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19.01.2009 Leipzig, wie es klatscht und seufzt
Eins muss man den Leipzigern lassen: Sie sind echte Stimmungsmacher. Bejubeln einen Marcus Ehning fast wie Barack Obama, seufzen sächsisch im Chor, wenn eine Stange fällt und bejohlen jeden Null-Fehler-Ritt. Entsprechend emotional verlief die Veranstaltung Partner Pferd in Leipzig, zum zwölften Mal:
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 | Isabell Werth siegte in der Kür |
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Vier Tage lang mit Sport vom Regional-Hero bis zum Weltcup. Vier Tage lang Tüten schleppen auf der Messe – 250 Aussteller aus Sachsen und dem Rest der Welt. Vier Tage lang Fachvorträge, Show – etwa mit 18 Pferderassen – und Public Viewing. Also die Sportübertragung aus der Hauptarena auf die Leinwand in der Abreite- bzw. Messehalle für alle Besucher. Über vier Tage kamen insgesamt 58.300 Besucher, vier Prozent mehr als im letzten Jahr. Die Tribüne war während der großen Sportprüfungen, etwa Samstag nachmittag beim Championat von Leipzig, Samstag abend zur Dressur-Kür und Sonntag zum Weltcup-Springen einfach nur voll. Ein Marktforschungsinstitut befragte und fand heraus: 82 Prozent der Aussteller wollen nächstes Jahr wieder kommen. 78 Prozent fanden ihre Erwartungen erfüllt. Und 92 Prozent der Besucher wollen nächstes Jahr wiederkommen. Zu den Siegern von Leipzig gehören: in den Dressurprüfungen des Grand Prix: Susanne Lebek (GER), Heike Kemmer (GER), Isabell Werth (Kür) und Catherine Haddad (USA). Im Voltigieren Mary McCormick (USA) und Daniel Kaiser (GER). Bei den Vierspänner Ijsbrand Chardon (NED), in den Springprüfungen Weltcup-Qualifikationsprüfung Luciana Diniz (PORT), Albert Zoer (NED) beim Championat von Leipzig und Jessica Kürten (IRL) beim Rolex FEI Weltcup. -sr/coh -
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Bildergalerien Dressur
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Bild 1: Christine Eglinski (Nürnberg) auf Cosmopolitan wurde Vierte im Grand Prix mit 63,6 Prozent. Bild 2: Katarzyna Milczarek aus Polen stellte den Halbblüter Ekwador von Heraldik xx vor. Bild 3: Der imposante Schimmel wurde Dritter im Grand Prix mit 64,2 Prozent. Bild 4: Isabell Werth stellte den zehnjährigen First Class von Florestan vor. Bild 5: Leider hat sich die Rheinbergerin in der neuen Grand Prix Aufgabe verritten und das kostete sie den Sieg. "First Class war durchaus konzentrierter als ich", erzählte sie nach der Prüfung. Das Endergebnis im Grand Prix: Zweiter Platz mit 68,3 Prozent. Bild 6: In der Kür am Samstagabend machte Isabell Werth alles wieder gut. Sie siegte in der Kür mit einem Ergebnis von 74,7 Prozent. Werth charakterisiert: "Ein ehrliches und solides Pferd. Heute ist sein drittes internationales Turnier und er wusste nicht immer hundertprozentig was er machen sollte."
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Bild1: Royal Rubin ist der elfjährige Rubinstein-Hengst von Heike Kemmer der in Bonapartes Fußstapfen treten soll. Heike Kemmer hofft: "Mit Rudi würde ich gerne beim Weltcup-Finale in Las Vegas neben Hannes stehen." Bild 2: Siegerehrung der Freitags-Dressurprüfungen. Heike Kemmer siegte im ALBA Group Grand Prix und marschierte gemeinsam mit Susanne Lebek auf, die morgens die Prüfung auf Potomac gewann. Bild 3: Am Freitagabend bei der Qualifikation für das Weltcupspringen wurde jedes Pferd nach der Prüfung von den Stewards untersucht. Bild 4: Eine feine Vorstellung zeigte Susanna Bordone auf Dark Surprise. Bild 5: Die Italienerin wurde Vierte im Grand Prix Special mit 65 Prozent. Bild 6: Wunderschön gesetzte Piaffe zeigt Weltino, der dreizehnjährige Hengst von Ludwig Zierer. Ergebnis: Ein zweiter Platz im Special mit 67,3 Prozent und ein vierter Platz im Grand Prix mit 64,6 Prozent.
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Bild 1: Catherine Haddad (USA) auf Cadillac hat den Special mit 69,9 Prozent gewonnen. Bild 2: Schön bergauf gesprungene Pirouette des zwölfjährigen Cadillac. Bild 3: Bis zur Mitte der Prüfung lagen Susanne Lebek und Potomac mit 74 Prozent im Special deutlich vorne – leider hat sich der Hengst von Prince Orac xx dann erschrocken und vermasselte damit die weitere Prüfung. Bild 4: Daniel Kaiser aus Delitzsch war Sachsens Liebling. Der Voltigierer ließ die alten Hasen Gero Meyer und Kai Vorberg links liegen und hat im Einzelvoltigieren gesiegt. "Mich motiviert das, wenn ich Druck habe. Es war ein wunderschönes Gefühl, vor dem Leipziger Publikum meine Kür zu zeigen."
