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Staatz/Österreich – Die österreichische Polizei hat in der Gemeinde Staatz eine misshandelte Stute gerettet. Die sechsjährige Braune war bis auf die Knochen abgemagert und hatte keine Kraft mehr aufzustehen. Das Fell war verwahrlost, sie hatte Wunden am ganzen Körper und fast fünfzig Zentimeter langes Hufhorn, das sich bereits eingerollt hatte. Die Stute aus privatem Familienbesitz wurde von der Polizei beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Erst schien eine Erlösung das Beste zu sein, doch dann regte sich ihr Lebenswillen: "Als wir Heu gebracht haben", sagt der Tierarzt, "hat sie angefangen zu wiehern und wollte sich aufrappeln." Die Stute bekam eine Chance, die Hufe wurden behandelt, die Wunden versorgt. Ob sie am Leben bleibt, ist fraglich. "Die Chancen stehen 50:50", so der Tierarzt. Die Besitzer-Familie hatte im vergangenen Jahr bereits für Aufsehen gesorgt. Damals hielten sie noch vier Pferde, deren Pflegezustand von Nachbarn der Gemeinde kritisch beäugt wurde, jedoch bei einer Kontrolle ohne große Beanstandung blieb. Es wird vermutet, dass sich die Familie seitdem nicht mehr um ihre Tiere gekümmert hat. -kw- Quelle: aho (animal health online), Fotos: Tierheim Dechanthof
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