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08.02.2010
FN gegen Hyperflexion

In einer offiziellen Stellungnahme hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) heute dem Weltreiterverband (FEI) mitgeteilt, dass sie die Hyperflexion als Trainingsmethode ablehne. Sie sei inakzeptabel, weil durch sie das Pferd weder körperlich noch mental entspannen könne.

Der Weltreiterverband wird am 9. Februar in einer internationalen Expertenrunde die umstrittene Trainingsmethode der Hyperflexion, auch Rollkur genannt, diskutieren und darüber beraten, wie die extrem tiefe Kopf-Hals-Einstellung künftig auf dem Turnierplatz geahndet werden soll.
 
Obwohl sich die FN gegen die Hyperflexion ausspricht, weist sie aber auch darauf hin, dass "vorübergehende Trainingsmomente mit tiefer Kopf-Hals-Einstellung bei gleichzeitig erkennbarem Vertrauen des Pferdes zur Reiterhand nicht den reiterlichen Grundsätzen widerspricht." Es läge also in der mehr oder weniger kompetenten Hand der Stewards und Richter, ob sie die jeweilige Trainingssituation angemessen beurteilen.
 
Wie stark die Rollkur auch in der reiterlichen Öffentlichkeit abgelehnt wird, macht die Internet-Abstimmung auf der Seite www.no-rollkur.com deutlich. Bis heute sprachen sich bereits 19.000 User gegen die sognenannte "Hyperflexion" aus.
 
-kw-
 
 
 
 
 
 
 

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