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19.01.2010 FEI will Gefahren in der Vielseitigkeit minimieren
Der Weltreiterverband (FEI) hat auf seinem jährlichen Sicherheitstreffen im schwedischen Malmö ein weltweites Risikomanagement-Programm und einen Aktionsplan für die Vielseitigkeit auf den Weg gebracht.
Eine Statistik über Stürze in der Vielseitigkeit in den letzten sechs Jahren zeigt: Es gab bei internationalen Vielseitigkeitsturnieren zwar weniger Vorfälle als früher, trotzdem gingen aber sechs Unfälle tödlich aus. Das neue Risikomanagement-Programm soll nun helfen die Zahl der Stürze weiter zu reduzieren. Im Rahmen dieses Programms werden neue Richtlinien für Geländestrecken erarbeitet, die die Sturzgefahr minimieren. Außerdem sollen vermehrt Hindernisse zu Einsatz kommen, die bei Berührungen leichter nachgeben. Daneben sieht das Programm vor, dass alle Reiter, Offizielle und Kurs-Designer besser in Sicherheitsangelegenheiten geschult werden. „Vielseitigkeit ist und bleibt ein Risiko-Sport. Unsere Pflicht ist dieses Risiko zu managen“, erklärt Guiseppe Della Chiesa, der neue Vorsitzende des FEI-Vielseitigkeitskomitees und Berater des Risikomanagement-Programms. „Es wird auch weiterhin Unfalle geben, aber dieses neue System wird uns helfen das Risiko auf einem akzeptablen Level zu halten.“
- md -
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