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22.01.2010 Vorsichtsmaßnahme im Landgestüt Neustadt-Dosse
Sturm im Wasserglas! Ein Pferd aus dem oberfränkischen Kulmbach, wo Fälle der "Infektiösen Anämie" aufgetreten sind, wurde Anfang Januar im Landgestüt Neustadt-Dosse eingestallt. Die deshalb angeordnete besondere Beobachtung von 200 Landgestüt-Pferden bauschten einige Medien als Quarantäne auf. Von Seuchengefahr kann aber bislang keine Rede sein. Das internationale Turnier vom 28. bis 31. Januar findet statt.
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Neustadt-Dosse – Als reine Vorsichtsmaßnahme stehen derzeit 200 Pferde des Landgestüts Neustadt-Dosse unter besonderer Beobachtung. Der Grund ist der Aufenthalt eines Pferdes auf dem Gelände des Landgestüts seit Anfang Januar, dass aus einem Stall im oberfränkischen Kreis Kulmbach stammt. In dieser Region wurde die Infektiöse Anämie nachgewiesen, eine Viruserkrankung, die auch "Ansteckende Blutarmut der Einhufer" genannt wird. Diese zählt in Deutschland zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. Allerdings sei das Pferd aus Kulmbach nicht positiv getestet worden, sagte Matthias Rott, Amtstierarzt des Kreises Ostprignitz-Ruppin der Märkischen Oderzeitung. Ein weiterer Test werde bis Ende Februar ausgewertet. Solange ständen die Pferde noch unter Beobachtung, bestätigte Dr. Jürgen Müller, Landstallmeister in Neustadt-Dosse, gegenüber Reiter Revue International. Er betonte aber, dass weder das Internationale Reitturnier vom 28. bis 31. Januar in Neustadt-Dosse noch die beginnende Decksaison davon in irgendeiner Weise beeinflusst würden. Die Hengste im etwa ein Kilometer entfernten Hauptgestüt sind nicht von der Maßnahme betroffen. (schn) |