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18.01.2010 Sebastian Karshüning gewinnt Großen Preis von Münster
Münster (schn) – "Das ist mein bislang größter Erfolg", strahlte Sebastian Karshüning in die WDR-Kamera. Der 29-jährige Borkener konnte es kaum fassen. Mit seiner zehnjährigen Fuchsstute Lucy gewann er den traditionellen Großen Preis von Münster und wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Für seine rasante Runde im Stechen gab's Sonderapplaus.
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Nach den ersten 20 Reitern sah es im Normalparcours allerdings noch so aus, als sollte es in diesem Jahr gar keine Nullrunden geben. Eine Stange nach der anderen fiel, bis der Ungar Balasz Krucso mit seinem KN Nemo den magischen Bann brach und den Parcours ohne Fehler beendete. Sieben Reiter brachten dieses Kunststück am Ende fertig. Unter ihnen auch der Weltranglisten-Zweite Marcus Ehning und die Haßmann-Brüder Toni und Felix. Doch der Schnellste war dann doch ein anderer. Pferdewirt Sebastian Karshüning! Einer, den die Zuschauer nicht so ganz auf dem Zettel hatten. Und der Sieger sich selbst wohl auch nicht. Nach dem Stechen meinte dieser noch immer bescheiden, er sei lediglich mit dem Ziel geritten, einen ordentlichen Eindruck zu hinterlassen. Das hat er zweifelsohne geschafft. In der Dressur siegte hingegen ein alter Hase mit jungem Untersatz. Hubertus Schmidt stellte seinen neunjährigen Westfalen Donelly schwungvoll und elastisch vor. Er gewann Grand Prix und Grand Prix Special und qualifizierte sich damit für das Finale des Meggle Cups in Dortmund. |