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23.1.2010
Leipzig: Sam siegt auch Samstag

Noch mal Bestzeit, noch ein Auto: Im Championat von Leipzig sahen die Springreiter den Niederländer Albert Zoer wieder nur von hinten...



Albert Zoer
Wieder schnell, wieder gewonnen: Sam mit Albert Zoer.

Leipzig. Beim Weltcupturnier in Leipzig, "Partner Pferd", gibt es jede Menge Wiederholungstäter. So hat Albert Zoer gestern schon das Springen gewonnen, und heute zum Championat von Leipzig war Sam "eigentlich wieder sehr gut, es hat alles wieder geklappt", sagte der Sieger Albert Zoer. Nur wie er jetzt die Siegprämie, das zweite Auto, ein Jeep im Wert von 22.000 Euro, heim in die Niederlande bringt, weiß er noch nicht. "Und ich habe bis gestern noch nie ein Auto gewonnen!" Morgen gibt es kein Auto mehr, aber wertvolle Punkte im Rolex FEI Weltcupspringen. "Wir brauchen noch Punkte", sagte Zoer. Drei Tage hintereinander je ein schweres Springen? Sam sei ein "Worker", er hatte ein paar Wochen Pause, für ihn sei das gut, dreimal hintereinander zu starten. Und langsamer wird Zoer morgen nicht reiten ...
Zweite wurde Jessica Kürten aus Irland. "Mein Pferd Myrtille ist in Deutschland noch nicht so bekannt, sie war viel im Ausland, hat etwa den Großen Preis von Doha gewonnen", erzählt Jessca Kürten, die im letzten und vorletzten Jahr das Weltcupspringen gewann. Myrtille sei eine empfindliche Dame, heiß und manchmal unberechenbar. In der engen Kurve zog es der Stute die Beine fast weg, das kostete Zeit. "Deshalb habe ich das Auto verloren, aber Myrtille hat noch nicht so die letzte Technik für Gas und Lenkung." Aber nächstes Jahr wollen die beiden nochmal angreifen. Morgen wird Kürten Libertina satteln, die Siegerstute von letztem und vorletztem Jahr. "Sie hatte sieben Monate nach einer Verletzung Pause. Für den Sieg ist es morgen vielleicht noch zu früh, sie muss erst wieder in den Sport zurückkehren", zögert Kürten.
Auf dem dritten Platz war der Schwede Rolf-Göran Bengtsson mit Casall La Silla. Bester Deutscher war der junge Max Kühner mit Acantus auf dem vierten Platz. Unglücklichster Deutscher wohl Marcus Ehning, weil die Stange beim Einsprung in die Kombination fiel. So wurde er nicht Zweiter, sondern Fünfter. (coh) 

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