein permanent zu überlasten, wesewegen es dann nicht besser werden kann.

    Druckempfindlichkeit und lahm kenne ich persönlich nur bei akuten Sachen. Dauernder Bogen hört sich für mich nicht nach leichter Zerrung an. Was sagt der Tierarzt, dass es nicht besser wird? Eventuell mal jemand anderen neu und unvoreingenommen draufschauen lassen?

    Was mir noch einfällt: Tobt er nachts? Das kann doch eigentlich keiner kontrollieren, Ich würde das Pferd nachts reinholen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Erfahrener User Avatar von Füchschen
    Registriert seit
    31.01.2006
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    664
    Hufstellung ist ok, schöne Trachten. Läuft z.Zt. barfuß.




    So sieht es aus.

    Gruß Sabine
    Man kann dem Leben nicht mehr Tage, aber dem Tage mehr Leben geben......

  6. #6
    Holly203
    Gast
    Ich finde die Hufstellung eigentlich nicht ganz optimal. Die gedachte Linie durch den Fesselkopf zeigt zu lange Zehen, zumindestens auf den Bildern

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Erfahrener User Avatar von Füchschen
    Registriert seit
    31.01.2006
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    664
    Das täuscht auf dem Bild. Er steht eher steil, Huf ist ganz kurz.
    Mich wundert bloß diese lange Druckempfindlichkeit. Wenn ich die Sehne zwischen Daumen und Zeigefinger an der verdickten Stelle drücke, zuckt er sofort. Wurde vor ca. 10 Wochen enddeckt. dann hat er 3 Wochen gestanden, nur Schritt geführt. Musste dann nach Hannover zur Kehlkopf OP, stand dann dort noch 2 Wochen, weil es Komplikationen gab (unter anderem eine Medikamentenrehe...). Dann zuhause wieder zwei Wochen Box mit Schritt führen. Machte immer mehr Theater in der Box und kam dann wieder zu seinen Kumpels auf die Weide. Dort steht er recht ruhig, die anderen Pferde sind schon älter. In der TH Hannover wurde das Bein geschallt und die Diagnose leichte Zerrung gestellt. Wäre wohl schon eine ältere unerkannte Sache, die nun wieder neu erkrankt ist. Tensolvet sollte geschmiert werden. Klar wird er nicht geritten.
    Gruß Sabine
    Man kann dem Leben nicht mehr Tage, aber dem Tage mehr Leben geben......

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Treuer User
    Registriert seit
    28.02.2005
    Beiträge
    4.815
    Schaut leider nicht so gut aus bezüglich Bild und Beschreibung.
    Nach der vergangenen Zeit sollte sich der äußerlich feststellbare Schaden bei normalem Heilungsverlauf schon viel deutlicher zurückgebildet haben.
    So muß man annehmen, dass irgend etwas die Heilung aufhält: neue Verletzungen, unzureichende Schonung usw.
    Mehr Aussage kann nur ein Vergleich der ultraschallaufnahmen bringen.
    Wenn bei eienr älteren Verletzung im Narbengewebe neue Risse (?) entstanden sind, kann die Heilung länger dauern und noch mehr verletzungsanfälliges NArbengewebe zurücklassen.

    Bei optimalem Heilungsverlauf (ohne Entzündungszeichen = ohne Wärme, Schwellung, Schmerz... außer ganz zu Anfang in den allerersten paar Wochen) wird zunehmend gesteigerte Schrittarbeit auf hartem oder zumindest festem, ebenen Boden die Strukturierung des Narbengewebes fördern, so dass die sehne im Verlauf einiger Monate wieder belastbarer wird.

    Je länger hier eine Entzündung verbleibt oder immer wieder angeregt wird, desto größer wird der vernarbte Bereich und desto geringer wird auch nach späterer Ausheilung die weitere Belastbarkeit sein.

    Hier sollte also besser dringend etwas verändert werden: die Bodenverhältnisse, die Behandlung, die Belastung (am besten in dieser Reihenfolge) zu überprüfen und so lange etwas an jedem dieser Faktoren zu verbessern, bis das Bein kalt ist und bleibt und die Schmerzhaftigkeit deutlich nachläßt wäre dringend, wenn man dieses Pferd irgendwann noch einmal dauerhaft schmerzfrei bekommen will. Ob letzendlich eine REitbarkeit daraus wird, wird auch von den Bodenverhältnissen abhängen, die man ihm bieten kann: tiefer Boden - selbst nur für ein paar Schritte - ist da oft sofort Anlass zu einem schweren Rückfall!

    toitoitoi!
    Doc

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Erfahrener User Avatar von Füchschen
    Registriert seit
    31.01.2006
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    664
    Ich bin ja absolut kein Verfechter des "in die Box stellens", aber ist es in diesem Fall doch eher besser das Pferd in der Box zu halten und nur Schritt zu führen? Die Weide ist zwar eben und fest, sobald es regnet kommt er dann auch rein, aber er wurde eben von den Besitzern auch auf dem Reitplatz geführt und abgestellt....
    Sollte man bandagieren, oder ist Kühlen besser?
    Die Schwellung ist eigentlich nicht warm, trotzdem empfindlich.
    Mal sehen, vielleicht stell ich ihn doch wieder in seine Box, bloß weiß ich nicht, wie man ihn da beruhigen kann, wenn alle anderen raus kommen..... :roll:
    Vielen Dank jedenfalls für die Hilfe.
    Gruß Sabine
    Man kann dem Leben nicht mehr Tage, aber dem Tage mehr Leben geben......

  10. #10
    Holly203
    Gast
    Kannst du ihm nicht draussen bei der Herde ein kleines Stück abtrennen? Gerade soviel, das er sich bewegen kann, aber nicht rennen?

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein

Die aktuelle Umfrage

So ein Mist! Kaum sind die Boxen sauber, liegen auch schon wieder Pferdeäpfel im Stroh. Wie häufig wird in Ihrem Stall ausgemistet?

Ihre Antwort: *





Reiter-Revue-Kino genießen!

KinoVon nun an finden Sie jeden Monat neue Filme auf unserer Homepage. Einfach das Codewort eingeben, das Sie auf der Karte hinten im aktuellen Heft finden und schon sitzen Sie bei uns in der ersten Reihe. Zu den Filmen

Gewinne, Gewinne, Gewinne…

Amirando Gewinne, Gewinne, Gewinne: Freisprung von Desperados FRH, 24 hochwertige Advents-Gewinne, 101 Kalender, Turnier-Outfit „Evita“ und Karten für das Festhallenturnier Frankfurt und die Hop Top-Show „Amirando“ auf der Equitana zu gewinnen!

Zu den Gewinnspielen

Das Pferdesteuer-Spezial

Reiter Revue - Nein zur Pferdesteuer Die Pferdesteuer ist derzeit in aller Munde und verbreitet Angst und Schrecken unter den Pferdefreunden. Reiter Revue International berichtet aktuell, ist vor Ort wo’s in Sachen Pferdesteuer brennt und liefert Ihnen die ersten Live-Reaktionen ...

Zum Pferdesteuer-Spezial

Termine

Zur Übersicht aller Termine …

Bleiben Sie auf dem Laufenden


Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.1