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17.02.2010 Pferde-Krimiautor Dick Francis gestorben
Seine Bücher verkauften sich weltweit mehr als 70 Millionen Mal. Jetzt ist der ehemalige britische Jockey und Krimiautor Dick Francis im Alter von 89 Jahren verstorben.
Francis' über 40 Romane spielen meist in der Galoppsport-Szene und wurden in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Zu den bekannten Titeln gehören "The Sport of Queens", „Dead Cert" („Todsicher"), „Forfeit" („Hilflos") oder „Blood Sport“ („Grand Prix für Mord“). Er bekam mehrere Literatur-Preise, darunter allein drei Mal den renommierten "Edgar Allen Poe Mystery Award". 1996 wurde er mit dem „Mystery Writers of America Grand Master Award" für sein Gesamtwerk geehrt. Die Queen, selbst ein Fan von Francis' Büchern, ehrte ihn 2000 mit dem Titel „Commander of the British Empire". Bevor er mit dem Schreiben begann, war der geborene Waliser einer der erfolgreichsten Jockeys seiner Zeit. Er errang rund 350 Siege und ritt unter anderem Pferde von Queen Mum. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges beendete 1956 ein mysteriöser Sturz Francis' Rennkarriere: Beim Grand-National-Hindernisrennen im britischen Aintree stürzte sein Pferd in führender Position aus ungeklärten Umständen kurz vor dem Ziel. Sechs Jahre später feierte Dick Francis sein Comeback als Schriftsteller. Von 1962 bis zum Tod seiner Frau Mary im Jahr 2000 schrieb er jedes Jahr einen Kriminalroman und überreichte ihn persönlich Queen Elizabeth. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in seiner Wahlheimat auf den Cayman Inseln in der Karibik. Zusammen mit seinem Sohn Felix arbeitete er dort an weiteren Krimis. Im März 2010 erscheint in Deutschland Dick Francis' Roman „Schikanen“. - md - |