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Bildergalerien Springen
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Bild 1: Balázs Krucsò aus Ungarn mit dem Lord Sinclair-Sohn KN Nemo, der im Besitz der Familie Nagel steht. Bild 2: Holger Hetzel mit Lanzarote. Bild 3: Grün ist die Hoffnung und auch das Jacket der Österreicher. Gerfried Puck auf 11th Bleeker. Bild 4: Eine der fliegenden Amazonen: Simone Wettstein aus der Schweiz. Sie schaffte einen der fünf Nullfehler-Ritte im Championat von Leipzig und wurde am Ende Fünfte mit Celerina II. Bild 5: Judy-Ann Melchior aus Belgien hatte Pech. Levisto Z berührte eine Stange und hatte vier Fehler. Bild 6: Die 23-Jährige aus dem belgischen Lanaken ist momentan in der Weltrangliste auf Nummer 53.
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Bild 1: Christian Ahlmann fiel durch seine eng gerittenen Pferde negativ auf. Bild 2: Alois Pollmann-Schweckhorst mt Chacco-Blue kam zwar nicht ins Stechen, war aber mit seinen vier Fehlern so schnell, dass er im Championat von Leipzig noch Sechster wurde. Bild 3: Michael Whitaker mit seiner zehnjährigen Schimmelstute hatte Pech und kassierte neun Fehlerpunkte. Bild 4: Holger Wulschner mit Little Liberty hatte einen Fehler am zweiten Sprung. Leipzig leidete laut mit. Bild 5: Am Samstag hatte Lars Nieberg mit Levito noch acht Fehler. Im Weltcup-Springen am Sonntag war er mit seiner Luzie bester Deutscher und erreichte den sechsten Platz. Bild 6: Marcus Ehning hat mit Plot Blue den letzten Sprung gerissen und verpasste das Stechen. Dafür bekam er bei jedem Einritt vom Publikum den meisten Applaus.
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Bild 1,2&3: Gut angeflogen zu früh in die Landephase. Vorhandfehler. Ludger Beerbaum verpasste mit seinem Hengst Coleur Rubin das Stechen am Samstag. Bild 4: Der Stilist: Franke Sloothak mit Legurio. Vom Pech verfolgt kassierte er acht Fehlerpunkte. Bild 5: Die Siegerin von der Freitagsprüfung: Luciana Diniz reitet inzwischen für Portugal. Hier mit Suzie Quattro. Bild 6: Thomas Velin aus Dänemark hatte vor dem Parcours noch einen Schmied-Termin und ließ das Publikum warten. Obwohl er dann mit Singen und Klatschen begrüßt wurde hatte er doch zwei Abwürfe.
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Bild 1: Hans Günter Winkler (Mitte) war natürlich dabei, als die Profis von heute den Weltcup-Parcours abgegangen sind. Rechts neben ihm Albert Zoer, der Gewinner des Championats und Vierter im Großen Preis von Leipzig. Bild 2: Parcoursdesigner Frank Rothenberger erklärt den Weltcup-Kurs mit vielen Wendungen und kniffligen Distanzen. Bild 3: Rothenberger in der Presse-Meute. Reiter Revue Redakteurin Sabine Rieck (li.) wird im nächsten Ausgabe der Reiter Revue International den Parcours genauer vorstellen. Bild 4: Olympiasieger Jos Lansink macht den ersten Schritt zum nächsten Sprung. Bild 5: Carsten Otto-Nagel wird in der Februarausgabe den Leser von Reiter Revue International näher vorstellt. Hier steht er neben Mylene Diederichsmeier und ihrem Hund. Bild 6: Johannes Ehning mit Salvador V schaffte unter dem Jubel der Zuschauer einen Nullfehlerritt.
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Bild 1: Blähte die Backen: Ludger Beerbaum hatte mit All Inclusive, dem Arpeggio-Sohn, einen Abwurf. Bild 2: Endergebnis im Weltcup-Springen von Leipzig: 16. Platz für Beerbaum. Bild 3: Anna-Maria Jakobs hatte zwei Abwürfe mit Georgenhof's Lausejunge im Weltcup-Springen am Finalsonntag. Bild 4: Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden mit dem Holsteiner Quintero La Silla war einer der 13 Reiter im Stechen und wurde am Ende Achter. Bild 5: Alois Pollmann-Schweckhorst und Lord Luis. Die vorletzte Hindernisstange ging zu Boden. Bild 6: Edwina Alexander aus Australien mit Late Night. Im Stechen kassierte sie achte Fehlerpunkte.
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Bild 1: Jessica Kürten macht es nochmal. Sieg im Großen Preis von Leipzig mit Libertina. Bild 2: Gerco Schröder fürchtete nach seinem Nullfehlerritt im Stechen: "Ich dachte schon, dass ich nicht lange in Führung bleibe, weil Jessica noch kommt." Mit dem Erfolg in Leipzig hat sich Gerco Schröder momentan auf den zweiten Platz in die Weltcup-Liste eingetragen. Bild 3: Albert Zoer wurde Vierter im Weltcup-Springen von Leipzig. Bild 4: Der Engländer Robert Smith flog mit Columbia fehlerfrei ins Starterfeld fürs Stechen. Bild 5: Franz-Josef Dahlmann auf ECL Lunatic kam ins Stechen und wurde Zehnter im Weltcup-Springen. Bild 6: Max Kühner holzte ab. 20 Fehlerpunkte.
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