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30.01.2010 Süddeutsche Körung München: Flamur-Sohn ist Körsieger
Der Hengst aus der Fürst Heinrich-Linie ging als Dressursieger für 330.000 Euro und damit als Preisspitze über die Auktion. Springsieger wurde ein Concetto-Nachkomme, der 105.000 Euro einbrachte.
München – Bei den 7. Süddeutschen Hengsttagen 2010 in München-Riem wurden von 70 Aspiranten 27 Hengste gekört, zwölf Springtalente, fünfzehn Dressurbegabte. Besonders viel Applaus vom Publikum erhielten Söhne des Hotline und Sir Donnerhall. Letztgenannter schickte gleich vier ins Rennen, zu recht: alle vier wurden gekört. Weil die Musterung am Donnerstag wegen Schnee und Eisglätte nicht auf freiem Gelände stattfinden konnte, musste sie in die neue Bergehalle der Olympia-Reitanlage verlegt werden. Danach ließen sich die Junghengste trotz widriger Wetterumstände nicht mehr stören. Den Dressursieger stellte der Fürst Heinrich-Sohn Flamur, gezogen von Rolf Köberle aus Kappel. Dem Junghengst aus einer Likoto xx-Mutter bescheinigte der internationale Dressurrichter Dr. Dietrich Plewa, der zum ersten Mal bei den Süddeutschen Hengsttagen als Körkommissar waltete, ein Bewegungspotenzial auf allerhöchstem Niveau. Springsieger wurde ein Concetto-Sohn aus einer Contender-Stute. Der Braune erhielt für sein schier unbegrenztes Vermögen und seine die Körkommission begeisternde Manier sogar eine glatte 10. Seine Züchter Klaus und Edwin Schuster aus Ellwangen-Rindelbach konnten mit dem Erfolg fast rechnen. Sie haben ihre Contender-Stute bereits vier Mal mit Concetto angepaart, jedes Mal wurden die Hengste gekört. Erster Reservesieger wurde ein schwarz-brauner Sohn des Hotline aus einer Mutter von Sandro Hit. Der Publikumsliebling steht im Besitz des Gestütes Birkhof in Donzdorf, Züchterin ist Birgit Albert aus Marktoberdorf. Den Zweiten Reservesieger, ein Hengst von Cordius M aus einem Rottaler-Stutenstamm, sandte die Hengststation Holzeder. Züchter und Besitzer ist Johann Sailer aus Tittmonning. -kw-
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