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28.12.2009 Gelungenes Comeback für Isabell Werth
Bei ihrem ersten Turnier nach Dopingsperre und Babypause kam die fünffache Olympiasiegerin im belgischen Mechelen gleich zweimal aufs Treppchen.
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 | Isabell Werth ist zurück im großen Sport.
Bild: Reiter Revue |
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Isabell Werth ist zurück im internationalen Dressurzirkus. In der Weltcup-Kür am Sonntag kam sie mit ihrem 13 Jahre alten Hannoveraner Warum nicht FRH mit 81,650 Prozentpunkten auf den zweiten Platz. „Im Vorfeld zum Weltcup-Turnier von Mechelen war ich mir ja noch nicht so ganz sicher gewesen, ob ich nach der Geburt von Frederik wirklich so schnell wieder fit sein würde. Aber dann sah's gut aus und ich entschloss mich kurzerhand zum Start", so die frischgebackene Mutter auf ihrer Homepage. „Ich konnte zwar noch nicht alles so gut aus Hannes (Warum nicht) herauskitzeln wie vor meiner Babypause, aber wir haben in der kurzen Trainingszeit schon wieder sehr gut zusammengefunden."
Siegerin in der Kür wurde, wie schon vergangenes Wochenende beim Frankfurter Festhallenturnier, die Niederländerin Imke Schellekens-Bartels mit Sunrise (82,200). Platz drei ging an Jeannette Haazen (NED) mit Nartan (77,850. Zweitbeste deutsche Teilnehmerin war Carola Koppelmann. Mit ihrem Hannoveraner Le Bo kam die 31-Jährige auf 75,850 Prozentpunkte und damit Platz vier. Auch der Grand Prix am Samstag verlief für Isabell Werth bereits sehr erfolgreich. Die Doppel-Weltmeisterin aus Rheinberg und ihr Wallach Warum nicht FRH wurden mit 71,702 Prozentpunkten Dritte. Der Sieg ging hier an die niederländische Europameisterin Adelinde Cornelissen mit Parzival (78,680), vor ihrer Landsfrau Imke Schellekens-Bartels mit Sunrise (72,170).
Isabell Werth war vom Weltreiterverband FEI wegen eines Doping-Vergehens für sechs Monate bis zum 22. Dezember gesperrt. Ihr Nachwuchspferd "Whisper" war beim Wiesbadener Pfingstturnier positiv auf das verbotene Psychopharmakon Fluphenazin getestet worden. - md - |